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Art. 2. Alle Rechte der in Beziehung auf den 17. und 18. Landkag statigefundenen Wahlen sind erloschen. Art. 3. Es sollen solbald als thunlich neue Wahlen Pfarramtscandibaten Rodemer aus Helsters bie 1. evang
gesetzt worden ist.— V. Dienstnachrichten. S. K. H. be Großherzog haben allergnädigst 1 95 am 18. Eepf dein
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Protokoll über die Sitzungfides landwirthschaftlichen Bezirks-Vereins Friedberg, Sektion Friedberg.
In der heutigen Sitzung kamen in Anwesenheit des Bezirksdirektors, Herrn Regierungsrath Trapp, und in Gegenwart von 20 Vereinsmitgliedern unter Leitung des unterzeichneten Sektions-Vorsitzenden folgende Gegenstände zur Verhandlung:
1) Ist bei der Brennerei Grünmalz oder Darr⸗ malz vorzuziehen und was für Quetsch- und Schrotmühlen sind dazu zu empfehlen?
Der Sektions Vorsitzende bemerkte, daß er schon seit 4 Jahren Grünmalz in seiner Brennerei verwende und sehr zufrieden damit sei, da 100 Pfund Gerste 130 Pfund Grünmalz gäben, während man von derselben Quantität erst 80 Pfund Darrmalz erhalte; auch Herr Koch von Assenheim und noch einige andere Herren, welche ebenfalls Grünmalz in ihren Brennereien verwenden, räumten dem— selben Vorzüge vor dem Darrmalz ein.
Herr Dr. Henkelmann hob hervor, daß das Malzen den Zweck habe, in der Gerste durch den Keimungsproceß die Diastase zu erzeugen, einen Stoff, der überhaupt beim Keimen des Getreides sich bilde und der die Fähigkeit be— sitze, das Stärkmehl in Gummi(Dextrin) und Zucker zu verwandeln, was bekanntlich bei der Brauerei und Brennerei Anwendung finde. Da aber bei der Brennerei die Diastase eine größere Menge Stärkmehl in Zucker überzuführen habe, als bei der Brauerei, so sei bei der Bereitung und weiteren Behandlung des Malzes ganz besonders darauf zu sehen, daß es moöͤglichst reich an Diastase sei und diese zu ihrer vollsten Wirksamkeit ge— lange. Bis zur Vollendung des Keimungsprozesses hätte man bei der Bereitung des Malzes für die Brennerei ganz dieselben Regeln zu befolgen, als bei der Malzberei— tung zur Brauerei; von da an aber gestalte sich die Be— handlung etwas anders.
Während es nämlich bei der Brauerei nöthig ist, das grüne Malz noch einmal zu trocknen und auf einer Darre zu rösten, um dadurch das angenehme Röst Aroma zu erzeugen, das dem Bier aus Darrmalz den lieblichen Malzgeruch und Malzgeschmack ertheile und es haltbarer mache, so fallen diese Gründe bei der Brennerei weg, ja die Wirksamkeit der Diastase würde durch das Darren geschwächt, das Darrmalzaroma vermindere die Gährungsfähigkeit der Maische und der Brannt- wein erhalte Darrmalzgeruch.
In neuerer Zeit verwende man daher in den renom— mirtesten Brennereien Grünmalz, welches folgende Vor— theile biete:
1) Wie Herr Bürgermeister Stoll bereits angeführt, er⸗ halte man von 100 Pfund Gerste wenigstens 130 Pfund Grünmalz, nicht selten 140 bis 150 Pfund; 100 Pfund Gerste geben jedoch nur 80 Pfund Darrmalz.
2) Das Grünmalz wirkt ebenso zuckerbildend wie ein gleiches Gewicht Darrmalz; man mache daher bei der Verwendung von Grünmalz eine bedeutende Er⸗ sparniß an Gerste. Nach den gemachten Angaben erhalte man von 61 Pfund Gerste eben so viel Grün⸗ malz, als man von 100 Pfund Gerste Darrmalz erhält. Die Ersparniß an Gerste betrüge also 39%.
3) Man könne alle zum Trocknen und Darren nöthigen Einrichtungen dadurch entbehren.
Das Grünmalz läßt sich nicht lange aufbewahren,
indem es entweder weiter wächst oder zu trocken wird,
Jacob Herrmann, Samenhandlung.
Geschehen in Friedberg den 5. Februar 1866.
was aber beides vermieden werden muß. Man breite daher das gehörig gekeimte, frische Malz in einem be— sonderen Locale, dessen Boden am besten aus Gyps guß oder Steinplatten besteht, so dünn aus, daß es nicht mehr weiter keimt und nicht zu sehr abtrocknet. Ist jedoch im Malzkeller hinreichend Raum vorhanden, so kann man es auch hier ausgebreitet liegen lassen; keinesfalls darf man es aber auf den hochgelegenen Boden bringen, da es hier im Winter leicht gefriert und im Sommer zu trocken wird. Man mache ferner nur so viel Grünmalz auf einmal, als man in 2 bis 3 Tagen verbrauchen kann.— In Bezug auf den andern Theil der Frage, die Quetsch— und Schrotmühlen, bemerkt Herr Dr. Henkelmann Fol⸗ gendes: Das Grünmalz kann auf den gewöhnlichen Mühlen nicht geschroten werden, weil es zu zähe ist, sondern man muß dazu eine M alzquetschmaschine haben, auf welcher das Malz zwischen zwei eisernen, entweder schwach canel⸗ lirten oder platten Walzen, welche beim Umdrehen sich gegeneinander bewegen, zerquetscht wird. Die Walzen haben entweder gleichen oder verschiedenen Durchmesser. Die empfehlenswerthesten Quetschmaschinen sind: die Quetsch⸗ mühlen von Turner in Ipswich, im Preise von 40 bis 100 Thlr.; ferner die Grünmalzquetsche, welche vom Gräfl. v. Einsiedel'schen Eisenwerk zu Gröditz erbaut und von den Herren Schubart und Hesse in Dresden für den Preis von 82 Thlr. zu beziehen ist. Dieselbe hat sich als vorzüglich bewährt und ist in den norddeutschen Brenne— reien sehr verbreitet. Für trockenes oder Darrmalz da⸗ gegen ist die Rheinische Schrotmühle von Blumen- thal in Darmstadt bestens zu empfehlen.
Da das zerkleinerte Grünmalz beim Aufbewahren leicht stockig wird und in Säuerung übergeht, so hat man bei seiner Anwendung noch Folgendes zu merken:
1) darf man das Quetschen jedesmal nur ganz kurz vor dem Verbrauche vornehmen, 2) lasse man das zerquetschte Grünmalz nicht lange anf
Haufen liegen, weil dadurch leicht eine Erhitzung ent—
steht, welche die Wirksamkeit des Malzes zerstoͤrt.
2) Welches ist die zweckmäßigste Fütterung und Haltung beim Entwöhnen der Fohlen?
Bei Besprechung dieser Frage, an welcher sich be⸗ sonders die Herren Koch von Hof Hasselheck, Buͤrger— meister Stoll und Dr. Henkelmann betheiligten, einigte man sich über folgende Punkte:
1) daß die angemessenste Säugezeit der Fohlen 12 bis 18 Wochen sei;
2) daß man schon während der Säugezeit, nach den ersten 4 Wochen, wo das junge Thier Futter zu fressen anfange, täglich bis zum Entwöhnen von der Mutter als bestes Futter 1 Pfund Haferschrot und dabei feines gutes Heu verabreichen solle;
3) das Entwöhnen darf nicht auf einmal, sondern nur nach und nach stattfinden so, daß das Fohlen Anfangs noch dreimal, dann nur Morgens und Abends, end⸗ lich gegen Ende der Säugezeit nur noch einmal des Tages zur Mutter gelassen wird, bis es so allmählig von der Milch abgewöhnt werde; f
4) nach dem Entwöhnen, wo das Fohlen circa 4 Monate alt sei, reiche man ihm zweckmäßig täglich 4 Pfund Hafer mit 1 Pfund feinem Häcksel vermischt und 8§ Pfund gutes Heu, und vom 6. Monate an, außer
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Karl Söllner.
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