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der Direction des Herrn E. Neum a
5 Anmnestie erstreckt sich nicht allein auf das alte
dehnte Beurlaubungen bereits erfolgt sind.
u für die freundliche Begrüßung mit einem Hoch auf dle* seri⸗ 8 0 jeg 1 Stadt Friedberg und deren Einwohnerschaft, in welches während ihre alte Anzlehungskrast aue und mmeln 5 1 irten 1* g a 4 6 sondern schließt auch die anger ten das ganze Bataillon freudig einstimmte. Unter den allabendlich ein zahlreiches Auditorium Saale dae Länder, Nassau, Kurhessen, Hannover und Frank- rauschenden Klängen der zu diesem Zwecke hierher be-[des Kurhauses. Wie man hört, be ction 8. 0 1 3 0 ö diger furt ein. orderten Musik des Regiments erfolgte nun der Einzug des Kurelablissements durch Arrangement ies großen 5 106 Leipzig. Noch immer ist die Cholera nicht in die festlich geschmückte Stadt, die namentlich— unserer Balle länzenden A uß 3 ben— f iR 9 3 ore zudwigsstraße en recht imposanten Anblick bo 1 kommene + 9 ti im Abnehmen begriffen, am 23. wurden 39* 1 1 g af 2**— 1 a 5— 1* ö—— 1* ar 5 pe und 0 Jube W 0 0 1 bo Us 0 eK 1 Bera ing z dN Cholera Todesfälle angemeldet. 1 Seiten und aus allen Fenstern die mit Blumen ge- Ein 1 chung gen nen und eine Ob⸗ 50 Kassel. Zwischen der preußischen Regierung schmückten heimkehrenden Söhne des Vaterlandes, beten duction ber Leiche bereits statt en soll. Man W und dem Kurfürsten von Hessen ist es zu einer Aeußeres nichts mehr verrleth von den 1 mitunter ist bier sehr gespann hes ulta Untersuchung 2 8 a 1 0r 7 ere ur, schweren Entbehrungen und großen Strapatzen des Krieges. zu Tage fördern und was an den ver denartigen hier NMller Vereinbarung gekommen, 135 NN Folge 8 Eine ausgezeichnete Verpflegung der Truppen in Rhein- circulh n Geru chlen Wahr in wird. Aw fürst durch eine von hier aus veröffentlichte r hessen und die nicht genug zu rühmende Gastfreundschaft Frankfurt. Seit Ende ber verflossenen che ist N kunde die Truppen, seine Civil⸗ und Hofdiener-⸗ der Bewohner dieser Probinz soll in erwähnter Beziehung die auf 11 Ut lizeilich festgesetzt gew abend⸗ l schaft und Unterthanen des ihm geleisteten Eides gleichsam Wunder gethan haben, so schien's wenigstens bei stunde aufgehoben und der Schluß der thschaften den entbunden hat. Die Urkunde lautet:„Das Schick— vielen der Heimkehrenden. Am Abend vereinigte sich eine betressenden Localitätenbesitzern Überlassen ie verlautet at. 2* 8 1 g den* zahlreiche Gesellschaft aller Stände im Saale des Potel soll die Straßenpolizet nach 11 Uhr eine strengere Hand⸗ 1 9 5 0 Narr 1* 1* Tages sal, welches Mich und Mein Land betroffen hat, Trapp, woselbst die ausgezeichnete Musik des Regiments habung rfahren. laßt Mich wünschen, Meinen braven Truppen, concertirte und den Anwesenden einen heiteren Abend Tr x 5 Meiner Civil⸗ und Hofdienerschaft, sowie allen bereitete. Das etwa, 100 Mann darke Vatalllen wurde Sitzung der Lokalsektion d. Gewerbvereins Meinen geliebten Unterthanen, noch einen letzten— n 2 N 2 Pra—— am 29. d. M agesordnung: Mittheilung bes Jahres⸗ 1 8 0 8 1 geleg U schon e J. bis al 0. 0 d 1 a a 5 8 5 Beweis Meiner landes väterlichen Huld und Für— 8 15 3 per Compagnie 1 88 45— der— 4 immer zu O Vortrag et 1 K. 0 3* 1 hybraulische Presse, hydraulische Widder Turbine. sorge zu geben. Da es Mir durch die Hinderung lassen worden.— Aus den Garnisonsstädten Darmstadt 5 Friede* im Septemt 1 1866 9 b der Ausübung Meiner Regentenrechte unmöglich und Offenbach wird berichtet, daß auch bort die heim a b ir Dorn gemacht worden ist, die, diesen Rechten entsprechen⸗———— 9 11 290 2— 0 1 — Willkomm begrü wurden und eichfal sehr ausge 33 den Pflichten Meiner Unterthanen jeden Standes egruß gie eh 5 Zu vermiethen
und Berufes entgegen zu nehmen, so entbinde Ich
97 1 1 g»» Nauheim. Unsere Saison neigt sich ihrem Ende, 2087 ein kleines Logis in meinem Hinterhaus an eint * unter dieser Voraussetzung, zur Beseitigung einer wenngleich in Anbetracht der vorgeschrittenen Jahreszeit ftille Zamtlic, oder an einen Perrn. H. Gonder jeden Gewissensbedrängniß Meiner getreuen Unter- die noch hier verweilende Zahl der Kurgäste eine er⸗——. 0 thanen, dieselben von dem Mir persönlich geleisteten freuliche genannt werden kann. Die kriegerischen Ereig 2081 Vom 1. Oktober an befindet sich meine Wohnung
Unterthaneneid; die Truppen insbesondere von dem Mir geleisteten Fabneneide, und die Civil— und Hofdienerschaft von dem Mir geleisteten Dienst—
Wetters brachten auch une
früherer
nisse des vergangenen Sommers, die spätere Ungunst dee wie empfindlichen Ausfall an Ku Jahre gegenüber.
Frledberg den 27. September 1866
Hermann Jöckel,
allen rgästen,
andern der
Bädern einen ünstigeren Fre
im Hause des Schlossermeisters Diener an der Eisenbahn.
uenz Hoffen wir, daß di Dofgerichtsarvocat. . f* 7—— 0 Salso 2 5 mend zefalter—— tee eide. So geschehen zu Stettin den 18. Scp- kommende Saison sich zu einer recht glänzenden gestalte— 2 2 5 Sit tember 1866(I. S.) gez. Friedrich Wilbelm möge und uns die sehr fühlbaren Nachtheile der di e i u möblir tes Immer 1 e e* n E degde jährigen schwachen Kur rasch verwischen und vergessen 2085 mit Cabinet ist zu vermiethen und kann sogleich 8 Kurfürst von Hessen. Vorstehende Urkunde wird läßt. Die noch täglich staltfindenden Concerte unter bezogen werden. Näheres bei der Exped. d. Bl um biermit zur öffentlichen Kenntniß gebracht. Kassel Orten 2 S 6 er 2 istrato N N* 5 N 2 den 20. Sept. 1806. Der Administrator des Frankfurter Cours. da des Kurfürstenthums Hessen: v. Moeller, königlich 28. 8 5 5——— d preußischer Regierungspräsident.— Der Kurfürst 28. September 1866. Cours der Staatspapiere. t 48. reiste alsbald von Stettin ab, um sich nach kurzem Oesterr. 5% Net. 1859 1. Let. 58 P. Or. Hess. 3½% Obligation 5 5 8 1 0 1— 8 a 1 0 N 911 Un Aufenthalte in Dresden und Baden-Baden auf* n n 1 n 51% G. 1 2 1 7— 0 9 0 do 86 U it seine Besitzungen in die Schweiz zu begeben, nach Preussen 4 10 o Odligat. b. Rth.“— Kurhess. 4% Obl. b. R. à 105 a dit dem er den Armen Stettins ein Geschenk von n% do. 1171 Frankf. 3½0% Gbligat. 2 5 t x. 1000 Thlr. zur sofortigen Vertheilung an die- Baezern 5% Obligation 95¼8! 3059 10 2 5 1— N 1 157957 1. R 5* 31 0 51 ales selben hinterlassen und den Bewohnern ins- 55.— 4 2 f. 1288 ½ 6 8 5 0 75 8 5 2 0. 10 2 1a 571809 R 6512 u. G. tei gesammt seinen Dank für ihr rücksichtsvolles Be- wWartemd 1%0% Obl. b Rth 920 5 5 4½0% Pfdbr K— 12 1 1 0 1** 4 0 ddr. i. R—— 118 nehmen gegen ihn ausgesprochen hatte.* 40% i 40 6 nseden 47% O. l. K. L 1038¼ 1 4 i 7 2 aden 1% Obligat 86 a 41 o Pfb. i. k. 4 105/84 P 8 g Friedberg. Das zweite Vata on des zweiten Gr. Hess. 4% Obligat 91 d. N.-Ame 60% 882 74½ à 73% 5 Infanterie Regiments, unter dem Commando des Herrn———————— Len Majer Hauß, ist am 22. d. M. nach vier monatlicher Woll einbezahlte Eisenbahn- Actien und Prioritäten. Nit t- Abwesenheit in unsere Stadt, seine frühere Garnison, zu N 4½e0 Bayr. Ostbahn 1114 1 3% Liv. 77 75 3% 18 rückgekehrt unter herzlichster Begrüßung von Seiten der 4% Pang, 4 p 11%— D Sert.. e n 4% Ptandbr. d. Frkf. Hyp- B. 5% Tosc. eenb.-Pr. 31 f Einwohnerschaft. Nachdem schon Tags zuvor bei den 30. 128 a rraibs, 1 3* e e r 39% Oesterr. St.-Etisenb.-Prlor 49% P. 5 Elisabethbahn-Prior 65—— g Vorbereitungen zum festlichen Empfange eine freudige 60% Oest. Süd St. u. Lom! U 135 J te Emiss. 511 r Ber- Erregung unter einem großen Theile der Bevdlkerung 30“ 3 N 10 f neueste Emiss. ½ 004 N l 30% Oest. Süd. St. u. Lomb. E. B.—— 4 ½%% ess. Ludwigsb.-Prior 4 ½ P jaatt · wahrzunehmen war, welcher sich die zartfühlenden Herzen 5—. EI. 5 a * Ine 8 8 g 5 1* 7 des schönen eschlꝛchle nach so langem Hossen und Harten Anlehnen s Loose. am wenigsten erwehren zu können schienen, praugte am——— Morgen des 22. die Stadt im Schmucke von hessischen Oest. 220 f b. R. 1839 Oest. 100 Pr.». 186467 P Gr. Hess. 50 fl. IL. b R. 142 6 und deutschen Farben, sowie von grünen Laubgewinden 2505 5 155457956 Schwed. Tulr. 10-L. 9% 6 25 34 und Blumenkränzen. Bei der am füdlichen Ende Fried- 100 Pr. 1. 1858 115¼½% F. Bad. 35 fl. Loose 50¼% P Nass. 25 fl. I. b. R. 35 P bergs vor der Blindenanstalt errichteten Ehrenpforze hatte. 1860, 62 b. Kurh 10 TI.-I. b. K 53. K Serd 36 Er I. b. B NK sich auf einer Estrade der Stadtvorstand zur Begrüßung 5 N— g 5 r der anrückenden Truppen, welchen Herr Regierungsrath Soald und SI er. Trapp bis zur Grenze des Kreises enigegengeritten war, Pistolen. 9 1—43 Rand-Ducaton su. 5 32—34 UGed pr Zoll-Pf. fl.—— versammelt. Herr Beigeordnete Wahl richtete hier in— Doppelte„ 9 42—44 20 Franes- Stücke, 9 22½—23½[ Hechh.Silb. pr. Z. Pf. kurzer Ansprache warme Worte des Willkomms an den Preuss. Friedrdb'or 9 57—58 Engl. Sovereigus., 11 46-50 Preuss. Kassensch.„ 1 4478—45½ Herrn Bataillons⸗Commandeur und schloß mit einem von Voll. f. 10 Stücke], 9 46—47 Russ. Imperlales 9 42—44 Dollars in Gold 226—27 der zablreich versammelten Menge kräftig unterstützten 53 5 N 5 6 Doch auf das Wohl des Bataillons und auf ein fernere Für An- und Verkauf aller Werthpapiere empfehle ich mich bestens unter Zusicherung gutes Einvernehmen zwischen Militär und Wuürgerschaft. reeller Bedienung und ertheile gerne jede gewünschte Auskunft über Verloosungen,
Herr Major Hauß dankte hierauf in betzlichster Weise
Coupons- Zahlungen u. s. w.
S. Lindheimer in Friedberg
0 mn. und Verwundeten— man am Leben lassen, der Graf dagegen mit Doch kühlten die Sieger ihren Zorn an der eroberten Burg. nete, 8 wehrsähigen ampfgenossen habe das Leben verwirkt. Da war Diese wurde ganzlich zerstört. Die Ruinen lagen 30 Jahre bis 1454, V rchen der Oettinger rasch entschlossen, noch einen letzten Ausfall zu wagen, und[wo der Graf Nikolaus von Zollern mittels Beisteuern befreundeter Fürsten u gag sein Leben so theuer als möglich zu verkaufen Amasia aber verschwand[und des Kaisers Erlaubniß die Burg wieder aufbaute. Bei der Ein- 1 5 durch den„ Gang, um noch eine Rettung zu versuchen. Am weibung, welcher viele vornehme Herren beiwobnten, soll sich zu Jeder⸗ A nalizen folgenden Tage ließ Bürgermeister Hitzel nochmals zur llebergabe[manns Erstaunen ein Paar Adler auf einem der Felsenvorsprünge nieder- — auffordern, widrigen Falls wolle er die Feste mit Sturm nehmen, dann gelassen haben. Doch war die neue nur ein Schatten der früheren 1 aber das Kind im Mutterleibe nicht verschonen. Diesmal antwortete] Feste, und zerfiel rasch. Allein der König Friedrich Wildelm IV. von — 5 Niemand auf die Aufforderung, und kein Krieger zeigte sich auf den[ Preußen, seit 1849 zugleich Fürst von Hohenzollern, ließ seine Stamm-
ch. Wällen. Endlich öffne le sich das Thor böchst langsam, und ebenso lang-] burg nach altem Plan und in alter Herrlichkeit wieder berstellen. So 110 100 sam fiel die Zugbrücke. Mühsam öffneten zuletzt einige verkrüppelte steht sie jetzt, und wird von den Reisenden mit Bewunderung betrachtet. 700 4 1 Männer auch die Außenpforte und schritten über die Brücke.„Wo ist 12 7 Graf Friedrich und seine Genossen 7 fuhr sie Hitzel an, damit ich sie 1* e en ee Lücken bü ßer. it ie sind alle entflohen, wurde geantwortet d hab 0 ü ö 1 ö 11. rtet, und haben uns, die Krüppel„ ür N
U ö 15 1 4 pp N 90 e. Die ge d weise B ster sin 0 5— ein zurüdgelassen.“ 1 So verhielt es sich wirklich. Amasia hatte in uicht Ae i 80 Welt 3. 2 1— Nn 24 4— ihrem Dorfe die nöthige Anzahl von Bauernkleidern aufgetrieben, und[Mayor einer größeren Landstadt Böhmens zu erzählen, der, al vor kurzer Zeit wieder 425105 nach und nach durch den unterirdischen Gang hereingeschleppt. Zugleich eine Ubergroße Abtheilung preußischer Truppen gegen die Stadt un Anzuge war, den r nn
d 1 10971 0 0„ belche die Preuße die S 0„ Als u 1* en und die Fliehenden aufnähmen. Sie waren nun auch wirklich] der Einzug wirklich statisinden sollte und der Commandirende, vom Bürgermeister bz so weit voran, daß die nachgesandten Reiter der Belagerer sle nicht ein- daselbst empfangen, mit Befremden auf die vielen Särge hinwies, da zuckte der weise 2 1 uholen vermochten, zumal da sich die Entflohenen nach den verschiedensten Vater der Stadt die Achseln und bemerkte bedauernd,* der Stadt leider die ichtun t 6 i 8 Cholera mit aller Wuth bause und nahezu stündlich eine Reihe von Opfern serdere.
.— 3 n Die Rache schnaubende Graͤfin Henriette Kaum batte der Bürgermelster dies gesagt, als der Commandirende rechtsum“ befahl a 1* en. und die ganze Truppe schleunigst die vom Todesengel beimgesuchte Stadt verlief


