Ausgabe 
1.12.1866
 
Einzelbild herunterladen

8

9

1867 verwiesen worden und in die Ortsmusterliste von 1867 aufgenommen werden müssen, sind in dem nachstehenden Ver zeichniß aufgeführt;

Nach Aufstellung der Ortslisten werden Sie solche dem Gemeinde rath zur vorgeschriebenen Prüfung vorlegen; in dem hierüber nach dem bekannten Formular aufzunehmenden Prüfungsprotokoll ist außer Anführung derjenigen Mitglieder des Gemeinderaths, welche jener Prüfung beiwohnen, noch hauptsächlich anzugeben, wem der Auftrag zur Bekonntmachung der Offenlegung der Ortslisten von Ihnen gegeben worden ist, wann solcher erfolgt eist und wo letzterem erfolgen sollz bierauf ist die vorher erwähnte Offenlegung der in Folge ihrer Prüfung durch den Gemeinderath festgestellten Listen dergestalt

0

in Vollzug zu setzen, daß solche am 10. Dezember d. J Morgens

assecuranzanstalt fur 1867 einzuzahlende Summe von 276 fl. als Maßstab anzunehmen;

13) die Depotprotokolle haben Sie vor der Offenlegung uns zur Prüfung vorzulegen.

Bei der Aufnahme der Protokolle werden Si namentlich darauf achten, daß die erforderlichen Zeugnisse n stets vollständig vorher eingeholt und in dem Protokoll angeführt werden, und nicht wieder Ausstellungen zu machen bleiben, wie sie seither so häufig vorgekommen sind,

Endlich ist bei den Depotansprüchen, wo ein Bruder vor handen ist, welcher im Militär für sich gedient hat, dem Amts blatt Großh. Kreisraths Nr. 2 vom Jahre 1844 pünktlich nach⸗ zuleben und stets alsbald Bescheinigung des betreffenden Haupt manns, Rittmeisters ꝛc. zu erwirken und dem Protokoll anzulegen.

angeheftet und am 24. Dezember Abends abgenommen, sofort

10) mi dem Offenlegungs protokoll, und nachd

bereits angezogenen Verordnung wörtlich vorgeschriebene Be einigung fraglicher Listen von Ihnen beigefügt worden ist, und en übrigen Beilagen längstens den 30. Dezember l. J. unfehl⸗

bar an uns eingesendet werden;

11) alsbald nach Empfang dieses Ausschreibens werden Sie zur

Erlassung der im§. 18 mehrerwähnter Veror Bekanntmachung schreiten und bezuglich d

werdenden Depotansprüche nach den dort und den folgenden S9.

gegebenen Bestimmungen genau verfahren; 12) zur Beurtheilung der Frage, ob Stellung eines Einstehers vermoͤgend sei,

der Depotansprechende zur

em die im§. 14 der f lurz

dem nicht unwichtigen

Indem wir uns der Hoffnung hingeben, daß Sic die oben zusammengesaßten

Musterungegeschaft vünktlich befolgen, erwarten wir noch, daß Sie

hauptsächlichsten Bestimmungen für das

Zweige Ihrer Geschäftsfuͤhrung die noͤthige

Aufmerksamkeit und Sorgfaft widmen, und empfehlen Ihnen schließ

lich, nicht nur denjenigen Leufen, welche im nächsten Jahre musterungs

dnung vorgeschriebenen

er darauf vorgebracht rungen in der nachsten

oflichnig werden, sondern auch denen, die diesen hierin in den nächsten Jahren folgen, jetzt schon Nachricht davon zu geben, daß die Muste

Zen früher abgehalten werden würden, als

seither, damit sie, wenn sie sich etwa auswärts befinden, zur ge⸗

börigen Zer zurückkehren.

ist die in die Staats-

Es sind nur die vorgeschriebenen Formularien zu verwenden.

ri

Verzeichniß der von der Musterung 1866 zur Musterung 1867 verwiesenen Militärpflichtigen.

Ludwig Wolf aus Oppershofen: Temporär untauglich.

Philipp Schäfer aus Bönstadt: Temporär untauglich. Heinrich Dieter aus Fauerbach v. d. H.: Desgleichen bei d Kaspar Ludwig Best aus Friedberg: Teraporär untauglich.

Moritz Strauß aus Friedberg: Desgleichen vom Rikr.⸗Rath erkannt.

Heinrich Fenchel aus Gambach: Temporär untauglich. Jean Bär aus Griedel: Desgleichen.

Beorg Klaum aus Hoch ⸗Weisel; Desgleichen.

Heinrich Haas aus Ildenstadt: Desgleichen.

Philipp Kleeberger aus Melbach: Desgleichen.

Konrad Weidmann aus Nieder-Rosbach: Temporär untaug

Martin Wagner aus Ober-Mörlen: Desgleichen bei der Nachvisitation erkannt.

Ludwig Winter aus Ober⸗Rosbach: Temporär untauglich.

Johs. Joseph Dienst aus Ockstadt: Desgleichen bei der Nachvisitation erkannt.

er Nachvisitation erkannt. thum versprechend.

Johann Heinrich Suauch aus Bönstadt: Zum erstenmal unterm Maas, noch Wachs-

Joh. Jacob Oßwald aas Butzbach: Desgleichen. Conrad Quandt aus Friedbe

rg: Desgleichen.

Aron Reiß aus Nieder-Florstadt: Desgleichen. Joh. Peter Beyer aus Nieder-Mörlen: Desgleichen. Friedrich Köbel aus Nieder-Rosbach: Desgleichen.

Georg Heinrich Schmidt aus

Jacob Dietz aus Rockenberg:

Ober-Florstadt: Desgleichen. Mörlen: Desgleichen. Desgleichen.

Jacob Schlitz aus Rockenberg: Desgleichen.

lich. Johannes Scheibel aus Ober ö

Job. Philipp Emmel aus Wohnbach: Desgleichen.

Hessen. Darmstadt. Von den adeligen Grundeigenthümern wurden für die zweite Kammer folgende Herren gewählt: Eduard v. Günderode, August Freiherr v. Lörd I., Karl Freiherr v. Schenck zu Schweinsberg, Wilhelm Freiherr von Löw, Philipp Freiherr von Wambolt, Giesebert Frei herr von Riedesel. Das Ergebniß der Abge- ordnetenwahlen zur zweiten Kammer werden wir nach Beendigung der Gesammtwahlen, welche in der Kürze zu Ende geführt sein werden, in voll⸗ ständiger Zusammenstellung unsern Lesern mittheilen.

Landrichter Dr Gilmer in Altenstadt wurde zum Landrichter in Butzbach, Staatsan- walt v. Buri in Gießen zum Oberstaatsanwalt daselbst ernannt, sodann wurde dem Substituten Dr. Klein die Staateanwaltschaft am Bezirks- strafgericht Gießen provisorisch übertragen.

Friedberg. Eine nach Kassel entsendete Deputation des hiesigen Stadtrathes hat die er⸗ freuliche Nachricht mitgebracht, daß bezüglich der projectirten Eisenbahn von Hanau zur Main- Weserbahn bei dortiger maßgebender Stelle der Anschluß hier in Friedberg als gesichert angenom⸗ men werden kann.

Es kommt uns soeben die Mittheilung zu, daß im XII. Wahlbezirk(Nieder⸗Wöllstadt) heute Steuercommissär Hunsinger in Hungen im ersten Strutinium mit absoluter Stimmenmehrheit zum Abgeordneten dieses Bezirks gewählt worden ist.

Mainz. Von dem 32. Landwehrregiment sind 5 Mann, welche am meisten gravirt und bisher noch in der Citadelle dahier inhastirt waren, unter preußischer Escorte nach einer preu⸗ ßischen Festung abgeführt worden. Am Ort der Bestimmung wird denselben erst ihr Urtheil publicirt werden.

Worms. Am 25. Nov. fand die erste Probefahrt auf der Eisenbahnstrecke Worm:⸗Alzey statt und siel ganz nach Wunsch aus. Vom 1. Dezember an werden täglich Probefahrten stattfinden und soll der Personenverkehr am

15. Dezember eröffnet werden. Preußen. Berlin. Ein dem Abgeord⸗ netenhause vorgelegter Gesetz- Entwurf über die Abänderung des Briefportos bestimmt, daß der ein⸗ fache Portosatz innerhalb des preußischen Postgebiets

im Frankirungsfalle unter und bis zu 20 Meilen 1 Sgr., über 20 Meilen 2 Sgr. betragen soll.

In dem Beschlusse der Dotations-Com- mission, ibre ferneren Berathungen geheim zu führen, erblickt der Finanzminister ein Entgegen kommen der Commission, das eine erwünschte Erledigung der Frage hoffen läßt.

Die Regierung ist im Princip nicht ab geneigt, den Herzog Friedrich von Augustenburg auf eine jährliche Rente von 100,000 Thalern zu setzen. Darin liegt, man mag die Sache drehen wie man wolle, ein Widerspruch mit dem bekannten Gutachten des Kronsyndicats, das Niemandem Ansprüche an die Elbherzogthümer zuerkannte, als dem König von Preußen und dem Kaiser von Oesterreich.

In Berliner Blättern wird amtlich vor falschen Darlehenscassenscheinen gewarnt, welche sich neuerdings im Umlaufe gezeigt baben. Es sind dies Darlehenscassenscheine à 10 Thlr., welche mit Hülfe der Photographie auf gewöhnlichem, aber mit einer glänzenden Deckschicht versehenen Papier hergestelln und von den ächten Darlehens⸗ cassenscheinen daran sofort leicht zu unterscheiden sind, vaß der silbergraue guillochirte Ueberdruck auf det Schauseite gänzlich fehlt. Wir machen das Publikum auf die Nothwendigkeit aufmerk- sam, die Scheine vor der Annahme genau zu prüfen oder sich doch die Namen der Einzahler zu merken.

Am Freitag sind hier 27 hessische Cadetten im Alter von 15 bis 20 Jahren aus Cassel ein- getroffen und in das hiesige Cadettencorps, welches zur Zeit interimistisch vom Hauptmann von Wolff geführt wird, eingereiht worden.

Hannover. Das Generalgouvernement hat im Namen König Wilhelms von allen Schlössern und sonstigen der Krone gehörenden Gebäuden u. s. w. förmlich Besitz ergriffen. Der Berkauf der königl. Marstallspferde ist zugleich sistirt worden. Au

ist Veranstaltung getroffen, daß keine Gelder mehr aus dem Lande nach Wien gehen.

Kassel. Von der früheren kurhessischen Regierung war die Einziehung der älteren im Umlauf befindlichen sehr defecten Kassenscheine und die Ausgabe neuer beschlossen. Die Ap fertigung,

schon seit zwei Jahren in Leipzig in Angriff ge⸗ nommen, soll nunmehr demnächst vollendet sein, allein die Ausgabe derselben gänzlich unterbleiben. Die alten kurhessischen Kassenscheine werden ver⸗ mittelst preußischer eingelöst werden.

Frankfurt. Die Nachricht von der Ein⸗ führung des preußischen Strafgesetzbuchs in Frank⸗ furt beruht insofern auf einem Irrthum, als es sich nur um einen Ausbau des Frankfurter Strafrechts im monarchischen Sinne handelt, da das Vergehen der Ehrfurchtsverletzung gegen den König und dessen Haus u. dgl. in dem republi⸗ kanischen Gesetzbuche der alten freien Reichs- stadt fehle.

Hanau. Dieser Tage fand dahier das Kreis- Ersatzgeschäft statt, welches in aller Ruhe verlief. Die Bursche durchzogen, mit Blumen nnd Bän dern geschmückt, singend die Straßen der Stadt, nicht anders wie bei früheren hessischen Aus⸗ hebungen auch.

Wiesbaden. dahier eine neue Zeitung, derRheinische Kurier. Ihre Tendenz ist: Versöhnung mit den vollzogenen

Thatsachen und Wahrung des deutschen Stand⸗

punktes. Die Aufnahme des Blattes ist eine günstige. Redacteur ist Herr Bernhard Scholz, ein Wiesbadener,

Sachsen Die Kammer der Abgeordneten hat die unveränderte Forterhebung der Steuern pro 1807 genehmigt und die Kostensorderung für die Pariser Ausstellung bewilligt.

Oesterreich. Auch in Oesterreich hat nun⸗ mehr eine Periode parlamentarischer Kämpfe be⸗ gonnen, indem mit dem 19. alle Landtage der Monarchie ihre Thäligkeit wieder aufgenommen haben. Staalsrechtliche Fragen hat allerdings nur der ungarische Landtag zu discutiren, und die Regierung wird mit demselben einen heftigen Kampf zu besteben haben. Es wird deshalb als nicht

ch unwahrscheinlich angenommen, daß der Landtag

nach kurzer Dauer aufgelöst werden könnte. Deak, der Führer der Ungarn, meint, daß dann ver⸗ hängnißvollere Tage als die bisherigen anbrechen dürften.

Die Adreß debatte des niederösterreichischen Landtags hat begonnen. Kuranda hob hervor,

1 1** f H e 1 0 ne 4 10 Deulschen

och e, * staukte

% un Kn

vb Nom, e Fusetin bie fine. Nut die Kate den, das ulld dit Kal der Nacht. 5. Dezemd: u halten

Nußla! Jonurs aus 162000 Ge Obhut

Bob del alia: Od de Nuwwen tragung pre belann gem I. Januat helmet n

pberden Lenu

lauf aufdöt! Arms be 0

9

Ortanbell 8

Vid reit, Nerger 9 U de Domanta öffentlich errs 1 Stecken , Sus W Vahr N Obet 05

G1

Seit dem 20. Nov. erscheint

2609 Men 11 Uhr, sol freiwilligen Thrisopz; Ihenden G.

Dees

AFuemzale

erfolgen. Fried