Ausgabe 
5.12.1866
 
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Großberzogliches Landgericht Vilbel er. Eine Chaise 2621 fast wie neu ift billig zu verkaufen. bei der Expedition d. Bl.

Vilbel den 1. Dezember 1866. A. C

Bon den in vorstedender

so viele erhalten, daß ich könnte,

Näheres N Museum einen Beitrag zu be

Bekanntmach e Bekanntmachung. g e Das germanische Nationalmuseum zu Nürn- berg war so glücklich in der Person des Herrn Dr. Maltbtas einen Pfleger für die Vertretung in Fried derg und Umgebung zu finden. Im Vertrauen, daß auch bier dem vaterländischen Unternebmen, dem von so vlelen Seiten schon die erfteulichsten Beweise der Anerkennung geworden, diese nicht feblen werde, wenn nur die Gelegenheit, nähere Kunde davon zu auleder. ö

dit Abnahme einer underzins

sich jederzeit freien Zutritt zu de verschaffen kann, derechtigt.

din ich flets bereit und werd dargeboten wird, haben wir Herrn Dr. Matthias er

sucht, in unserm Namen eine Anzabl mit kurzer Dar-

Zeschaungslisten babe ich zwar mehrete, aber doch nich wo sich die Geneigtbeit,

Ich ersuche darum die fr. Leser Jornstebende Mitideilung üder das germantsche Muscum

Zeichnungsliste zugekommen sein sollte, anmelden oder an mich abgeben bemerke, daß die Zuficherung eines jäßrlicher Beitrag von 1 fl., oder eine einmalige Gade von 25 fl

mehiere Jahre zu elner Ebrenkarte, mittelst welcher man

auch Antsqustäten aller Art, alte Druckwerke besonders aus der Zeit vor dem Jabr 1536, Munzen und Medatllen

lassen worden. Aus dieser Thatsache schließt man, Es ware sofork vom Obercomma idanten des An 8 1 1 zum Besten. der Kirche ab, das daß die Regierung zur Aufhebung des Spieles Expeditlonscorps dem Cardinal Antonclli Mit- hen 171 4 132 1 be 5 ene 1 1 1 116 5 7 5 6 eesche a vor. 611 as Heft Le m ird igen trrn Pfarre enischlossen sei und dies sobald nur thunlich ge- theilung von vieser Depesche gemacht worder abel, der durch beine guten Vorschläge, durch sein un * 1 üsgesetztes Streben n Dank verdient Lob den schehen werde E. N 8 f 5 1 en 8 1alle. eder⸗ Friedberg. Dem biesigen Bürger un ern, die durch t n, de, Oesterreich. Bezüglich der vom nieder.[Seineich Was 11. und dessen Chesiau 10 le du 3 un Elan durch ihre Opfer österreichischen Landtage angenommenen Adresse argarelha geb. Reuß, wur 6 N ell alle Ane 1 erdie nt der Mertreter der Regierung daß die] Teil, das Fest der goldenen Hochzeit ges in 1 erklärte der Vertre l gierung, die] Thal. ef gol f Verloossungen Darlegungen der Adresse den Thatsachen nicht] Adventsonntage, zu begehen a wa silile 9 8 g r 7. n Kreise der Familie. Das noch rüstige Jubelpaar 35 fl 5 1 um vollkommen entsprechend seien g ch aufs Herzlichste und Freundlichst li n K 0 1954 2444 2610 2722 3218 4350 4365 Italien. Die römische Frage ist noch immer und Enkeln, sowie vielem näheren! nere! 30 470 1 0036 6092 6376 6626 690 eine brennende, und, obgleich der Zeitpunkt des] Angehörigen und verbrachte den 2 J g g 642 7 544 N L 8.. a g g q ö a NMrie 1 1 g Abzuges der französischen Truppen immer näher ungetrübter Freude. Mi g f Wien, der heutigen S 1 10 0 5 G zezoge: leben Ehevaar 8 1 g 1 64 1 8 rückt, ist eine Lösung derselben noch nicht gefunden. N 2 1 7 1 5 f J 1864 1 5 2 1 28 7 1e 1 en, 0 iche u 1 2 4 Uebrigens scheinen Frankreich und Italien alle acht bürgerlichen Elnsachheit n 233. 1366, 1371 5 7 1. Anstrengungen zu machen, die politischen Zustände] eit alten Schlages noch recht la a 8 f nachsiehend des Kirchenstaates in einer Weise zu ordnen, daß ind Gesundheit erfreuen, welche il 3607 Nr. 43 Auf 1 N 9Angehörigen und hrer M 5 3* 25 5 00 Serie 3607 sumultuarische Austritte nach dem Abzuge der fieber galdnen Hochzeit in 22 15 600 5. 5 5 8 0. dir a 2 1 onen Hochzen. 2972 0 fl. Serie Franzosen nicht zu besorgen sind. Ueber die Ab- k. Rockenberg. Ein schönes Fest babe ia 5 J 1366 64 je 5 sichten des Papstes und eine eventuelle Abreise zu melden. Am Sonntage den 25. Nov. sand in d 5 inis 6 0 Ziehung desselben von Rom widersprechen sich die Nach- kestaurirten Kirche daher der erste feierliche Gottes sts am 1. Decembe 30 43 54 8191 114 a datt. Die Kirche an sich macht schon einen 16 145 151 1 189 236 239 383 477 505 514 604 richten noch immer. 1! druck; wer aber die Kirche früb und sie E jet auß 761 820 884 930 936 Man liest in derPatrie:Eine Privat- ssaunen Herr Maler Kinkel aus 9 0 9 10 rien⸗Ziehun correspondenz aus Rom vom 26. versichert uns, mit so viel Geschmack, daß seine in Allem ausgezeichnete ber 11 133 222 280 315 380 381 daß General v. Montebello am Abend des 24. Arbeit ihn nur empfeb en können. Bel den se g er 410 451 658 663 9ʃ8 920 944 1123 1362 1415 1603 0 1 0 6 5 teln Reichtbum von Gold zu finde der nich ald 758 1971 202 2059 2560 2561 267 3304 3554 e Depesche e en babe, zufolge welcher die! 2 8 4 g 02 f 3 4 3 Depesche erhalten ba er 3 ige l 5 in einer anderen Kirche gefunden werden wir urch 3727 3871 4050 4098 4133 4295 4355 4607 4621 Räumung der französischen Truppen zwischen dem de flaunenswertbe Opferwilligkeit beef Bürger w 1788 4805 4928 50 5107 5238 5393 5770 5779 3. und 11. Dez. vorgenommen werden sollte.] das Werk vollbracht. Abends biest d Hesangveren 5819 1 6361 6419 6594 9 6. 9 f besonders vor dem Jabr 1650 geprägte, Handschristen N 1 I E r f 1 E 160 11 1* E I crübmter Männer und Frauen, Abdrücke von Wappen 2 8. in eln, Geschichtsbücher, Städteansichte Ab 5 1 9 0 ildupgen(auch Photograpdieen) von f 8 32 f 3 8 f 7 ꝛu 5 6 u. l., wel dem germanischen Moser 7 2636 in reichster Auswahl, das Neueste was die Industrie bietet, verkauft zu unglaublich 0 5 eee billigen Preisen Agri edt 5 9 den 27.. 1863. * 22 3 9 3 M 6 1 Friedberg. Lonis Weis D r. att bias Verstei gerung siegung der Sache versebener Zeichnungelißen verthellen wer sich von Flechten u. Hautausschlägen 17 9* und zur Welterbeförderung an das Mus um wieder a 2617 bestelen will, der schaffe sich folgendes 2623 Donnerstag den 7. Dezember d. J., Vormittags polen zu lessen, sowie Jedem, der fich über die Ants vortrefäiche Schriftchen an: Keine Flechten und 10 Ubr, soll die Lieserung des Brennbolzderarfss= näher zu unterrichten wunscht, mündlich oder durch 9. Dautkrankhetten mehr! Mit Angabe der Pell 20 Stecken Buchenschettbotz erster Kasse, zur Heizung thellung unserer gedruckten Berichte d wünschte mittel von Dr. Alex Marot Prel 27 Kr des biesigen Bezirkegefänzuisses im biesigen Landgerichts Auskunft zu ertbellen 1 17 6 Werk ben ist direct 50 S. Wode'e local an den Weniustfordernden vergeben werden, wozu Nürnberg den 12. November 1866 Bu ch 4 87 og 23 2 Ber Lusttragende hiermit eingeladen werden Der Vorsiand des germansschen Mustums Buchbar 2 g

sowie jede andere Buchbandlung zu beziehen.

durch ssenwern

Bekanntmachung erwähnter

uberall dabin eine scicken Butter- und Eierpreise für Friedberg für das germanische vom 1. Dezember.

welligen, voraussetzen läßt. Zutter pr. 8 30-31 kr.] Eier 1 Stück 2 kr. mit Bezitebung auf die N

enter wenn ihnen kein desondere Per Malter guünigst bei mir Friedberg, 4. D 55 kr.; Korn zu wollen, indem ich 10 fl. 30 kr.; Gerst 4 fl. 30 kr.; Kartoffeln fl. kr

oder Grünberg, 1. 2

Waizen 14 fl. 33 kr.; Korn

lichen Aktie von 100 fl. auf 10 fl. 5 kr.; Gerste 8 fl. 15 kr.; Hafer 4 fl. 2 krez

Molter 9 fl. 50 kr.; Erbsen 9 fl. 43 kr.; Linsen 12 fl. n Sammlungen d. Museume 5 kr.; Leinsaamen 16 fl. 15 kr.; Kartoffeln 3 fl. 56 kr. Zu jeder weiteren Auskunft Mainz, 1. Dezember zen 15 fl. kr.; Korn

0 fl. 12 kr.; Gerste 8 fl. 10 kr.; Kartoffeln 4 fl. kre.; Roggenstroh 119 fl kr.

te außer Beiträgen an Geld

Hafer 5 fl

Per

2 3 100 Gedbund

10 kr., von Vereinen und Privatgesellschaften 669 fl. 55¾ kr. und von einzelnen Privatpersonen 9891 fl. 28¾ kr., die letzteren Summen durch mehr als 300 in Deutschland und andern europäischen Ländern, ja selbst in Amerika bestehendePflegschaften zugeflossen sind. Außerdem haben sich 498 deutsche Buchhandlungen darunter auch die beiden in Fried- berg bestehenden bereit erklärt, ein Exemplar ihrer einschlägigen Ver- lagswerke dem germanischen Museum unentgeltlich zu überlassen.

Wo sich eine so allgemeine Theilnahme zeigte, ist das Groß- herzogthum Hessen nicht zurückgeblieben. Im dem Berichte über das Jabr 1865 sind folgende Geldspenden verzeichnet: Se. K. Hoheit der Großherzog 200 fl., Gr. Staatsregierung 100 fl., die Herren Fürst von Büß ingen 12 fl., Grafen von Erbach 29 fl., Graf von Isenburg-Philipps- eich 6 fl., Graf von Laubach 30 fl., Graf von Assenheim 20 fl, Stadtgemeinde Biedenkopf 3 fl., Bingen 10 fl., Darmstadt 20 fl., Pflegschaft Alzei 6 fl., Biedenkopf 2 fl., Büdingen 25 fl. 46 kr., Darmstadt 91 fl. 33 kr., Er⸗ bach 9 fl., Gernsheim 21 fl., Gießen 91 fl. 45 kr., König 5 fl. 18 kr., Lauterbach 61 fl. 27 kr.(dabei 50 fl. von Hrn v. Riedesel), Mainz 14 fl. 48 fr., Michelstadt 11 fl., Nidda 18 fl. 30 kr., Offenbach 11 fl., Oppenbeim 19 fl. 12 kr., Schönberg 10 fl., Worms 38 fl. 36 kr.

So von allen Seiten, namentlich auch von der Stadt Nürnberg durch Schenkung sehr umfangreicher Liegenschaften, unterstützt konnte das germanische Museum schon vor Jahren eine bis dahin als Magazin be nutzte, aber im schönsten gothischen Style erbaute und mit doppeltem Kreuz- gang, Garten und Nebengebäuden versehene alte Kirche,die Karthause, die jetzt an ihrem Portal die Inschrift trägt:Germanisches Museum, Eigenthum der deutschen Nation mit einem Kostenaufwand von nahezu 100,000 fl. erwerben und für ihre Zwecke einrichten. Die Kirche selbst ist jetzt eine weite Kunsthalle, geschmückt mit Kaulbachs großartigem

besondere Mühe bethätigen zu können.

Wandgemälde: Kaiser Otto III. in der Gruft Kaiser Karls des Großen, und die übrigen Räumlichkeiten dienen theils zu Wohnungen für das Dienstpersonal, theils zur Aufbewahrung der Sammlungen. Unter den. selben zählt die Bibliotbek jetzt 35,000 Bände, das Archiv 15,000 Urkunden und Actenstücke, die Münzen- und Medaillensammlung 8600, die Siegel- und Wappensammlung 13,300 Stück, die Sammlung von Gemälden it. und Alterthümern aller Art 3. B. Waffen, Hausgeräthe, Schmucksachen udgl. nicht weniger als 93,000 Nummern, und der Gesammtbetrag der Repertorienzettel, welche dazu dienen, Nachweisungen zu geben über Alles, was an Kunst⸗, Lite⸗ ratur- und Alterthumsschätzen der deutschen Vorzeit überhaupt vorhanden, wenn auch in fremdem Besitz ist, hat bereits die außerordentliche, von dem Bienenfleiß der Museums-Beamten zeugende Summe von 623,000 überschritten. Ist nun bis jetzt in Friedberg und Umgegend für das ger⸗ manische Museum noch nichts Nennenswerthes gescheben, so ist das gewiß nur dem Umstande zuzuschreiben, daß die Sache bisher zu wenig bekannt und keine Gelegenheit gegeben war, das etwa vorhandene Interesse ohne Wir baben uns darum erlaubt, durch diese Mittheilung die Aufmerksamkeit der geneigten Leser d. Bl. auf die in Nürnberg bestehende deutsche Natsonalanstalt binzulenken, und nach- dem, wie aus der obenstehenden Bekanntmachung ersichtlich, nun auch unter uns eine Pflegschaft für dieselbe bestellt worden ist, darf gewiß mit Sicher- heit erwartet werden, daß es künftig auch unter uns nicht en Solchen fehlen werde, die nach ihrem Vermögen mithelfen, daß sich an dem ger manischen Museum, daszu einem unvergänglichen Ehrendenkmal der Geisteseinheit und der Bildung, dessen sich bis jetzt kein anderes Volk der Erde zu rühmen hat, ausgebaut werden soll, je mehr und mebr sein Wahlspruch bewahrheitet:Durch Einbeit e stark! M