der Ständeverfassung steht zwar noch dahin, aber en Karl Möbring von Nieder⸗Seem
. die Gewerbefreiheit hat, unter Erhaltung der ile Naeh ch N 1* nnn ene 1 Zünfte, ibren Eingang in die sociale Gesetzgebung 3. und Donnerf a g 1 g a f f gefunden. Am drückendsten für die russtschen 8 Uhr en rina, Ehefrau Joha 111 Ostseeprovinzen besteht das gewaltsame Eindringen des russischen Popenthums fort. Lutherische Pastoren,— 4 0— ö 0 e ee eee Frankfu 0„ 1 0 ours. kämpfen, haben die sofortige Absetzung zu erwarten 2 tober 1866 Cours der Staatspapiere. Türkei. Briefe aus Konstantinopel ent—— werfen ein düsteres Bild von der Lage aller ester.% det. bh ere“, 8 christlichen Provinzen des ottomanischen Reich g N Ueberall gährt es. Auf Cendia scheinen die P 1 Obl f f 1 — Dinge in der That schlimm für die Türken z f 5 steher Man zweifelt daran, daß es den türkischer* 0* f 1 1 N 5 Commissär gel werde, den Aufstand zu be— 1086 schwich igen 2 le Aufständige und gut bewaffnet Würte 10 1 tl 2/8 J und entwickeln bohen Muth und große Zäl ö U f f N sich, daß sie Vortheile über die r 8. errungen haben.— des Präsidenten Rundrei Noll ein bezahlte Eisenbahn- Actien und Prioritäten. hat die öffentliche Stimmt J g Ostbahn 14 ö 0 g Woche in einem f 8 p. böchster Erregtheit erhalten Zu keiner Zeit a 1 der Beend des Krieges berrschte solch 0 J bitterung, griff der Partheihaß mehr in das g g 72 1 e sellschaftliche Leben ein Die Gefahr eines ue Tnle hen Lange. rkrieges wird immer drohender. 2—* l a — tion gegen den Präsidenten 100 55 2 8 l 128 2 f wächst nt langte am 18. in Wa a J 18 0 1 5 ton an und ward enthusiastesch empfangen 1 Go0OolI dan d Silber Id icht der Provinz Oberhesse 15 5 Schwurgericht der Provinz Oberhessen r IV. Quartal 1866. f Erie 9 57—58 a Soy 14 57 Anlagen 1 a 47 f 0 f 226—27 N dönetegen mene den r ür Au- und Verkauf aller Werthpapiere em f unter Zu ing N 8 13 8 ell Bedienun nd J g gewün N* ingen Stammler. N 2. Ok., Coupot Zahlu S. Lindheimer g Aufruf zur Gründung eines Vereines für die Unterstützung von Invaliden und von Hinterbliebenen gefallener hessischer Soldaten vom Feldzuge 1866. . Der trautige Bruderkrieg in Deutschland hat sein Ende erreicht. uns einen Verein ins Lebe ufen, der h die Sorge für die Invali⸗ * Die Truppen sind in ibre Garnison wieder marschirt Hunderte den de jak en Feldzuges und die Hinterbliebe der Gefallenen und Tausende haben in esen 2 en Gott edankt duß ihre An zu 1 a Auf 6 telle bird Wir wollen erbe mit 5 gehörigen wohlbehalten aus dem Feldzuge zurückgekehrt find, wen olchen Vereinen, die theilwe eine ihnlich Zweck verfolgen, ihre vu ihre Verwandten und Freunde, den heimkehrenden Vater, den Gatten, Tbäàtigkeit a zeit auch auderen Zielen zuwenden müssen, * den Sohn, den Bruder mit froh bewegten Herzen begrüßt, Hand in Hand gehe Unseren Verein abe wollen wir über das Aber nicht Alle, die zum Kriege ausgezogen, waren so glücklich, ganze Gre ee a nel 11 richten demgemaf n unfere 1 die Heimath zesund wieder zu erblicken. So Mancher starb den Tod Mitbürger in Stade und Land die drin de Aufforder 9. o rasch 7 für's Vaterland,— die itwen und die vaterlos gewordenen Kinder als möglich Zweig vereine zu balden, d sich an uns anschließen * sehen mit banger Sorge den kommenden Tagen entgegen, denn ihr und durch Sammeln fre lliger Gaben u nmaligen und in jährt 0 Ernährer ist nicht mehr unter den Lebeuden. Viele wurden ver⸗ lichen Beiträgen die erforderlichen Mittel beschaffen. Wir sind dadel 25 wunder; der Eine oder der Andere muß vielleicht als Krüppel das zum Voraus gewiß, da e Stadt, ke Dorf unseres Landes wird 1 fernere Leben ertragen nicht Wenige werden unfähig sein zu jeder zurückstehen wollen wenn es gut, sich der Söhne dieses Landes und * Berufsarbeit, welche den Mann und eine Familie ernährt ihrec heinterlassenen Familien in werkthätiger Lede anzunehmen. Die Hier gilt es rasch und eingreifend zu helfen. Die Privat- kleine wie die große Gabe werden zusammenflleßen, um einen Ver wohlthätigkent hat sich während des Krieges in erfolgreichster Weise mögensstock zu gründen, der es uns moglich macht, den heiligen Zweck bewährt; noch bleibt ihr aber eine wahre Pflicht zu erfüllen übrig. unseres Vereins ausreichend zu erfülle, Unsere tapfern Soldaten haben im Dienste des Vaterlandes Leben Als provisorisches Comité haben wer zunächst die einleitenden und Gesundheit geopfert; sie haben darum ein Recht zu erwarten, Schritte unternommen und laden unsere Mitburger in Stadt und
daß das Vaterland ihrer nicht vergesse. Es wird demnächst die Auf- Land hiermit ein, sich zum Behufe der Wahl eines definitiven Vorstan⸗ gabe der Regierung und der Stände unseres Landes sein, de die f des der Feststellung der Statuten und der Fassung sonst erforderlicher vorhandenen Unterstützungsfonds bei der gegenwärtigen Noth nicht Beschlüsse zu einer Generalversammlung
ausreichen werden, zur möglichst ausgiebigen Hülfe die erforderlichen] Mittwoch den 3. Oetober, Nachmittage 3 Uhr, im * Mittel zu beschaffen und Regierung wie Stände durfen gewiß zum oberen RNathhaussaale dahier, * Voraus versschert sein, daß das hessische Volk mit Freuden jedes Opfer möỹglichst zahlreich einfinden zu wollen. zu bringen bereit ist, welches die Durchführung jener heiligen Auf— Zugleich erklären sich die Unter zeichneten bereit, jetzt schon milde 2 gabe erheischt. Aber damit ist es begreiflich nicht allein gethau, Wir] Gaben für den Zweck des zu gründenden Vereines entgegenzunehmen. f dürfen, wir wollen nicht Alles von der spateren Hülfe des Staates Wir wenden uns hiermit an den Patriotismus des hessischen t erwarten, Ein Jeder von uns muß und will mehr thun, als der[ Volkes, wir wenden uns an Alle, denen ein warmes Herz für Noth Staat von ihm fordern wird und Unglück ihrer Mitbürger schlägt, an Alle, welche in diesen Tagen 7 Freiwillige Gaben, so reichlich als nur immer möglich, wollen] heimkehrende Verwandte und Freunde froh begrüßen, an Alle, welche de wir auf dem Altare des Vaterlandes als Liebesopfer für unsere] selbst glücklich aus dem Feldzuge zurückgekehrt sind,— verweigert uns tet Brüder und ihre trauernden Hinterbliebenen niederlegen, um ihnen nicht Eure Beisteuer zu dem gemeinsamen Werle! 114 dankbare Hülfe und ausreichende Unterstützung bringen zu lounnen! Es gilt, daß recht Viele geben! Auch die kleinste Gabe ist Um dies aber in durchgreifender Weise möglich zu machen, laßt herzlich willkommen!
Darmstadt den 25. September 1866. Bernthelsel, Gemeinderath. Buchner II., Hofgerichts Advokat. Diehl, Buchhändler. C. W. Dieffendach.
g Wilhelm Dieffenbach. Eigenbrodt, Dr. med. Feildel, Hofrath. Fuchs, Bürgermeister. Fußner, Rentner. 2 Hahn, Hofgerichts-Rath. Hall wachs, Hofger.⸗Rath. Hickler, Kaufmann. Dr. K. J. Hoffmann II., Hofgerichts⸗ 144 Advokat. Dr. Jaup, Hofger. Advokat. Köhler J., Hofger. Advokat, v. Marquard, Kreis-Assessor. v. Preuschen, — Ministerialrath. Reuter, Fabrikant. v. Rieou, Ministertal- Secretär. Ro hrig, Bäckermeister. v. Schäfer⸗Bern⸗
stein, Hofstallmeisterr Schaub, Weißbindermeister. Schenck, Ministerial⸗Secretär. Schuchard, Fabrikant. Weber,
Stadtger.„Assessor. Weller, Hofg.⸗Advokat. Wendelstadt, Bankdirector. v Willich, Provinzial⸗Director. Otto Wolfskehl. Wondra, Juwelier.


