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„Durch die wiederholte Wahl ihres Präsidenten hat die Versammlung jenem Wunsch auf eine Weise entsprochen, die ganz Deutschland mit Zuversicht erfüllen muß. Sie adoptirte damit die Grundsätze, welche derselbe mit Klarheit und Entschiedenheit aus⸗ gesprochen hat. Wir sehen darin die Interessen des Volks über Alles gestellt, die Souveränetät der Na⸗ tion anerkannt, ohne damit die Mitwirkung der Staa⸗ tenregierungen bei Feststellung der Reichsverfassung auszuschließen. Wir sehen darin die Grundsätze der democratisch⸗constitutionellen Monarchie, zu der wir uns bekennen, gewahrt. Wir erkennen in dem Fest⸗ halten am Gesetzlichen, in der Anerkennung des recht⸗ lich Bestehenden die Politik der Reform, welche der Revolution wie der Reaction in gleicher Weise ent⸗ gegentritt. Darin finden wir die sicherste Bürgschaft für eine Entwickelung zum Heile des Vaterlands.“
„Ganz im Geiste dieser Politik sahen wir die Versammlung bei den bedeutsamen Fragen, die sie gleich zu berathen hatte, vorschreiten. Dies erfüllte uns mit freudigem Vertrauen und mit der Zuver⸗ sicht, daß sie, indem sie als das gesetzliche Organ der Nation die höchsten Interessen derselben wahrt, auch das ganze Volk auf ihrer Seite hat, daß alle deutschen Männer sich ihr innig anschließen.“
„Dieses unser Vertrauen auszusprechen fühlen wir uns gedrungen. Wir stehen zu der Versammlung für die Reform gegen die Anarchie und Reaction, für die Einheit gegen alle Sonderbestrebungen, für Behauptung der Volkssouveränetät gegen jede Ge⸗ fährdung! Wir stehen zu ihr für alle Fälle mit aller Hingebung“!)
Auch jedes Nichtmitglied des Vereins, das mit vorstehender Zuschrift einverstanden ist, soll eingela⸗ den sein, sie ebenfalls zu unterzeichnen. Mehrere Mitglieder des Vereins werden sich damit befassen, die Unterschriften zu sammlen. Für Solche, die über⸗ gangen werden möchten, die Nachricht, daß Sam⸗ stags den 10. d., Morgens von 11—12 Uhr, und Nachmittags von 4 bis Abends 9 Uhr, zwei Mit⸗ glieder des Vereins mit einem Doppel der Zuschrift im Prinz Carl sein werden, und daß also auch da unterzeichnet werden kann. Letzteres veröffentlicht die Redaction der Volkszeitung aus Auftrag derje⸗
) Dem Publikum liegt hier die von dem Unterzeichneten im Auftrag der politischen Commisston entworfene und von dieser gebilligte Addresse, deren in dem Bericht der gestrigen Nummer dieses Blattes gedacht ist, zu eigner Beurtheilung vor, so daß hiermit die Brille eines entstellenden Berichterstatters entbehrlich wird. Man wird sich durch eigne Einsicht überzeugen, ob es sich hier um eine persönliche Sympathie handelt, oder um Adhäsion an politische Grundsätze. In welchem Sinne und aus welcher Ueberzeugung der Verfasser handelte, geht aus dem voranstehenden Aufsatze des Un⸗ terzeichneten hervor. K. Lanz.
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nigen Vereinsmitglieder, welche sich zur angegebenen Zeit mit der Addresse im Prinz Carl aufhalten werden.
An den„Jüngsten Tag“! (Fortfetzung und Schluß.)
Die Großmächte wollten aus Anlaß des Sonder⸗ bundskriegs und vor dessen Ende interveniren, aber erst wenn der Krieg eine Zeitlang gewüthet hätte, der Muth kühler geworden, die Leute satt„Gut und Blut der Freiheit zu opfern“, die Winterbivuaes, die Einquartirungen, einige blutige Zusammentreffen, Stocken aller Gewerbe die Begeisterten zahm gemacht hätten. Dann mußte eine fremde Hand leicht, je nach Umständen, Frieden vermitteln, oder ihn gewaltsam auflegen, u. beliebige Regierungsgrund⸗ sätze einführen können. Die Sonderbündler wehrten sich aber nicht,„die Sonne von Morgarten, ging nicht auf“, und—„zu spät!“ Bald konnte keine Rede mehr von Intervention in der Schweiz sein.— Die neue Berner Regierung hat also Glück gehabt (Fortuna juvat audaces!— Dem Kühnen lächelt das Schicksall) Und diese Bernerregierung, durch die Freischaarenzüge auf den Thron gekommen, durch das Glück so begünstigt, seit sie die Sessel be⸗ sitzt,— seit sie Etwas zu verlieren hat,— hand⸗ habt— Was? die Politik ihrer Vorgänger,— ganz dieselbe, welche jenen den Hals brach; der Freischaarengeneral Ochsenbein will keine Freischaa⸗ ren nach Italien lassen,— und dabei wäre jetzt weniger Gefahr für die Schweiz, als früher; denn Das ist ganz gewiß, sollten die„Absoluten“ so weit Meister werden können, daß sie es wagen dürften, die Schweiz anzugreifen: so würden sie es nun schon
ohne Anderes auf den Grund hin thun, daß in Eu⸗
ropa Ruhe sein müsse; die Schweiz aber ein Feuer⸗ heerd sei, von dem aus der Brand wieder über ganz Europa kommen könne: dieser Feuerheerd müsse auf⸗ hören. So würde man sprechen und thun, seien nun Freischaaren nach Italien gezogen oder nicht. (Man kann noch fragen: Hätten die deutschen, die französischen Truppen auch gegen die Schweizerfrei⸗ heit gefochten? Antwort: Die Deutschen haben in Baden gegen deutsche Republikaner gefochten. Sie würden auch gegen die Schweizer, und zwar gegen diese noch lieber Gehorsam geleistet haben.)
Also, August Becker, lieber noch Neuhäusler, als Ochsenbeinler.„Aber“, sagst Du,„was jetzt geschieht, Das können auch Niggeler und Stämpfli nicht bil⸗ ligen!“ Richtig! Aber weißt Du auch, warum sie nicht durchdringen können. Das Land sagt: sie ha⸗ ben uns betrogen. Das von ihnen uns Versprochene ist nur halb erfüllt worden, und dafür ist uns eine Grundsteuer und eine drückende Einkommensteuer auf⸗ gelegt worden; daneben aber ist wegen der Einkom⸗


