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C. Ser
Pbotographie- und Schreib⸗
Beilage zum Anzeiger für Oberhessen. m 100.
iba's Buch
empfiehlt zum bevorstehenden Weihnachts fest ihr reichhaltiges Lager von Jugendschriften, uungsbüchern, Classikern, eleganten Ausgaben, wissenschaftlichen Werken aller Fächer, Atlanten, Musikalien, Bilder Reißzeu en, Kupfer
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handlung Friedberg
2)
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Bekanntmachung.
In den letzten Tagen vor Weihnachten ist in der
Regel der Zusammenfluß von Fahrpostsendungen so massenhaft, daß dadurch Verspätungen, Verschickungen und selbst auch Beschaͤdigungen und Verluste leicht becbeigeführt werden können, wenn die Aufgabe der Fahrpostsendungen auf wenige Tage vor dem Weih- nachtsseste zusammengedrängt wird, und wenn nicht die Vorschriften wegen ihrer Verpackung und Bezeichnung allseitig Beachtung finden 5 Indem man das Publikum hierauf aufmerksam macht, werden folgende Punkte der besonderen Beachtung empfohlen
1 Zahrposssendunssen, auf deren unaufgehaltene, fichere
Beförderung und rechteltige Abgabe gerechnet wird, find in der Zeit vor Weihnachten der Postanstalt thunlichst frühzeitig zu übergeben. Der auch für das Publikum belästigende Andrang an den Annahme- Schaltern kann wesentlich ver⸗ mindert werden, wenn die Aufgabe der Sendungen nicht bis auf die letzten Stunden vor Schluß der Schalter verschoben wird. Die Verpackung der Sendungen muß eine dauer⸗ hafte sein, um den Inhalt vor Druck, Reibung und Nässe zu sichern. Einfache Papler-Umschläge und Cigorten-Kifichen reichen dazu selbstverständlich nicht aus, und selbst für Schachteln und Cartons ist eine weitere Emballtrung in Leinwand oder Wachsleinwand anzurathen, weil beim Zusammen⸗ drängen solcher Gegenstände mit vielen anderen Sendungen die Deckel und Böden leicht eingedrückt werden. Es ist für die Dauer der Weihnachtszeit rathsam, den Fahrpoststücken selbst die volle Adresse zu geben, wie sie der dazu gehörige Frachtbrief trägt, damit die Sendungen auch dann rechtzeitig bestellt werden können, wenn die Frachtbriefe momentan verschickt oder verlegt sein sollten. Außerdem ist es nothwendig, die auf die Fahrpoftftücke kommenden Adressen diesen nicht mit Siegellack oder einigen Nadelflichen anzuheften, sondern thunlichst auf die Emballage selbst deutlich zu schreiben, oder wenig slens in einer Weise daran zu befestigen, daß ihr Verlust nicht leicht möglich ist. Bei Sendungen mit Kordelverschnürungen muß sich die Adresse unter dieser Verschnürung befinden. Auf Sendungen ohne Wertbdeclaration dürfen die Adressen auch mit Leim oder Kleister befestigt sein. Gleichwie es sich im Allgemeinen von selbst ver⸗ fleht, daß die Adresse den Bestimmungsort und die Person desjenigen, an welchen die Zustellung der Sendung erfolgen soll, so bestimmt bezeichnen muß, daß jeder Ungewißbeit darüber vorgebeugt wied, so empfiehlt es sich für die angegebene Zeit noch ganz bdesonders, bei Sendungen nach kleineren, wenig bekannten Orten die naͤchstgelegene Poststelle und bei Sendungen nach größeren Orten Straße und Pausnummer anzugeden. Frtedberg deu 28. November 1866.
Groß herzogliches Postamt Friedberg ren tano.
Kalender
bei
für 1867.
Landkalender für das Groß berzogth. Hessen 4 kr. Hessischer Daus freund 8 kr. Gustav Adolf⸗ Kalender 8 kr.
Bindernagel& Schimff.
ueber Viehzucht. ist also ni Bon Dr. Henkelmann. (Schluß).
Nicht die Beschaffung vielen und guten Futters allein, sondern auch die hohe Verwerthung desselben durch die Thiere, bedingt die Einträg— lichteit der Viehzucht, und es ist nun die Frage:
„Welche Viehract ist unter den gegebenen Verhält-
nissen am geeignetsten, das zu bauende Futter am
besten zu verwerthen?“
Auch hierüber können nur die Localverhältnisse, ncht aber die giebhaberei entscheiden. Professor Hering sagt:„Das große Geheinniß, wenn man in der Viehzucht glücklich sein will, besteht darin, einen Stamm zu wählen, der dem Boden und Klima angemessen ist.“ Keine Viehrace ist unbedingt die beste. Die Sucht, ausländische Thiere mit Gewalt zu acclimatistren, weil man ihre schönen Körperformen und sonstigen guten Eigenschaften erkannt hat, ohne den Einfluß des Klimas, des Bodens und des Futters zu berücksichtigen, hat manche nachtheiligen Folgen gehabt, und es würden oft bessere Resultate erreicht worden sein, wenn man sich bemüht hätte, die eingeborene Landesrace durch zweckmäßige Züchtung und gute Fütterung zu verbessern.
Jede Körpergröße eines Thieres verlan Futterquantum, wovon der größte Theil bedingt, während nur der Ueberschuß Nutzen gewährt.
gewöhnt ist.
am besten paßt.
gt ein verhältnißmäßiges die Lebens erhaltung Der Nutzen
werthung des Futterquantums zu berechnen ist, daß einbeimisches Vieh weniger Ansprüche auf die Qualität des Futters macht, als ausländisches, weil es an die Erzeugnisse seines Geburtsortes Man gebe sich nur keinen Täuschungen hin. Kuh, welche am meisten Milch gibt, ist immer welche von einer bestimmten Futtermass liefert. Es gibt nirgends auf der Welt eine Rindviehrace, welche Milch⸗ ergiebigkeit, Zug- und Mastfähigkeit gleichzeitig und in gleich hohem Grade in sich vereinigt. Viehschlag, welcher diesen drei Eigenschasten möglichst genügt, und paart aus diesen immer das Beste mit dem Besten, und schließt alle fehlerhaften Nachkommen aus, so wird man durch dieses Verfahren, was bekanntlich Inzucht genannt wird, allmählig Land, für den einheimischen Boden, Die Inzucht ist die sicherste und billigste Zuchtmethode, namentlich für den kleineren Landwirth. race ist als gutes Zug- und zufriedenstellendes Melkvieb bekannt, und wenn es bei der Mast auch gerade so gibt es doch ein zartes, Fleische der großen verbastardirten Thiere unseres Landes weit vorgezogen wird.“) Als Beispiel, was durch Inzucht dei einer Rindviehrace geleistet „Es wäre sehr zu wünschen, wenn der landw. Provinztalverein die im statifindende Weltausstellung zu
cht nach der Körpergröße, sondern nur nach der Ver-
„wobei zu bemerken
Nicht diejenige die beste, sondern diejenige, e die meiste und beste Milch
Hat man daher im eigenen Lande einen
einen Viehschlag erhalten, der für das das einheimische Klima und Futter
Unsere Vogelsberger Rindvieh⸗ kein großes Schlächtergewicht liefert, feines Fleisch, welches dem grobfaserigen
Jahre 1867
Paris mit einigen schönen Exemplaren Vogels


