Bund angebörende) Provinz Oberhessen zu stellende verordneten werden nach dem neuen Wahlgesez dieselbe, für Sachsen und Deutschland möglichst Contingent, bestehend in zwei Regimentern In- von der ganzen Bürgerschaft gewählt. Die segensreich werden zu lassen. fanterie und einem Jägerbataillon, welche dem Polizei, das Bauamt und das Forstamt bleiben— die sächsischen Truppen werden aus XI. Armeecorps zugetheilt werden sollen, wenigstens städtisch. Die Eisenbahnen gehen in Staatsver- Oesterreich demnächst zurückkehren auf dem Wege in seinen Cadres organisirt sein müsse, und daß waltung über, aber Frankfurt bezieht von den- durch Bayern. Es sollen im Ganzen 77 Züge nach Ablauf dieses Termines ein höherer preußischer selben eine Revenue. In Bezug auf das städtische erforderlich sein. Ofsizier die deßfallsigen Einrichtungen in Augen- und Staatseigenthum ist beschlossen, daß Alles, Bayern. So viel von der künftigen schein nehmen werde. vas von der Stadtkämmerei, dem Rechnei- und Heeresorganisationsfrage verlautet, soll deren — Am 29. d. M. trat die hessisch-preußische Forstamt verwaltet wird, als städtisches Eigen- Lösung auf den beiden Hauptpunkten beruhen: Auf⸗ * Commission bezüglich Ausführung des Friedens- hum zu betrachten ist. Frankfurt soll ferner ein hebung der Loosung und Wegfall der Erxsatz— vertrags in Frankfurt zusammen. Für das Präcipuum von den Zollvereinsrevenüen erhalten. mannstellung, so daß alle militärtauglichen Kriegsministerium ist hessischer Seits des Gr. Wohlthätige Stiftungen ꝛc. bleiben wie bisher. Männer den Waffendienst zu erlernen und eine Oberstlieutenant Kehrer von Worms ernannt Im Gerichtswesen wird, wie schon bekannt, nichts Zeit lang Garnisonsdienst zu leisten haben. f 8 verändert als die höchste Instanz. Ueber die— Ein gegen den Redacteur Ernst Zander Preusien. Dem Vernehmen nach ist gegen den Militärpflicht sollen zwischen dem Civileommissär angestrengter Preßprozeß wegen zweier Artikel im Grafen Westphalen, der sein Mandat als Mit- für Frankfurt und dem Ministerium in Berlin„Volksboten“, in welchen der Generalstabs-Chef glied des preußischen Herrenhauses mit der Er- noch Verhandlungen stattfinden.. bayerischen Armee, Frhr. v. d. Tann, der klärung niederlegte, daß der König mit Auflösung— Von der bies. General Postdirection ist Unfähigkeit für seinen Posten bezichtigt wurde, des deutschen Bundes aufhöre deutscher Bundes an die königl. Postanstalten in Kurhessen, Nassau, kam am 19. d. bei dem Schwurgerichte zu fürst zu sein und daß der demselben von dem Grafen Hessen-Homburg und den abgetretenen Theilen Nünchen zur Verhandlung. Die Anklage lautete geleistete Hegemonialeid hinfällig sei, aus diesem von Oberhessen ein Circular ergangen, wornach auf„Amtsehrenbeleidigung“ des Generallieutenants die Anlegung der königl. Post⸗Uniform bis v. d. Tann und endigte mit Freisprechung des
Anlaß eine Anklage wegen„Majestätsbeleidigung“ die? 0 5 eingeleitet. Der Fall soll vor dem Schwurgericht längstens zum 1. Dez. d. J. zu erfolgen hat. Angeklagten durch die Geschwornen. in Arnsberg verhandelt werden. Zu erwägen Es handelt sich vorläufig um Unschaffung der Baden. Die zweite Kammer hat den Ge⸗
wäre übrigens, ob die Sache nicht unter den Dienstuniform, bezüglich der Staatsunisorm soll setzentwurf über die Erhebung eines Steuerzuschlags Amnestie⸗Paragraphen des Prager Friedens fällt. wegen der Kosten im Juteresse der Betheiligten pro 1867 mit allen gegen eine Stimme abgelehnt. N— An sämmtliche General-Commandos ist vorläufig Abstand genommen werden. In Oesterreich. Wien. Ein Vorschlag des eine Cabinetsordre erlassen worden, wodurch be⸗ einem weiteren Circular derselben Behörde wird Kriegsministeriums zur Reorganisation der Armee
stimmt wird, daß mit dem Erscheinen dieses Be— verfügt, daß aus dem schriftlichen Geschäftsver⸗ sellt als Prinzip die allgemeine Wehrpflicht mit
kehr der veraltete formelreiche Styl entfernt werden perabsetzung der activen Dienstzeit und Ver⸗
fehls die für die mobil gewesenen Generale und Offiziere bestimmten Feld- Achselstücke im Allge- soll, namentlich die Anreden und Schlußformeln. längerung der Militärpflichtigkeit auf. unn d meinen abzulegen und die Epauletten wieder an— Kürze der Form und Gedrungenheit der Dar—— Ein Generalbefehl des Armee-Obercom⸗ nnich an Pilar zulegen sind. Gestattet sind die Achselstücke für stellung soll obwalten. nando's verfügt:„Die Theilung der Haare in 11. den Ueberrock auch beim kleinen Dienst im Innern— In Betreff der Aushebung der hiesigen der Mitte des Scheitels, das Tragen von auf⸗ Ii der Truppentheile. Bei allen Felddienstübungen militärpflichtigen Jugend, erfährt man, daß die fallend großen Backenbärten und Augenzwickern, Nenn sollen dieselben jedoch stets angelegt werden. Zum Jahrgänge 1843— 45 incl. nur in den Waffen das Heraushängen von Uhrketten und socstigen LN Paradeanzuge, beim Beziehen der Wachen, zum ausgebildet werden sollen, während der Jahr- Anhängseln, die Hemdkragen an den Cravatten 2200 Den 111 Gesellsckaftsanzuge, zu Meldungen bei Vorge- gang 1846 zu Neujahr unter die Waffen drei att des vorgeschriebenen Halsstreifens, Hosenn“= 1 setzten, bei allen Truppenbesichtigungen durch Jahre zu treten hat. Die Aufregung der hies strupfen und zu weite Rockärmel“, endlich noch Nan 0 5 Vorgesetzte werden stets die Epauletten getragen. Bevölkerung wegen der bevorstehenden Consctiplion das Schreiben von Büchern und Zeitungen wird 1 Weiter sind alle Unregelmäßigkeiten ꝛc., über ist eine ganz außerordentliche und wollten sich sreng gerügt und verboten. Man sieht Oester⸗ 9 düruer,! g welche während des Krieges hinweggesehen wurde, die Gemüther in keiner Beziehung beruhigen. teich bleibt hier hinter Preußen nicht zurüd. 525 ö ö sofort abzustellen.— Eine Folge dieses Befehls Viele junge Leute befinden sich schon auswärts Und wie bald wirds anderwärts gerade so 1a f ist wohl schon die Anordnung des Generalcom-⸗ und andere folgen. kommen. 1b/ Hob mandos des Gardecorps, daß die Bärte der Sachsen. Ueber den sächsisch-preußi⸗— Am Abend des 27. wurde in Prag ein Daun, ö Offiziere und Mannschaften bei den Truppen des schen Friedensvertrag werden folgende Haupte des Attentatversuches auf den Kaiser dringend I ee N genannten Corps wieder in der vor der Mobil- punkte gemeldet: 1 verdächtiges Individuum verhaftet. Dasselbe, ein Dang. los machung vorgeschriebenen Form getragen werden uuston der ident fegen Are ere ede Schneidergeselle, wurde von dem englischen gal ann müssen für den nerdbeuischen Band beßhalb zu ade Be⸗ Capirän Palmer in dem Momente bemerkt, in 3
U 7 Man spricht davon, daß von ehemaligen ummungen fesigestellt sind; Dresden und die Festung welchem es die rechte Hand mit einer scharf ge⸗ 0 Mitgliedern der Fortschrittspartei ein Programm Königstein erhalten gemischte muitärische Besatzung. Bei ladenen Pistole erhob, während der Kaiser, aus 114 ur Bildung einer neuen olitischen Fraction der sächsischen Armee kreien umfassende Beurlaubungen f
0 1 5 sei welches 9 55 1 aus⸗ ein; die nöthigen Garnisonen stellt Preußen, den Ovber⸗ 18 e e 2 heraustretend, den Wagen 1 3 5 Regi gung befebl über alle Truppen in Sachsen erhält ein preußischer bestieg. er Capitän Palmer bemächtigte sich 10 wärtigen Politik der egierung aussprechen, aber General, den Commandanten in Dresden aber ernennt sofort des Mannes, welcher den Gerichten über-— 1 die Aenderung der inneren Verhältnisse verlangen Sachsen. Das bisherige preußische Generalgouvernement liefert wurde. werde. fur Sachsen hört auf, eben so die Function eines preu⸗ a.. 5.
— Die preußische Regierung soll beabsichtigen bischen Civilcoumissärs. Die 10,000 Thaler. weiche Italien. Das längere Verweilen des ital. e in 5 ine Fest st R 1 Sachsen seit dem 20. Juni bisher täglich an Preußen zu Generals Menabrea, des zu den Friedensunter⸗“ vet nahe in Hessen eine Festung ersten Ranges anzulegen gablen halle, hören auf gahlbd dd werden mit dem Aus- handlungen Bevöllmächtigten, in Wien bringt man; U
und wied dazu Fulda genannt. Ebenso soll auch aausch der Rauficauionen. Die diplomatische Vertretung mi 30 ft a ö 1 Göcli ark besestigt werden. Sachsens wird durch den norddeulschen Bund regulirt. mit dem Projekt 0 Verbindung, den Kronprinzen 8 tz 9 f E Daoer K 1 Durch g llerböch O Die Kriegsenischädigunsgsumme beträgt 10 Mill. Thlr., von Italien mit der rzherzogin Marle Therese, vpidri 2 asse 8 urch eine allerhöchste Ordre jedoch mehrere nahmhaste Beträge abgerechnet, die Preußen Nichte des Herzogs von Modena, zu vermählen. drain a wurde die Zusammensetzung des neuen preußischen an Sachsen für die an Preußen abzutrelende Eifenbahn⸗ Die Entsendung der Fregatte Eli 00 en a f pre 9 gatte„Elisabeth“ nach degentlen 11. Armeecorps bestimmt. Das Generalcommando stcecke von Löbau nach Görlitz zahet ꝛc. Das Telegraphen⸗ Mexiko wird auf eine baldige Rückkehr des Kaisers kommt nach Kassel, der Stab der 21 Division wesen wird unter preußische Overaussicht gestellt. Das M O reich b 9 l 8* l 2 e gesammte sächsische Staatseigenthum, die Kriegsbeute ax nach esterreich ezogen, angeblich wegen nach Frankfurt, der 22. nach Kassel. Die zu ausgenommen, welche während des Kriegs von den des Gesunvheitszustandes seiner Gemahlin.— diesem Armeecorps gehörigen Truppen erhalten Preußen weggenommen worden ist, wird an Sachsen zu⸗— Der König Victor Emanuel soll an N. ibre Garnisonen außer in Kassel und Frankfurt, e 3 e e eee 5. November von Florenz abreisen und am 7. Ro- n in Wiesbaden, Biebrich, Weilburg, Hanau, Höchst, er Zel vereinsvertrag mit sechdomonat icher Kü 0 gung. pember in Venedig eintreffen. Im Mai E 3 Das Salzmonopol wird aufgehoben in Preußen und— 1 1 123 5 ainz, schwege, Grebenstein, Fulda, Hersfeld, Sachsen, und tritt dafür eine gemeinschaftliche Salzsteuer Großbritannien. Der Kriegsminister 45 Hofgeismar, Mählhausen, Langensalza u. Marburg. An. Auch haben sich beide Contrabenten über, arte aus- wird, wie es heißt, eine Concurrenz für Hinter⸗ 2400 Frankfurt. Die Bemühungen der Frank- gedehnte Amnestie geeinigt. Endlich soll ein Alk nme ladungsgewehre ausschreiben; jedem Bewerber sol + furter Deputation soen in Berlin das bereit- wegen des Verbältuisse. der Suter Merseburg a für seine Auslagen eine Entschädigung von 300 L. 91. willigste Ent f 0 3 burg und Zeitz zur Universitä Leipzig, und wegen des J te illigste Enigegenkommen. gefunden und für das Baues einer Eisenbahn von Leipzig über Pegau nach zugesichert werden und das adoptirte System den Gemeinwesen die ersprießlichsten Früchte getragen Zeitz zu Stande gekommen Pi. Namen des Erfinders erhalten. Für die besten haben. Oberrad, Niederrad, Bockeaheim und— Das sächsische Königspaar ist in Dres⸗ Patronen sollen Preise von 1000 L., 600, 500.
Bornheim werden zur Stadt Frankfurt gezogen und den eingetroffen.— Der König hat eine Procla- und 400 L. ausgesetzt werden. Ei dadurch dürften sich die Acciseeinnahmen der Stadt mation erlassen, worin er seinen Unterthanen Türkei. Der Fürst Karl von Rumänien, b um ein Bedeutendes vermehren. An der Spitze dankt für die in schweren Prüfungen bewahrte ein Prinz von Hohenzollern, durch die Wahl des
der Verwaltung steht ein Senat, weicher aus Treue und versichert, in alter Liebe die Wunden, Volkes auf seinen Fürslenthron berufen, ist in Con: neun besoldeten und drei unbesoldeten Mitgliedern die der Krieg dem Lande geschlagen, heilen, stantinopel eingetroffen und in dem für ihn in setzten prachtvollen Palast Kütschitju
besteht. Der Senat wählt aus sich einen ersten den Wohlstand des Landes fördern, Gerechtig- Bereitschaft ge am Süßpwasser abgestiegen. Dem Fürsten, denk!
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und zweiten Bürgermeister. Die Senatsmit- keit handhaben und die besonnene Entwickelung
glieder werden durch ein Wahlconclave gebildet, der politischen Institutionen fördern zu wollen. sofort vom Sultan empfangen wurde und auß v bei welches aus drei Senatsmitgliedern und drei Der König verspricht der neuen Verbindung die- dessen Händen die Anerkennungsurkunde entgegen!— Mitgliedern des Stadtverordnetencollegiums be⸗ selbe Treue zu widmen, mit welcher er dem alten nahm, wurden mit besonderer Aufmerksamkeit die Wia 1
steht, die nach Majorität wählen. Die Stadt- Bunde angehangen und Alles anzuwenden, um höchsten Ehren erwiesen.


