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noch mehr davon sprechen. 2) Wenn unsere Reichs verfassung gemacht ist, wird man schon die Schleußen aufziehen, und die Fluth der Schriften stürmischer Socialisten wird über uns hereinbrechen, ehe wir den Jahrstag des Censur-Begräbnisses gefeiert ha—⸗ ben. 3) Ein Geschwür wird nicht besser, wenn man's zudeckt. 4) Der Socialismus stirbt nicht, wenn ihn die Reichen„ignoriren“(nichts von ihm hören wollen);— der Vogel Strauß ist nicht ge⸗ gerettet, wenn er den Kopf in den Busch versteckt. 5) In den Gesellenvereinen, in den Wirthshäusern der Taglöhner, werden die socialistischen Schriften ausgegeben werden; nicht in den Soirés, nicht in den Hötels der Reichen. Die Kruste wird lange schön bleiben, und fest aussehen, während ste die Ratten hohl fressen.— Was ich sage, sagen noch Andere, die Bescheid wissen. Lest einmal nachstehen⸗ den Auszug aus einem Artikel der Ober-Post⸗Amts⸗ Zeit., Beil. zu Nr. 165.:„Köln. Die communi⸗ ystisch⸗socialistischen Prinzipien werden hier übrigens

„den Arbeitern in einer Weise beigebracht, welche,

„wir befürchten, früher als man glaubt, schlimme „Früchte tragen wird. Geht das so fort, so wach—⸗ „sen die Arbeiter ihrem Leiter, dem jetzt viele in „blinder Ergebenheit folgen, über den Kopf. Dr. „Gottschalk soll jetzt fortwährend zu ruhigem Ver⸗ „halten aumahnen, indem der Zeitpunkt zum Han⸗ „deln noch nicht gekommen sei, wo sie die Herren „würden. Welche Ideen mogen sich die Leute von „der Zukunft machen? Und welche Dr. Gottschalk „ selbst, wenn er es redlich und aufrichtig meint?“ Es sprechen also noch Andere so wie ich, wie Ihr seht, und— das Sprichwort sagt:„Man spricht von naut, es kömmt von aut.“ F. F.

Man sagt mir: das Wort„Socialismus“ ver⸗ steht ja das Volk gar nicht. Es heißt: Vergesell⸗ schaftung in Allem, wo uns die Natur im Fall größer werdender Bevölkerung dazu angewiesen hat; — also etwa Vergesellschaftungslehre, Vergesellschaf⸗ tungssatz. F. F.

August:„Seht ihr Kinder, das ist die Wet⸗ terau! Da liegen die Güter der Reichen, die„in wohlfeilen Pacht genommen“ werden müssen. Seht Ihr, dort bis an den Markstein. geht der Begriff von reich, soweit nehmt jetzt„in wohlfeilen Pacht“!

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(Vorgezeichnetes Feld stellt die Wetterau vor. Der Markstein ist auch hineingezeichnet; aber es sieht ihn nicht Jeder. Er ist nehmlich Begriffssache letwas Ideales). Es gehört dazu ein besonde⸗ deres, philosophisches Auge. Dieß zur Nachricht für Solche, die ihn nicht sehen, und nicht wissen warum nicht?.

Ein wohlstehender Bauer:„Hannes! hold Du uns Dreschflegel; dem August seine Kinner könnte den Markstän aach net so ganz genau sehe, ond könnte aach an meine Aecker komme, ond sie„„in wohlfeile Pacht nehme““ wolle“!

(Vom gefährlichen Franz Fischer, vor dem der „Jüngste Tag“ die Bauern gewarnt hat.)

Wochenübersicht.

Portugal. Nichts Neues.

Spanien. Die Minister halten sich am Platz; aber Geldnoth.

Frankreich wird wohl Einkammersystem und einen Präsidenten auf 4 Jahr erhalten. Zu Limo⸗ ges Arbeiterunruhen. Im Oberelsaß zunehmendes Vertrauen. Die Meinungen in der Kammer nach der einen und der andern Seite sind fast im Gleich⸗ gewicht.— Der Judeneid ist aufgehoben.

Schweiz. In Luzern macht die Klosteraufhebung Unzufriedene. Die Zurückberufung der Schweizer aus Neapel will nicht recht ziehen.(Es ist ein Fi⸗ nanzpunkt darin!)

Oberitalien. Die östreichische Sache scheint zu⸗ rückgeschritten zu sein. Von Vicenza abgezogen,— das wichtige Peschiera verloren;— bei Goito eine Schlappe erhalten. Dagegen liest man östreichische Siegesberichte, welche gleichwohl nichts Rechtes enk⸗ halten.— Der Pabst hat einen Friedensboten an den Kaiser von Oestreich gesandt.

Nom. Erneutes Gerücht, der Pabst wolle die weltliche Macht abtreten.

Neapel. Der König will nach seinem Sieg bei der Constitution bleiben, die er am 10. Februar ge⸗ geben hat. Es spuckt aber im Land. Von Sici⸗ lien nichts Neues. ö 9 Von Griechenland und von der Türkei nichts

eues.

Donauländer. In Slavonien Gegenerhe⸗ bung gegen die unfreisinnigen Bestrebungen..

Wien. Der Kaiser ist noch in Innsbruck. Man sagt, er werde die Regierung dem Erzherzog Johann abtreten.— Viele Familien verlassen Wien. Das Ministerium nimmt festere Haltung gegen die Cze⸗ chen in Böhmen.— Abgeordnete der slavischen Völ⸗ kern in Oestreich halten in Prag eine Versammlung. — Schleßwig⸗Holstein. Die Dänen wollten sich möglichst gutes Spiel bei den Fiedensunterhandlun⸗

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