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verkauft und wieder durch andere zu demselben Zweck er— setzt wurden. Es geschah dies weniger zu dem Zwecke, um gerade diese Thiere vor den Blattern zu schüͤtzen, sondern vielmehr deßhalb, um stets frische Lymphe vorräthig zu haben, welche von den verschiedenen Kronländern verlangt und auch dahin verschickt wurde Eine große Seltenheit war es, wenn man einmal an einem geimpften Stück ein Unwohlsein bemerkte, noch viel weniger war es der Fall, daß ein Schaf in Folge dessen gefallen wäre. Vor ein paar Monaten war ich wegen einer gericht— Expertise in Kurhessen im Schwalmgrund und da Male die natürlichen Pocken und muß ich gestehen, daß dieses Krankheitsbild weit hinter meiner Vorstellung zurückblieb. Der Kopf eines solchen Thieres, welches die Krankheit im höͤchsten Grade hat, ist bis zur gänzlichen Ungestalt angeschwollen, die Augen sind entweder erblindet oder gänzlich vereitert, an den Lippen befinden sich tief eingreifende Geschwuͤre, aus beiden Nasenlöchern kommt ein stinkender, mißfarbiger Ausfluß zum Vorschein, die Wolle kann man handvollweise leicht ausziehen, der Herzschlag ist pochend und auf beiden Seiten zu fühlen, colli— quotine Durchfälle sind zugegen, dabei sind die Thiere so matt, daß sich dieselben nur mit der größten Anstrengung auf den Beinen erhalten können, in Summa ein solches Bild von einer Auflösung, wie ich dieses nie gedacht hätte. Vom Schwalmgrund aus haben wir die Seuche in unser Großherzogthum erhalten und zunächst in dem an— grenzenden Kreise Alsfeld. Von daher mag dieselbe so⸗ wohl auf das Hofgut Hofgill, als auch nach UÜtphe verschleppt worden sein. Die zwei zuerst erkrankten Schafe habe ich in letzterem Orte gesehen, das eine davon war fast in dem angegebenen Stadium angelangt, das andere war noch mehr bei der Hand, hatte aber zwischen den Schenkeln ꝛc. viele Blattern. 11 Tage mit der Gemeindeheerde.
lichen sah ich zum ersten
Es hat sich später
durch die Untersuchung herausgestellt, daß das erste Thier
noch gänzlich verspeist wurde, wozu gewiß ein guter Appetit gehört, das andere aber ist zum Schlachten ver— kauft worden.
Trotz aller Vorsicht werden wir die Seuche auch in unserem Kreise erhalten, denn die Contagiosität ist sehr groß, wie ich durch ein Beispiel beweisen will, nämlich: Ein Grundbesitzer hatte das Malheur, die in Rede stehende Krankheit unter seine Heerde zu bekommen, derselbe ließ den Rest, welcher nicht caput gegangen, aber siech und elend war, todt schlagen und schaffte sich ein Jahr lang keine Schafe an. Als die Heerde nach dieser Zeit wieder ergänzt wurde, brach die Seuche abermals aus, wobei aber zu bemerken ist, daß keine Desinfektion in dem Stalle vorgenommen worden war. Vorsicht, beim
Art. 2. Alle Rechte der in Beziehung auf den 17. und 18. Landtag stattigefundenen Wahlen sind erloschen.
Art. 3. Es sollen solbald als thunlich neue Wahlen Hauptzollamtscontroleur Schlapp zu Gießen; angeordet werden. a
Beide Thiere waren schon ungefähr 10 bis
gesetzt worden ist.— V. Dienstnachrichten. S. K. H. ber Großherzog haben allergnädigst geruht: am 18. 95 dem
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noch gesunden Schafen einer Heerde von der Schutz⸗ impfung, welche in einer noch nicht kranken Herrde vorgenommen werde, unterscheiden.
Herr Kreisveterinärarzt Born hält das sofortige Tödten und sorgfältige Verscharren der kranken Thiere wiederholt für das Beste, um der weiteren Verbreitung der Krankheit Einhalt zu thun. Die Schutzimpfung, welche in der Mitte der inneren Fläche des Ohres stattfinde, sei wohl gut, allein die Besitzer von Schaafheerden ließen nicht eher impfen, als bis die Krankheit vor der Thüre stehe und wo solle man dann so schnell so vielen Impfstoff, die Lymphe, her erhalten? Nicht jede Lymphe könne man brauchen, man benutze nur die kultivirte Lymphe, unter welcher man solchen Impfstoff verstehe, welcher nur von solchen Thieren zur Weiterimpfung genommen werde, welche sehr gelind erkrankt seien und bei denen sich namentlich die Pocken nicht über die Impfstelle hinaus verbreitet hätten. Die beste Jahreszeit zum Impfen sei die letzte Halfte des August bis Oktober.
Mehrere Herren wünschten bessere Beaufsich⸗ tigung der Händler und Anordnung von Sperre, wo— mit sich Herr Regierungsrath Trapp einverstanden er⸗ klärte, aber auch auf die Schwierigkeiten hinwies, welche sich der Durchführung entgegenstellen würden, namentlich
sei die Verheimlichung der Besitzer das Uebelste bei der Sache; dagegen sei er mit Herrn Bürgermeister Stoll
daß eine Verwarnung des Ankaufs wohl ganz angemessen sei.
einverstanden, der Schafe von Händlern
4) Sind in der hiesigen Gegend Ringel walzen im Gebrauche und ist man mit deren Leistungen zufrieden?
Herr Dr. Henkelmann erwähnte, daß Schmied— meister Häuser von Fauerbach sich schon seit einiger Zeit mit der Anfertigung von Ringelwalzen beschäftige und etwa 13 Stück in kurzer Zeit abgesetzt habe, was den Beweis liefere, daß die Herrn Landwirthe mit deren Leistungen zufrieden sein müßten. Die Ringelwalzen dienten namentlich dazu, den Boden vor der Saat recht klar herzustellen und fein zu ebenen. Herr Hill von Fauerbach theilte mit, daß er im Besitze einer Ringelwalze sei, welche sehr zufriedenstellende Arbeit liefere; er wende sie hauptsächlich vor der Saat an, gebrauche die andere glatte Walze dabei, und ein einmaliges Eggen genüge dann um den Acker völlig klar herzustellen. Auch nach
der Saat lasse sie sich zweckmäßig gebrauchen.
Schließlich erheischt es die Ankauf von Schafpieh sehr darauf zu sehen,
daß man denselben nicht in den inficirten Gegenden macht,
und sollten wir dessenungeachtet die Seuche doch in unsern Kreis bekommen, so kann nur durch alsbaldiges Tödten und Verscharren der kranken Schafe dem Weiterschreiten der Krankheit Einhalt gethan werden, denn von einer curativen Behandlung ist Nichts zu erwarten.“
Herr Pachter Koch von Hof Hasselheck und Herr Hill von Fauerbach verbreiten sich über die Behandlung der kranken Thiere, welche sich darnach zu richten habe, ob die Pocken gutartig oder bösartig sind. Sofortige Trennung der kranken Thiere von den anscheinend ge- sunden sei das Erste, was man zu thun habe. Der Stall muß warm und trocken und das Futter sehr gut sein, aus bestem Heu, Grummet, Mehl bestehen, eine allopathische Cur sei bei den bösartigen Pocken selten von Erfolg.
Herr Koch und Hill halten daher die Impfung für das sicherste Mittel, die Schafe vor der Krankheit zu schützen und müsse man die Nothimpfung bei einzelnen
1 Samenhandlung.
Mehrere andre Herrn zeigten sich damit einverstanden und empfahlen die Anschaffung und Anwendung der Ringelwalze.
55 88 amerikanischer Pferdezahn— Mais zu Futter angebaut worden und wie war der Ertrag?
Nachdem bemerkt worden, daß Grünfuttermais in unserer Gegend noch nicht oder doch nur im Kleinen an⸗ gebaut worden sei, hob Herr Dr. Henkelmann hervor, welch' schätzenswerthes Herbstfutter der Grünmais ab⸗ gäbe. Mitte August schon sei der zweite Kleeschnitt ab⸗ gefüttert, auf den dritten Schnitt könne man aber wenig rechnen und da wäre denn der Mais eine ausgezeichnete Aushülfe, da er von August bis Ende Oktober ein vor⸗ treffliches Futter und unter allen Grünfutterpflanzen bei zweckmäßiger Behandlung den höchsten Ertrag gewähre. Außerdem sei der Mais auch eine sehr sichere Futter⸗ pflanze, die selbst der Trockenheit widerstehe. Man sollte daher überall, wo es ginge, und es geht un jedem kräftigen, nicht an stockender Naͤsse leidendem Boden,— wenigstens ein Stück mit Futtermais anbauen und hierzu eigne sich unter allen Maissorten der Pferdezahn ⸗ Mais am besten, da er weit höhere Futtererträge, als die gewöhn⸗
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Karl Söllner.
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