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nz. Beilage zum Anzeiger für Oberhessen. n 102
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wenn dicse dazu
3 90 de ttiag]. 1 chafften, sollte es mich freuen, Zeilen
0* el e betitagen würden, den an Hals⸗ und Brustoeschwerden N N 1 Leldenden, in diesem schätzbaren Fabrikate eine daldige
t Sat. Beseingung des belästigenden Zustandes zuzuführen.
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72 2 dungen zur weiteren Besorgung dis Peterstag 1867 Din Ph. Dan. Kümmich. entgegen zu nebmen. uche! 4 In die Geschicke seiner Vaterstadt scheint er nicht thätig eingegriffen zu tue: Bischof Rudolph von Verden, haben, indem wir hier nur finden, daß er sich in einem unbedeutenden ö ein Friedberger. Gegenstande für solche verwendete. Kaiser Karl gestattete nämlich am
Wenn wir es versuchen, in Nachstehendem eine Skizze von dem 18. October 1365„auf Bitten des ehrwürdigen Rudolphs von Friedberg,
14 0 Leben eines Mannes zu geben, der, ein Sohn der ehemaligen Reichsstadt Bischof von Verden und Probst zu Wetzlar, den Schössen zu Friedberg, tat Friedberg, wohl die höchsten Würden bekleidete, die je ein Friedberger die Urtheile, die sie an dem Gericht sprechen, in ein besonderes Buch auf⸗
eingenommen hat, so müssen wir zwar gestehen, daß dieselbe wegen zuschreiben und dasselbe zu verschließen.“ Dagegen bat Rudolph größere e mangelnder näherer Nachrichten auf Vollständigkeit durchaus keinen Anspruch Bedeutung für das damalige und spätere Deutschland erlangt, indem er
machen kann und will, wissen aber auch auf der andern Seite, daß wir Hals der Verfasser der goldenen Bulle Karls IV. genannt wird, welche 1 13 mehr geben, als die meisten Geschichtsbücher, die sich blos mit Nennung das Grundgesetz des ehemaligen römischen Reichs deutscher Nation mehrere 41 des Namens dieses Mannes begnügen. Wir meinen bier den am 2. Julie Jahunderte hindurch geblieben ist. Dieselbe umfaßte zwei Theile, von a 1367(also vor beinahe 500 Jahren) gestorbenen Bischof Rudolph von welchen der eine im Januar 1256 auf dem Reichstage zu Nürnberg, der
Verden, aus dem Geschlechte der Ruhle„zum eisernen Hut“ zu Friedberg. zweite im December desselben Jahres zu Metz angenommen wurde. Den a Ueber die Jugendjahre Rudolohs ist soviel wie nichts bekannt; allein ersten, Theil— den Bestimmungen über Ceremoniell, Kleidung, Feter⸗ alen gründliche Studien muß er zurückgelegt haben, indem sonst der gelehrteste lichkeiten und Rangverhältnisse nach zu urtheilen— hat wohl der Prunk f aller deutschen Kaiser, der böhmische Karl IV. aus dem Geschlechte der liebende Karl IV. selbst verfaßt, wogegen der zweite Theil unstreitig von — Fuxemburger, der Stister der ersten Universität in Deutschland(Prag),[Rudolph von Friedberg herrührt. Es enthält hierin die goldene Bulle
15450 6. ihn nicht in seine unmittelbare Umgebung gezogen haben würde. Zudem recht viele vortreffliche, auf genauer Kenntniß des 1 Toba A zeigten sich damals schon die ersten Strahlen der Morgenröthe einer der deutschen Natlon beruhende Bestimmungen, die erf nach Verlauf langer Jahrhunderte durch den Fortschritt der Zeit in wohlthätige Er⸗
15 neuen, vielversprechenden Zeit, hervorgerufen durch das in Italien erwachte a 1 Zei 4 f.
Trledberg Studium der Alten, die wohl auch bei Rudolph, obgleich er zum Geist— füllung gingen. Jedenfalls war von nun an die, in früheren er mit
0 lichen bestimmt war, nicht ohne Einfluß geblieben sein mag. unsäglichen Wirren verbundene Einmischung des Pabstes in die Wahl 7 0
Rudolph war Probst zu Wetzlar, seit 1365 auch Bischof zu Verden der deutschen Katser ausgeschlossen. Uebrigens war Rudolph auch unter 9—(Hannover), außerdem aber Geheimschreiber(Kanzler) Kaiser Karl IV. denjenigen Räthen Karl IV., welche verlangten, er solle darauf dringen,


