enthält u. a. eine Allerhöchste Cabinets-Ordce, bleibt die Regelung des Verbandes der einzelnen die Justiz⸗Organisation betreffend, wonach bis Theile der Monarchie und die Wiederherstellung auf weiteres der Ortsbezirk Rödelheim und der der Autonomie und Rechtsgestaltung Ungarns.
ehemals bessen-darmstädtische Theil des Ortsbe⸗ Frankreich. zirks Niederursel dem Bezirke des Gerichts erster in Paris Regierungs- Ingenieure Belgiens, Instanz zu Homburg einverleibt werden.— Die Hollands, Preußens, Badens, Bayerns, Oester— Diensigeschäfte des Steuercommissariats wie des reichs, der Schweiz, Rußlands, Spaniens und Kreisbaubeamten für die Orte Rödelheim und Italiens, um sich mit den französischen Eisenbahn— Niederursel sind den betreffenden Behörden des Gesellschaften wegen der Fahrpreis-Ermäßigungen
Bergbau-Angelegenbeiten in der ehemaligen Land- Einvernehmen zu setzen. Man zweifelt nicht, daß grafschaft, sowie in den abgetretenen hessischen es gelingen werde, für Durchgangsbillete auf Landestheilen ist vorläufig dem Königl. Ober- längere Zeitdauer sich über eint angemessene Preis- bergamte zu Bonn übertragen. herabsetzung zu einigen.*
— Die Erhebung des Cbausseegeldes im— Die Untersuchung, welche wegen Theil— Amte Homburg ist vom 1. Januar 1867 an nahme an einer geheimen Gesellschaft gegen die aufgeboben. im„Cafe de la Renaissance“ verhafteten jungen
Oesterreich. Viceadmiral v. Tegetthoff Leute eingeleitet worden ist, wird mit großem
schildert den Empfang, den er bei Hofe sand, als einen sehr warmen und herzlichen. sprach seine Befriedigung über das auf dem Linien— schiff Kaiser der Flotte gegebene Fest aus und fragte
Eifer betrieben.
wieder in Freiheit gesetzt worden.
Amtes Homburg unterstellt; die Verwaltung der für die Ausstellungszeit des Jahres 1867 ins mit
Elf dieser Individuen sind je- trauriger Fall. Der Kaiser doch durch Verfügung des Untersuchungsrichters mit einem jungen Manne Umgang hatte, mußle sehen,
Homburg. Das„Regierungsblatt“ Nr. 6 Thronrede wieder aufgenommenen Verhandlungen bringen. Von hoher Bedeutung sind die Zeilschristen und Eine der ersten Stellen unter
Werke, welche ihn fördern. diesen niment unstretlig das„Iihrbuch des Gustav-Adolph⸗ Vereins, Elberfeld, Friederichs“, ein, welches schon drei— mal erschienen ist und, so viel wir wissen, zu Ansang
Es befinden sich gegenwärtig 1867 im vierten Jahrgang erscheinen wird. Es hat bis⸗
her schon allgemeine Anerkennung gefunden, da es in der That eine reiche Fülle von Aussätzen und Mittheilungen uber den Verein bringt und dem Leser eine voll ändige Uebersicht über denselben vermittelt. Wir erlauben uns, die Leser dieses Blattes auf diese wichtige literarische Er⸗ scheinung schon jitzt aufmerksam zu machen. Darmstadt. Sonntag den 25. Nobember Nach— tags 3 Uhr wird die feierliche Einweihung der neuen Turnhalle in Darmstadt stattfinden. Programm: 1) Ver⸗ sammlung sämmtlicher Thezlnehmer in der städtischen Turn- halle. 2) Festlicher Zug nach der neuen Turnhalle am Woogsplatze, daselbst: 3) Gesang:„Herbei, herbei 2c.“ 4) Begrüßung durch den ersten Sprecher und Rede. 5) Ouverture aus Tancred von Rossini. 6) Turnüb nungen. 7) Gesang. 8) Fechtübungen. 9) Potpourri aus Martha. 10) Abends 6 Uhr: Beginn der Fesikueipe. 9 Ubr: Beginn der theatralischen Aufführung. Erbach. Dieser Tage begab sich dahier ein sehr Ein Mädchen, welches schon längere Zeit
wie derselbe ihr untreu wurde un) sich mit einer Andern
5 8 N f N verbeir 0 3 erti durch hi etre e 2 — In Paris ist aus Mexiko die Nachricht verheirathete, wozu er allerdings durch hinzugetretene Um
ände gezwungen war. Allein auch das verlassene Mäd—
den Admiral, wie hoch sich die Kosten desselben beliefen. eingetroffen, der Kaiser Maximilian habe am schen halte Ursache und Ansprüche an eint Heirath mit Tegetthoff sagte zweitausend und einige Hundert 21. Oktober plötzlich die Hauptstadt verlassen, um ihrem Bräutigam gehabt und konnte die Hochzeit deoselben
Gulden. Sie werden eine runde Summe er— halten, bemerkte der Kaiser, und zwei Tage später
seiner Angabe nach sich nach Veracruz zu begeben Rußland. Die Häuser Hope und Comp.
mit einer Andern nicht überleben. Sie halte am Abend, als man ihrem gewesenen Bräutigam von Seiten des Gesangvereins ein Ständchen brachte, Gift genommen und
erhielt der Admiral eine Anweisung auf 10,000 fl. in Amsterdam und Baring in London haben ein starb während des Ständchens.
zur Bestreitung der Ballkosten zugeschickt. Der Kaiser gab ferner dem Admiral seine Zustimmung
russisches Anlehen von 75 Millionen Pfund Ster- ling, mit 5 pCt. Zinsen, zu dem Couͤrse von
Aus Rheinhessen.(Zur Warnung.) Es streift in jüngster Zeit ein Betrüger um Lande herum, der„silber⸗ stahlene Rasirmesser, die nie eines Schleissteines bedürfen“,
für die projectirte Reise zur Besichtigung der 86 pCt., oder ungefähr 84 pCt. und Vergiung den Leuten um hohe Preise anschwindelt, die aber von
Marinen anderer Staaten und behielt sich vor, die Reisekosten zu bestreiten. Der Admiral geht über England nach den Vereinigten Staaten von Amerika.
— Der ungarische Landtag wurde am 19. d. eröffnet. Ein königl. Reseript sagt: Das
der Zinsen, abgeschlossen.
ganz ordinärem Stoff sind, und nach wenigem Gebrauche den damit getriebenen Betrug enthüllen. Der Schwindler
Der Gustav⸗Adolph Verein, dieser Hort und führt bei einem merkwürdigen Mundwerk noch ein Buch Schirm vieler bedrängten evangelischen Gemeinden, hat bei sich, in welches er die Namen der Käufer eintragen durch den Krieg im Sommer wohl etwas gelitten, ent- läßt, um auf diese Namen hin Andere leichter betrügen
faltet jedoch seit dem Friedensschlusse wieder seine Kräfte zu können.
Es find besonders Beamte und Geistliche,
unverrückbare Endziel der auf der Grundlage der und Anstrengungen, um seine große Mission zu voll- die er zu betrügen sucht.
Bekannt
ma chu n
9 2540 Die Forststrafen vom 4. Quartal und die Feldstrafen der 5. Periode J können bis zum 15. Dezember l. J. jeden Dienstag und Donnerstag an das hiesige Rentamt bezahlt werden. in Frtedberger und Naubeimer Gemarkung gelegene, Als besonderer Erhebungstag für den Landgerichtsbezirk Butzbach bestimmen wir eg. Usaseldchen, bestebend in:
Samstag den 1. Dezember 1866, Vormittags 8— 11 Uhr, bei Herrn Gastwirth Jou glur XV. Nr. 20 Acker,
zu Butzbach.
Gutsverpachtung.
2522 Dag am 22. Februar 1867 leibfällig werdende,
Gemarkung Friedberg. Anwänder neden Großh. Cammeral- Fiskus= 229 Klsftr.,
Wir ersuchen die Großherzoglichen Bürgermeistereien dieses mit dem Bemerken als.„„ 10 Acker neben dem Hospital Friedberg bald bekannt machen zu lassen, daß nach dem 15. Dezember die Mahnung erfolgt. Friedberg den 21. November 1866.
Großherzogliches Rentamt Friedberg in deck.
Ullibersal-Magen-Ligueut
von
Carl von Metternich in Mainz
*. b. 1812] empfiehlt per Flasche 1 fl. 24 kr., per halbe Flasche 45 kr., per viertel Flasche 24 kr. Nr. 46 Acker hinterm Stechhaus, zwischen der Poheits⸗
Ph. Dan. Kümmich.
Mobiliar⸗Versteigerung. 2186 Montag den 26. November d. J., Vormittags
Güter⸗Versteigerung. 2526 Montag den 26. November d. J., Vormittags
9 Ubr anfangend, sollen auf freiwilligen Antrag der 11 Uhr, sollen in hiefigem Ratbhause auf freiwilligen
Heinrich Panstein IV. Wlttwe dahier in deren Be
dausung nachgenaunse Gegenstände, als: 3 Pferde,
2 trächtige Kübe, 2 Rinder, 2 gemästete Schweine, 12 Höhner und 1 Habn, 1 Chaise, 2 zweispännige Oecono⸗ miewagen, 1 Wasserkarn mit Wassecfaß, 1 Ackerwalze, 1 Schlitten, 1 Heblade, 3 Pflüge, 2 Eggen, 1 neut Didwurzmühle, mehrere Bütten, Fässer, Eimer, Ketten, Steigleitern, 1 Fruchifegmühle, 1 Strohbank, 4 Pferde⸗ geschirre, 2 Ack ergeschure, 2 elnspännige und 1 Paar zweispännige Pferdegeschirre, 100 Centner deu, 100 Centner Grummet, circa 60 Fuder Strob, Spreu, Kar⸗ toffeln, Dickwurz, Koblraben, Korn, Gerne und Hafer, Erdsen, Wicken, Fruchtsäcke, 1 Wagentuch und sonstige
aus- und Oekonomiegeräihschaften erbabtheilungshalber
ffentlich meistbietend gegen Baarzablung versteigert werden.
Friedberg den 15. Novem der 1866. Großherzogliches Ortsgericht Friedberg. J. V. d. V.:
Der vienslälteste Gerichtsmann Fouc ar.
Be rann t mach un' g.
2539 Unter Bezugnahme auf die Bekanntmachungen
vom 20. und 23. September v. J. die Wiederaufnahme des Fahrbetriebes auf der Main⸗Weser-Bahn betreffend, bringen wir wetter zur öffentlichen Kenntniß, daß vom 1. Dezember d. J. ab wiederum Garantie für Einhal tung der verkehr übernommen wird. Kassel am 20. November 1866. Die Central⸗Otrection der Main⸗Weser⸗Bahn.
reglementmäßigen Licferfristen im Güter
Antrag der Kinder und Erben der verstorbenen Christo ph
Gemar k Flur. Nr. Klftr. 2 126 80 5 63 123 7 99 318 erbabtheilungs halber werden. Friedberg den 20. November 1866. Großberzogliches Ortsgericht Friedberg. J. V. d. V.:
ung Friedberg.
Grabgarten die Liebfrauengärten, Desgl. am Holzpförschen,
Acker im kleinen Wartfeld,
öffentlich meistbietend versteigert
Der dienstälteste Gerichtsmann Foucar.
Bekanntmachung. 2558 Nächsten Freitag den 30. d. Mts., Vormittags 9 Uhr, werden in der Wohnung des Herrn Wilhelm Ortweln, Parkstraße Nr. 284 dahier:
1 noch in gutem Zustande befindlicher Flügel, 1 Eis⸗ schrank, 1 großer Steinkoblenofen, 1 Heerd mit Brat⸗ ofen und Obstdörre, 1 kupferner Waschkessel 1 Balken⸗ waage, mehrere Salon-, Haus- und Garten ⸗Lampen, 1 große und 1 kleine Kaffeemaschine, Leinen und Bettzeug und verschledene Pausgeräthschaften öffentlich an den Meistbietenden versleigert. Nau heim den 23. November 1866. Der Stadtschreiber Schutt.
2550 zu jedem Preis bei M. Volk.
Kaputzen
Fischers Eheleute dahier nachbeschriebene Güterstücke:“
und Joseph Ströhlein= 346 Klftr.
4„„ 8 Acker, neben Joseph Ströhlein und Heinrich Salzmann III. dann I. Pfarrei Friedberg= 536 Klftr. 9„„ 2 Acker, neben sich und Friedrich Hil⸗ brechts Wittwe= 133 Klftr. 7„„ 3 Acker, neben Georg Phtlippi und
Heinrich Dietz= 228 Klftr. 25„„ 20,5 Acker, neben sich und andrerseits Aufstößer= 804 Kit. Wiese, neben der Usa und andrer⸗ seits Aufstöger= 430 Klftr. Gemar kung Nauheim.
lf
grenze und Heinrich Dietz in Frtedberg 1 Caff. Acker 5 Rth. oder= 394,5 Kiftr. „ 47 Acker hinterm Siechhaus, doppelter Anwänder stößt einerseits auf die Doheitsgrenze, andrerseits auf die Frankfurter Straße 1 Cass. Acker 8 Rth. oder= 402,2 Kuftr. 61 Acker zwischen der Hoheitsgrenze und den auf⸗ floßenden Grundstücken des Posthalters v. Hel⸗ molt und Hospitals Frtedberg/ Cass. Acker 34 Rth. oder 182 Klftr. „ 60 Wiese daselbst. ¼ Cass. Acer 20 Nuthen odet + 146,3 Klftr. zusammen 3928 Kiafter, wird sammt der Fischerei Berechtigung in der Usa künftigen Montag den 26. November l. J., Vormittags 10 Uhr, bel dem unterfertigten Rentamte auf 12 Jahre ander, weit verpachtet, wozu Pachtliebhaber biermit eingeladen werden. 5 O'dstadt den 19. November 1866. Freiherrlich von S sches Rentamt *—
Grab erde i k. 2531 Nöͤchsten Dienstag den 27. d. Mis. Vormittags 40 Uhr, wird das Auswerfen der Bewässerungsgräben auf den Wiesen dabter in mehreren Abthetlungen auf biesigem Rathhause wenigstrebmend veraccordirt werden. Nieder⸗Wöllftadt den 21. November 1866. Großherzogliche Bürgermelstetei Nieder⸗Wöllstadt Stoll.
Nepskuchen
11616] stets frisch von der Müble bel Wilhelm Fertsch.
11) Abends
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1 Tit einen 140 Aud bau* quem Etse* beschwerden liches, da welden tann.
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