Jahrgang 
1857
Seite
60
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ſchwarz werdende oder ſchwarz gewordene Stelle iſt, mit dem kalten Gemiſch befeuchtet und umſchlägt.

Binnen wenigen Stunden ſteht gewöhnlich der Brand ſtill und hört auf zu ſtinken, wenn er feucht war. Man ſetzt aber deſſenungeachtet dieſen Umſchlag auf die angegebene Art fort,

bis das Brandſtück ſich aufgelöſt hat und zum Geſchwür geworden i*ſt, und auch dieſes heilt am beſten durch fortgeſetzte Auflegung dieſer Flüſſigkeit aller 3, 4 und endlich aller 8 und 12 Stunden. Dieſes Mittel hat Herr Dr. Hahnemann bekannt gemacht. (Wird fortgeſetzt.)

Productenpreiſe.

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Namen Monat Weizen Roggen Gerſte Hafer Erbſen Rüböl Spiritus Kleeſamen Wolle d u. d. berliner d. berliner d. berlinerd. berliner d. berliner d. preußiſche 180 Quart d. preuß. Ctr.[d. preuß. Ctr. Tag. Schffl. Schffl. Schffl. Schffl. Schffl. à 800% weißer rother[geringe feine

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Hrn. S. St. in Hildb. Manuſcript zum 2. Bd. nebſt Brief von K. erbalten. Wir haben mit beſonderem Vergnügen davon Notiz genommen und ſenden ihn gelegentlich zurück. Die heutige Nummer wird Ihnen zeigen, daß die bisherige Weiſe der Rundſchau aufgehoben iſt. Ob Ihnen die jetzige Form beſſer zuſagen wird? Ihren Andeutungen darüber nachzukommen, war nicht wohl thunlich und wohl auch kaum geeignet. Ob den Druckfehlern nicht abzuhelfen? Schande den Leipziger Setzern, wenn es nicht möglich wäre! Die erſte Nummer des Centralblattes, ſo wie Körner II. geht Ihnen baldigſt zu.

Hrn. Otto Gangloff in T. IhreMutter und Braut baldigſt. Warum aber ein Pſeudonym? Sie dürften ſich nennen.

Hrn. U. Wolfr. in Z. Die Rundſchau war alſo auch Ihnen nicht recht. Was meinen Sie zur jetzigen Form? Sie wird ſich übrigens noch mehr und mehr abrunden laſſen. DerMarktverkehr wird mit Majorität beibehal⸗ ten. Von Ihren Manuſcripten demnächſt einige zurück; einige andere finden Verwendung.

Hrn. Fr. Gerſtäcker in N. bei C. Schönen Gruß! Halten Sie ja Ihr Verſprechen und bald..

Hrn.Philibert Fips in Berlin. Herr! Wir begehren nimmer und nimmer zu ſchauen, was da wächſt auf des Blödſinns grünenden Auen! Sie haben ja denKladderadatſch in dichter Nähe.

Hrn. O. Sch. in Brüſſel. Einſtweilen Dank für die Sendung. beachtet werden. Alsdann das Weitere.

Hrn. Dr. G s auf Schloß Lieſing. Schließen Sie Freundſchaft mit dem Feierabend!

Hrn. Dr. E. Zich in Fr. Auf ethnographiſche Schilderungen und Bilder aus der Geſchichte legen wir großen Werth. Alſo nur zu!

Hrn. Dr. Kr. in Halb Die kleinen Artikel für den Feierabend u. das Cen⸗ tralblatt erhalten. Herzlichen Dank. Die Corr. nimmt ungehinderten Fortgang. Der Setzer verſpricht Gehorſam Ihren Randgloſſen.

Hrn. A. W. in Berka. Dank für das offenherzige Urtheil. Ihre Winke ſollen möglichſt berückſichtigt werden. Wenn Sie aber ſagen, der Bauernſtand ſei leider in unſerer Zeit noch ſo leſeſcheu, daß auch die volksthümlichſten Sachen nur ſehr ſchwer bei ihm Eingang finden, ſo wird dieſer Satz doch wohl nur auf einzelne Gegenden ſeine Anwendung finden. Wir haben Be⸗ weiſe vom Gegentheil. Uebrigens erſtreben wir keinen Ton beſtimmt begrenzter Kreiſe, ſondern denjenigen Ton, welcher als gehobener Naturlaut friſch⸗kräftiger Empfindung in allen geſunden Herzen(hohen und niederen) Anklang findet. Freilich wird die That dem guten Willen nicht immer gerecht werden können. Das iſt Menſchenloos!

Fr. Julie BZurow-Pfannenſchmidt in Bromberg. Senden Sie uns recht bald eine kleine hübſche Geſchichte aus dem oſtpreußiſchen Volksleben. Auch wohl ein ſchönes Gedicht.

Hrn. Herm. Friſchb. in Königsberg in Pr. Wir rechnen auf Ihre Rührigkeit zu unſern Gunſten. Das Feld iſt weit. Beſagten Schilderungen ſehen wir entgegen. Gruß an L. K; bitten Sie ihn um ein paſſendes Gedicht für uns.

Frl. K. v. W. in Combahn a./Rh. bei Bonn. Der bewußte Plan muß vertagt werden. Einſtweilen fehlt Ruhe und Stimmung dazu. Aber ſenden Sie uns ja eine kleine Abhandlung über dieFamilie. Etwas Hübſches von Linchen ſehr erwünſcht; desgleichen die Berichte aus Alg erienvon Max.

Frl. Sidonie W. in Bonn. Herzlichen Gruß! Senden Sie uns bald ein Gedenk⸗ zeichen. Aber kein engliſches.

Hrn. E. Willkomm in H. Die Rundſchau in alter Formiiſt todt. Friede ihrer Aſche. Ihre Winke werden gern berückſichtigt. Das Gewünſchte ſoll erfolgen.

Hrn. Emil K. in Bremen. Ein ſchönes Gedicht!

Soll baldigſt

Verlag von Hugo Scheube in Gotha. Verantwortl. Redacteur

Hrn. fr. Röber in Elberfeld. Eine dramatiſch bearbeitete Volksſage!

Hrn. A. W. Grube in H. Brief vom 15 de dankend empfangen. Sie haben Recht: das Muſter iſt ſchwer feſtzubalten. Doch haben wir guten Muth.

Hrn. Heuſinger in Br. Den Andeutungen desalten Redacteurs werden wir alle Zeit ein dankbares Ohr leihen.

Hrn. W der iu H. in Schleſien. Wir antworten brieflich..

Hrn. Dr. Wold. Seyff. in Paris. Auf die offerirten Saiſonberichte aus Biaritz find wir ſehr geſpannt. Halten Sie Wort!

Hrn. Th. Fiſcher in Coburg. Guten Morgen Herr Fiſcher! Fort mit Schaden!

n. Cap. Emmerich in B. Das hängt von den Elementen des Raums ab.

n. f. W. in C. Sie wünſchen bei den nun herankommeuden Gartenarbeiten

ein Buch zu haben, das Ihnen, als Dilettanten, zum Rathgeber und Weg⸗ weiſer dienen mag. Kaufen Sie vorläufig:Gruners Monatsgärtner. Leipzig Wöller 1 Thlr. und alsdann, die zweite Auflage von Jäger Katechismus der Nutz⸗ und Ziergärtnerei. Leipzig, Weber, die gegen⸗ wärtig noch unter der Preſſe iſt..

Hrn. Th. K. in. Nur dieDorfgeſchichte iſt zurückgelegt worden, das An⸗ dere acceptirt.

Hrn. J. f. in f. Artikel über ins practiſche Leben eingreifende Erfindungen der Neuzeit ſind uns ſtets erwünſcht, wenn der Stoff klar und anſprechend bearbeitet iſt.

Hrn. Z. S. in Z. Ganz recht: keine Tendenzreiberei! Aufſätze über deutſche Kulturgeſchichte(z. B. die Stellung des Bauern ꝛc.) ganz willkommen!

Hrn. A. W. in B. Eine wahre und klare Darſtellung der gegenwärtigen Ge⸗ werbeverhältniſſe überhaupt(nicht blos der neuen Gewerbeordnungen) würde Vielen unſrer Leſer ſehr angenehm ſein.

Hrn. K. f. in N. Vom neuen Quartal ab beſprechen wir nunmehr im Feier⸗ abend mitunter ein gutes Buch. Uebrigens aber mögen Sie bei Rath⸗ bedarf nach demCentralblattfür deutſche Volks⸗ und Jugend⸗ literatur greifen, von dem in aller Kürze das zweite Heft ausge⸗ geben wird.

Hrn. Kr. in Halbr. Die Fortführung des Hrz. u. d. Vorn. iſt uns angenehm. Die Corr. der J. Art. von den Verf.? Nicht möglich.. Hrn. r. in Braunſchweig. Das Gewünſchte wird Ihnen durch die R'ſche Buchhandlung zugehen, welche weitere Beſt. gern übernehmen wird.

Fr. Emma Uiend. in St. Br. vom 16. erh. Ehe Sie auſs Neue Ihrem Wan⸗ derzuge nachgeben, erfreuen Sie uns mit etwas beſonders Hübſchen. Hrn. H. K. Rißl. in U. Obſchon vielfach damit verſehen, ſind wir nicht abge⸗ neigt eine Probe entgegenzunehmen; alsdann defin. Beſcheid. Für den Antrag Regn. dankend, kann die Verlagshandlung einſtweilen wegen an⸗

derer Unternehm. nicht darauf eingehen⸗

Hrn. K. f. in Kaaden. Herzlichen Dank für Ihr ausführliches Schreiben, welches unſer ganzes Intereſſe in Anſpruch genommen. Ihre Winke ſollen möglichſt benutzt werden.

Hrn. Lit. G.ther in Meiningen. Einſtweilen dankende Beſcheinigung des Empfangs. Obſchon bereits der vorliegende Stoff und die Kraft ihn zu bewältigen ſich nicht mehr im Gleichgewicht befinden, hoffen wir dennoch nach genommener Einſicht des M. baldmöglichſt eine gewünſchte Beſtim⸗ mung treffen zu können. Kleinere hiſtoriſche Bilder und humoriſtiſche Erzäͤhl. ſind uns immer erwünſcht, d. h. wenn der rechte Ton ge⸗ troffen wird.

Hrn. Chr. W. Credn. in Icht. der Auff. nachkommen. erfahren: Wer's aufſtehen!

Ihr urtheil in Ehren und beſten Dank, daß Sie Aber es bleibt wahr, wir haben's wieder einmal Allen recht machen will, der muß früh

Hugo Scheube in Gotha. Druck von Gieſeckt a Devrient in Leipzig.