Versteigerung von Pappelholz. 2760 Muütwoch den 2. Jannar 1867, des Vormittags um 10 ÜUbr, sollen auf der Staatostraße dei Zietzenberg circa 250 Pappelstämme und dae Reißerbolz vom Ab fiutzen derselben, öffentlich an die Melsibtetenden ver fteigert werden. Die Zusammenkunft ist auf der Brücke vor Ztegenderg. Friedberg den 24. December 1866. Großberzogliches Kreisbauamt Friedberg. In Verhinderung des Großb. Kreiodaumelsters: Naumann, Großderzoglicher Kreisbauaufsehr.
Holz- Versteigerung. 2776 Aus dem Freiberrl. v. Franckenstein'schen Wald— distriet„am Viebtrteb“ in der Gemarkung Ockstadt dei Friedberg, kommen zur öffentlichen Versteigerung: 1. Montag, den 7., und Dlenstag, den 8. Januar u. J's. 21½ Stecken buchen Scheldholh,
6„ birken„
16„ aspen„ 116„ buchen Prügelholz, 104 ½„ eithen und bitken Prügelholz, 32/„ aspen und weiden 1 36½„ buchen Stockbolz
7„ eichen und birken Stockbolz, 13/5 aspen und weiden 5
7 13533 Wellen buchen Retsbolz, 10715„ eichen und birken Relsholz, 2697„ aspen und weiden„ 98 Läste Dorner, 149 Gebund Ginstern. 2. Mittwoch, den 9. Januar n. J's. 305 Stück Eichen⸗ Stamm- and Stangenholz von 2½—9½““ Dürchmesser und 15— 357% Länge, 617 Cbkiß. enthaltend,
144„ Birken⸗ Stamm- und Stangenbolz von 3—8“ Durchm. und 10-30“ Länge, 401 Cbkff. enthaltend,
5„ Buchen- Stammbolz von 7½— 8½“ Durchm. und 15— 28“ Lange, 46 Cbkiß. enthaltend; vorzugsweise für Wagner und Schreiner geeignet.
Die
e findet jedesmal statt: im ge⸗ nannten mittags um 9 Ubr. Ockstadt am 27. December 1866. Die Freiberrl. v. Franckenstein'sche Oberförsteret Ockstadt re p.
1 8 mA.
Emser Pastillen 2311 seit einer Reibe von Jahren unter Leitung der Königlichen Brunnenverwaltung aus den Salzen des Emser Mineralwassers bereitet, bekannt durch ihre dor züglichen Wirkungen gegen Hals und Brust— leiden, wie gegen Magenschwäche find stets vor⸗ räthig in Friedberg bei Herrr Hofapolbeker E. Wahl, in Nauheim bei Herrn Ph. J. Weiß.
Die Pastillen werden nur in ettkettirter Schachteln versandt.
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in unübertroffener Prima-Qualität, 2197 nebst den dazu gehörigen Lampen aller Art zum Fabrikpreis bei W. Fertsch.
Ein junger Faselochs,
2767 von Farde Rothscheck, Berner Race, 11 steht zu vetiaufen bei ff e Wilhelm Philippi.
Wohnbach.
istrict auf dem„Hartbäumchesweg,“ Vor⸗
Braunkohlenverkauf.
2769 Mit dem 1. Januar k. J. beginnt auf den beiden Braunkohlengruben zu Weckesheim und Wölfersheim
eine neue Creditperlode und wird für die von da bis zum 1. Junt bezogen werdenden Kohlenquantltäten
Zahlungsfrist bis zu Ende September 1867 gestattet. Grube Weckesheim den 20. Dezember 1866.
Anvetsal- Magen- Figur
von
Carl von Metternich in Mainz 1812] empfiehlt per Flasche 1 fl. 24 kr., per halbe Flasche 45 kr., per viertel Flasche 24 kr.
Ph. Dan. Kümmich.
Ein wahrer Schatz
. 2756 amüsanter, spannender Unterhaltung und angenehmer Belehrung bietet das! üiastrirte Familienblatt„Omnibus“ dar Wie sein Titel besagt, ist es ein Blatt für Jedermann und daher auch ebenso bellebt im Salon, wie in der Behausung des: Arbeiters. Für die lebhafte Theilnahme von Seiten aller Stände zeugt der Umstand, daß dieses Blatt seinen sechsten Jahrgang mit einer Auflage von 40,000 Exemplaren beginnt. Der„Omnibus“ rechtfertigt aber auch eine so seltene Beliebtheit durch 6 8 seine interessanten und ansprechenden Erzählungen, seine populär gehaltenen Geschichts⸗ bilder, seine malerischen und fesselnden Skizzen aus der weiten Welt und seine! Schilderungen der heiteren Seite des Lebens, die den Freunden des Scherzes und den Witzes willkommene Gaben spenden. Alles dies wird begleitet von trefflich ausgeführten Illustrattlonen. Der„Oumnibus“ bringt in jeder Wochennummer 36 Spalten Text und 3 bis 4 schoͤne Illustratsonen— für drei und ½ kr.! Er lostet demnach 7 vierteljährlich nur 46 kr. und kann bei jeder Buchhandlung und bei jedem Postamte Nord- und Süddeutschlands, Oesterreichs und der Schweiz bestellt werden.. Buchhandlungen auch in Monatsheften zu beziehen.
Fürstliche Bergverwaltung o eber.
Der„Omnibus ist durch die
f Der sechste Jahrgang des„Omnibus“ beginnt mit zwei fesselnden und er— 8 greifenden Erzählungen:„Ein armer Edelmann,“ dustrirt durch den be—
rühmten Maler Gustav Doré, und„Auf der Flucht“ von Fr. Friedrich. Diesen schließen sich an: Ein Justizmord.— Caroline von England.(Eriminal⸗ prozeß)— Die sächsische Bastille.— Zur Geschichte der Räuber.— Ein Sohn Polens.— Die Geliebten Konig August des Starken u. viel A.—
Wer den„Omnibus““ zu halten wünscht, wird ersucht, seine Bestellung baldigst F bei einer der Buchhandlungen seines Ortes oder bei den Postämtern zu machen, damit eine rechtzeitige Zusendung erfolgen kann. Preis ber 3 46 Kr. f
Hamburg. mnibus⸗ Expedition.
Zur Bestellungen empfehlen sich Bindernagel& Schimpff.
g re a 8 N 2 ö 2 2771 Obwohl die Nclichten und vortrefflichen Eigenschaften des R. F. Daubitz'schen Kräuter⸗ Liqueurs“ allseitig anerkannt sind, und durch(ägliche neue Anerkennungsschreiben dem Ersinder bestäligt werden, können wir es doch micht unterlassen, das hier nachstehende Zeugniß der Oeffentlichkeit zu übergeben:
Seit langer Zeit wurde meine Frau fortwährend von schmerzlichen Unterleibsbeschwerden und Verstopfung heimgesucht. Nachdem alle nur möglichen Mittel erfolglos geblieben, versuchten wir es auch noch mit dem R. F. Daubitz'schen Kräuter⸗Liqueur. Derselbe hat meine Fran nicht nur von den so unerträglichen Leiden befreit, sondern ihr auch eine wahre körperliche Frische verschafft, welches ich gern zum Wohle aller Leidenden hierdurch zur Kenntuiß bringe, gleichzeilig aber auch Herrn R. F. Daubitz meinen Dank bekenne und den von ihm verfertigten Ligueur aus's Wärmste empfehle. Berndorf, den 7. November 1865. Gottlob Müller, Gutsbesitzer.
„) Dieser Liqueur ist allein a cht zu haben: in Friedberg bei J. A. Windecker, in
Nauheim bei Jacob Schimpf, in Assenheim bei Carl Bauer.
Geistes“ als„die Befreier von schwerer sclavischer Arbeit“ und„als das
ehrenvollste Zeugniß unseres Jahrhunderts.“
a Es ist allerdings nicht zu leugnen, daß die Einführung von Ma- schinen auch ihre Schattenseiten hat und zeitweilig Arbeitern ihre gewohnte Beschäftigung entreißen kann; allein dies ist nicht für die Dauer, und das industriöse Leben des Ganzen wird entschieden dadurch gehoben, was die Erfahrung zur Genüge beweist. Welche Klagen wurden z. B. von
Fuhrleuten, Gastwirthen 1c. erhoben, als die
traten; mit welcher Sicherheit sagte man damals das Sinken der Heu⸗ und Pferdepreise voraus, und von allen Besorgnissen ist gerade das Gegen- ö Hätte man es nun vorziehen sollen, lieber gar keine Eisenbahnen zu bauen, als jene Leute unglücklich zu machen, wie sie sagten?
Der französische Nationalökonom Say führt in seinem Werke über Staats wissenschaft an, daß nach den Erfahrungen eines englischen Fabrikanten im Zeitraum von 10 Jahren, welcher auf die Einführung der Spinn⸗ maschinen folgte, in Lancaster 40mal so viel Spinner und Weber, als zu der Zeit, wo man mit Händen spann, beschäftigt wurden, und gegen— wärtig ernähren sich in England über 3 Millionen Menschen von diesem
theil eingetreten.
Industriezweige, während sich vor Einführung d 50,000 Menschen mit Handspinnen ernährten.
f Und so ist es auch in der Landwirthschaft, welche bei dem stets zunehmenden Mangel an tüchtigen Arbeitern auf Maschinen immer mehr angewiesen sein wird; die Besorgniß, den Arbeitern dadurch Brod und Verdienst zu rauben, ist ungegründet, und kann daher keinen Grund abgeben, die Maschinen in der Landwirth⸗
schaft nicht einzuführen.„Der Vogel baut sein Nest noch immer wie zu König Salomo's Zeiten, und die Biene bildet ihre Zelle heute nech genau so, wie in den Tagen Euklids. Nur der Mensch, welcher nicht den Instinkt erhalten, um nach ewigen und unveränderlichen Gesetzen zu schaffen und zu bauen, wurde mit Verstand begabt, und darin eben liegt seine Kraft. Diese lehrt ihn die ganze physische Welt seiner Herrschaft zu unterwerfen, indem er die Kräfte benutzt, welche die Natur umher verbreitet. Er bewaffnet seine physische Schwäche mit Werkzeugen und
Eisenbahnen ins Leben g 10 8 Maschinen, und so erscheint das Maschinenwesen als eine nothwendige
Stufe in dem Entwicklungsgange der Gewerbthätigkeit des Menschen.“— — r. Alte Geschichten, so heiter zu lesen. 4 (Fortsetzung von Nr. 100).*
1542. Auf den Pfingstmarkt zu Nacht um 12 Uhr, Hat sich ein trunkener Schmiedknecht auf das Brunnengestell, gegen der Plösle über(letzt Wolfengasse am Tra pp'schen Gasthaus,) geleget und entschlasen, endlich in Brunnen gefallen, davon er wieder munter, und im Schrecken die Mauer ergriffen, lang vergeblich um Hülse gerufen, bis die Wächter solches gewahr, und ihn gegen Morgen um 3 Uhr, mit großer Müh und Verwunderung berausgebrachk. Der Brunnen ist 14 Klafter tief. (Diese Historie it später von dem damaligen Rector zu Friedberg, M. Joh. Pathenius, in lateinischen Versen niedergeschrieben worden.)
1546. Sind die Barfüßer ausgetrieben worden. 15
1549. Den 18. October. Als man pflegt die Keller zu visitiren, und die neue Weine in die Niederlage zu bringen, ist Johann Altvater, dieser Zeit Viesirer, in einem Keller vom gähren und Dunst des neuen Weines erstickt und also todt mit Mühe herausgebracht worden.(Fortsetzung folgt).
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