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1 Octbr. 11 1. 21 1 * 2 9 5— 11 e 1 1 Ketn 5 K*. ben. 1 70 —— zuedberg
1866.
Samstag den 20. October.
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Entbält die amtlichen Erlasse für den Kreis Friedberg
FTriedberger Intelligenzblatt.
Erscheint wöchentli
zwejmal, Mittwoch un
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der„Anzeiger für Oberhessen“ kann für October, November und D im übrigen Großherzogthum durch die Post zu 21 kr. bezogen werden. 2
Dezember
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in hiesiger Stadt durch die Expedition zu 18 kr., er Raum einer einspaltigen Petitzeile wird mit 3 kr. berechnet.
Donnerstag den 25. d.
hause dahier statt. Zur Verhandlung kommen 1) Rechnungsablage.
2) Definitive Verwilligung der vorgesehenen Beträge für Industrie—
schulen. 8 Feststellung des Voranschlags für 1867. *
verwahrloste Kinder im Kreise Friedberg.
Betreffend: D
Mis, Nachmittags 2 Uhr, findet die statutenmäßige Generalversammlung des Mathildenstifts auf dem Rath—
Erstattung des Verwaltungsberichts der Mathildenstiftung für
Amtlicher Theil.
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des Kreises
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werden
le Mathildenstiftung für verwahrloste Kinder im Kreise Friedberg
1
5) Ergänzung des Vorstandes.
Die Mitglieder des Vereins, namentlich die Herrn Bürgermeister zu 5
recht zahlreicher Betheiligung hiermit ein⸗
Die Ausschuß-Mitglieder wollen sich eine halbe Stunde früher zur Vorberathung über noch einige Gegenstände einfinden. Friedberg den
18. Oktober 1866.
Der Praäsident des Mathildenstifts Friedberg Ter a pp. Friedberg den 19. Oktober 1866. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien. 5 l. Mts. anberaumten Generalversammlung des Mathildenslifts des Kreises Friedberg
Gelegentlich der auf Don nerstag den 22 ö f l der Rechenschaftsbericht der Mathildenstiftung von dem abgelaufenen Verwaltungsjahre erstattet werden.
Sie zum Erscheinen hierbei auffordern, tragen wir Ihnen zugleich auf, die Herren Geistlichen, Lehrer und andere Sie eine Theilnahme erwarten zu können glauben, hierzu einzuladen.
auf dem Rathhause dahier wird auch Indem wir Männer, bei welchen
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Darmstadt. Das Großherzogliche Re— gierungblatt Nr. 46 enthält:(Schluß.)
III. Ordensverleihungen: am 12. Juli dem Commer
Nenxath Röschel, Präsidenten des Handelsgerichts ir Mainz, das Ritterkreuz l. Klasse des Philipps⸗Ordens; — 3. Angust dem Zollauffeher Klöß in Mainz, mi
Rücksicht auf seine 50jäbrigen treuen Dienste, das filbern Kreuz dieses Ordens; 25. August dem Mitglied de Oberstallmeisteramtes und Hofstallkassier Wamser da Ritterkreuz 1. Klasse dieses Ordens;— 30 Sept. de
Hofstallportier Zersaß das allgemeine Ehrenzeichen mit der Inschrift: Für Verdienste.
IV. Ermächtigung zur Annahme fremder Orden 24. September dem Gencral-Staatsprocutator 2 Geheimerath Dr. Seitz in Mainz, dermalen zu Aschaffen burg, für den ks. k. österreichischen Orden der eisernen Krone 2. Kl.,— 27. desgleichen, dem Oberappellations und Cassalionsgerichtsrath Geheimerath Dr. Müller.
V. Vertheilung von Preismadaillen in dem ppiloloe gischen Seminar zu Gießen. Folgenden ordentlichen Mit gliedern des philologischen Seminars auf der Landes Universität zu Gießen sind für ihre Leistungen während des Wintersemesters 1865/66 des Sommersemestere 1866 Preise zuerkannt und ertheilt worden: der 1. Preis dem Stud. phil. Jacob Nover aus Gießen;— der 2 dem Stud. phil. Ludwig Nodnagel aus Bessungen;— der 3. dem Stud. phil. Richard Haupt aus Büdingen.
VI. Dienstnachrichten. S. K. H. der Großherzog haben allgnäbigst geruht: am 25. Sept. den Regierungs⸗ Accessisten Ackermann aus Gronau zum Sceretär bei der Ober⸗Studien⸗Direction zu ernennen— dem cvangelischen Schullehrer Bauer zu Langenthal die evang. Schulstelle zu Wachenheim zu übertragen;— den Hostulscher Fried rich aus Groß⸗Robrheim in die Klasse der Hofstallbei knechte zurück zu versetzen;— 29. den Presessor Dr Stahl zum Rector der Landes⸗Universität für die Zeit don Michaelis 1866 bis dahin 1867 zu ernennen;— 1. Oct. den Visitations⸗Commissür der Stadt- und Land— gerichte Geh. Justizrath Hofmann zum Mitglied und Nath bei dem Oberappellations⸗ und Cassationsgerichte inter dem Vorbehalte seiner demnächstigen Einberufung n dieses Gericht und der Bestimmung, daß er vorläufig noch wie bisher sich der ihm übertragenen Visitation der Stadt⸗ und Landgerichte zu unterziehen habe, zu ernennen; — 2. Oct. dem evong. Schullehrer Roth zu Wallern dausen die 3. evang. Schulstelle zu Nidda,— und dem ath. Schullehrer Eller zu Nieder-Weinbelim die kathol. Schulstelle zu Rhein⸗Dürkheim zu übertragen.
VII. Bienstentlassung: am 22. Septbr. Hreuschen zu Bingen.
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und
Ober foͤrster
VIII. Gestorben: am 4. August pens. Landdgestüts⸗ ener Dambmann zu Darmstabt; 30. Sept. Schul⸗ hrer Diehl zu Nauheim;— 3. October penf Steuer Juspector Steuerrath Debu zu Darmstadt
Die„Hess. Volksbl.“ äußern sich folgender- haßen über die Einleitung einer Untersuchung gegen der oberen Leitung des Gefechts bei Frohn ofen-Laufach, sowie wegen nachlässiger Bergung
d. D.
der Militäreffekten:„Die Stimmung sowohl in militärischen als bürgerlichen Kreisen ist der Art, daß eine solche Maßregel geradezu ein Akt der Nothwendigkeit war. Das Blut, das bei Aschaffen⸗ burg in ungeschickter Anordnung unnütz vergossen würde, es schreit um Sühne— das Volk verlangt Rechenschaft darüber, warum man die mit seinem Schweiß angeschafften Kriegsvor räthe dem Feinde in die Hände fallen ließ, we eine Bergung doch möglich war.“
Die bisher baperischen Telegraphen stationen zu Mainz, Bingen, Worms, Offenbach und Darmstadt sind in Folge der Bestimmungen des Friedensvertrages von Preußen übernommen worden.— Zur Auseinandersetzung bezüglich der zwischen Hessen und Preußen gegenseitig abge— tretenen Bezirke hat Preußen drei Commissäre ernannt und werden die für Hessen in der Kürze
Folge
bestimmt werden. Zur Besitzergreifung der an Hessen gefallenen Ortschaften sind beauftragt für die Aemter Nauheim und Reichelsheim Re—
gierungsrath Trapp zu Friedberg und für die übrigen Bezirke die denselben zunächst befindlichen Kreisämter
Die aus den preußisch gewordenen Ge— bieten des Großherzogthums gebürtigen Unter— offiziere haben die Mittheilung bekommen, daß sie längstens bis zum 1. Juni 1867 in einer hessischen Gemeinde das Ortsbürgerrecht zu er— werben haben, wenn sie in hessischen Diensten verbleiben wollen. Ein großer Theil der Be— troffenen soll hierzu entschlossen sein.
— Gerichtsaccessist Klingelhöffer aus Bieden— kopf, seither bei Procurator Lang in Wiesbaden beschäftigt, ist von der preußischen Verwaltung zum Kreisassessor in seiner Vaterstadt ernannt worden.
Die in der Turnhalle stattfindende Aus— stellung von lanpwirthschaftlichen Erzeugnissen liefert ein sehr erfreuliches Bild von der landw. Produktionsfähigkeit der Provinz Starkenburg und gibt ein ehrendes Zeugniß von der Streb— samkeit der acker- und gartenbautreibenden Be— völkerung. Die Ausstellung wird sehr zahlreich besucht. Eine größere Anzahl Preise wurden verschiedenen Ausstellern zuerkannt
B. Friedberg den 14. Okt. Der erste in der Richtung nach Kassel gehende Personenzug beförderte heute Morgen eine große Anzahl Aus-
wanderer aus dem benachbarten Rodheim, die hier einstiegen, um sich über Bremen nach Amerika zu begeben. Es waren fast lauter junge, kräftige Leute, die, theilweise die Hüte mit Sträußchen geschmückt, muthig und hoffnungsvoll dreinschauten, hie und da sich hervorstehlende Abschieds⸗ thräne tapfer unterdrückten und mit heiterem Sang und unter Hüteschwenken den Bahnhof verließen. Viele Angehörige und Freunde hatten ihnen bis hierher das Geleit gegeben, und ihnen beim Einsteigen am Bahnhof noch einmal bei Manchen vielleicht zum letzten Male— die Hand gedrückt. Der Anblick eines solchen Auswanderer zugs gibt immer viel zu denken— über die kultur- historische Bedeutung der Auswander und über die hervorragende Rolle, welche hierbei dem germanischen Volkestamme und insbesondere auch unserm deutschen Volk zugewiesen scheint, über die Verhältnisse unsers lieben reichen, armen Vater— landes im Vergleich zu denen jenseits des Oceans, über den schweren Schritt, der Heimath und allem, was man da Liebes und Theures hat, den Rücken zu kehren, über die Müseligkeiten und Gefahren einer Seereise, die Schwierigkeiten, unter fremdem Himmel und unter fremden Ver- hältnissen, sei es im wirren Getriebe der großen Städte, sei es bei der Urbarmachung eines Fleck⸗ chens Erde der Prärien im weiten Westen, sich zurechtzufinden und sich endlich wieder daheim zu fühlen... Der Blick verliert sich ins Weite, und eine bewegte Stimmung bemächtigt sich auch des Fernstehenden. Doch:
„Der Bootsmann winkt!— Zieht hin in Frieden! Gott schütz euch, Mann und Weib und Greis Sei Freude eurer Brust beschieden
die
1 Ind
Und euren Feldern Mais und Reis!“ 228 9 Giessen. Das in der Näbe Gießens legende preußische Ort Garbenbeim ist am
17. d. M. bis auf einige Häuser ein Raub der Flammen geworden, auch die Kirche ist abgebrannt. Die dort befindliche sog.„Göthe-Linde“ soll nicht Noth gelitten haben.
— Die Einweihung der neu erbauten schönen
Turnhalle dahier findet Sonntag den 28. d. M. 10½ Uhr Vormittags in einer durch die Zeit— verhältnisse gerechtfertigten einfachen Weise statt
2 Mainz. Das frühere Festung Mainz soll
bayerische Gouvernement das N as 2
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