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denk, aufgegangen, hatte ihn von allen Seiten eingeſchloſſen, und nur vor dem Angeſicht des Betrübten hatte er Scheu gehabt.
Was nun weiter geſchah, wie man den Krämer geweckt, was er geſagt, wie er ausgeſehen, das kann ſich ein Jeder ſelbſt denken; auch darüber kann ich keine Auskunft geben, ob man den Teig dennoch zu Brot verbacken und auf des Krämers Geſundheit verſpeiſt habe; denn es fällt allerlei in
die Suppe, wie z. B. der Bäuerin ein Mäuslein in den Rahm, und man ißt ſie doch.
Ich aber meine, es gelte den Corinthern nicht allein, was dort geſchrieben ſteht:„Wiſſet ihr nicht, daß ein wenig Sauerteig den ganzen Teig verſäuert? Drum feget den alten Sauerteig aus, der da heißt: Säufer, Freſſer,“ und wiſſet: „Je größer das Feſt, je ſchlimmer der Teufel.“—
Guter Rath in offenen Briefen.
An W. in Schl.— Ich hab' mir's gleich gedacht, daß andere Leute eben ſo klug und wol noch klüger ſind, als ich ſelbſt. Statt mich um Rath zu fragen, ſchicken Sie, ver⸗ ehrter Herr College! einen kleinen Katechismus voll gemein⸗ nütziger Fragen und Antworten, daraus man in der That für Küche und Keller, Haus und Hof, Weib und Kind, Acker und Vieh gar mancherlei lernen kann. Ich hätte wol auch nach und nach die meiſten Ihrer Haus- und Hilfsmittelchen zum Beſten gegeben; da Sie aber dieſelben ſo hübſch zuſam⸗ mengeſtellt haben und wol auch dafür bürgen können, daß Ihr guter Rath„probat iſt, ſo will ich Ihre freundlichen Mittheilungen ohne weitere Lärmereien zu allgemeinem Nutzen und Frommen abdrucken laſſen. Dr. R.
Rüche und Haus.
1. Iſt es beſſer, das Gemüſe mit oder ohne Salz anzuſetzen?
Man hat Verſuche gemacht, Gemüſe in vollſtändig reinem (deſtillirtem) und dann in Waſſer, das mit Salz verſetzt war, zu kochen, und zwiſchen beiden einen bedeutenden Unterſchied hinſichtlich des Geſchmackes, des Geruchs und beſonders der Zartheit bemerkt. In reinem Waſſer gekocht iſt es unendlich weniger ſchmackhaft und riechend, was ſo weit geht, daß z. B. Zwiebeln, die in deſtillirtem Waſſer gekocht werden, ſo zu ſagen, geruch- und geſchmacklos ſind, während ſie, in geſal⸗ zenem Waſſer gekocht, abgeſehen von dem ſalzigen Geſchmack,
ein zuckerartiges und ſehr feines Aroma nach Zwiebeln beſitzen, außerdem aber noch mehr lösliche Stoffe enthalten. Waſſer, das /125 ſeines Gewichts Kochſalz enthält, iſt daher viel geeigneter, als reines Waſſer, zum Kochen des Gemüſes, weil durch Zuſatz von Kochſalz die auflöſende Wirkung des Waſſers verringert wird, und es deshalb dem Gemüſe die auf⸗ löslichen Stoffe weniger entzieht, ihnen auch mehr Zartheit, Geruch und Wohlgeſchmack verleiht. Aus dieſem Umſtande erklären ſich die Vortheile, welche die Umwandlung des
Kochſalzes im Allgemeinen beim Kochen von Gemüſe gewährt, und daß es unmöglich iſt, es durch ſpäteres Zufügen an das⸗ ſelbe Gemüſe, welches nicht urſprünglich in geſalzenem Waſſer gekocht iſt, zu erſetzen.
2. Wie bewahrt man Schinken auf, damit ſie lange friſch bleiben?
In Amerika thut man dies ſo, daß man ſie in Baum⸗ wollenſäcke legt und feſt um ſie gutes trocknes Heu bringt, wodurch ſie ſich 5—6 Jahr friſch erhalten.
3. Wie kann man Fleiſchbrühe auf einige Zeit in vollkommen gutem und ſchmackhaftem Zuſtande aufbe⸗ wahren?
Nach den als bewährt gefundenen Verſuchen des natur— kundlichen Vereins in Mannheim geſchieht dies einfach da⸗ durch, daß man die Fleiſchbrühe auf Glasflaſchen füllt, deren
leeren Hals man nur mäßig feſt mit einem Stöpſel von
Baumwolle verſtopft. Die Fleiſchbrühe, die man während des Frühjahrs und Sommers hindurch in dieſer Weiſe auf⸗ bewahrt hatte, kam an Geruch und Geſchmack der friſchen gleich. Man ſchreibt dieſe conſervirende Eigenſchaft der
Baumwolle zu, und es möchte dieſelbe daher wol auch zur
Aufbewahrung anderer Gegenſtände mit Vortheil zu ver⸗ wenden ſein.
4. Wie verfährt man, wenn eine Hyacinthe in ihrer Blüte zurückbleibt?
Man lüftet die um die Blüte herumſtehenden Blätter, ohne die Blüte zu beſchädigen, öfters, und wenn ſie 2— 3 Zoll ausgewachſen ſind, bringt man ſie ganz zurück, wenn ſie auch ein wenig einknicken ſollten. Zeigen ſich unten bei der Zwiebel Blätter von der Brut, ſo ſchneidet man ſie mit einem Meſſer der Erde gleich ab und begießt ſie mit ſchwachem Seifenwaſſer, wodurch man verhindert, daß der Saft in Brut und Blätter treibt, ſondern im Gegentheil der Blüte zugute kommt.
5. Wie verfährt man, um verdorbenes Fleiſch wieder genießbar zu machen?
Man kocht daſſelbe wie gewöhnlich, ſchäumt es aber, ſo⸗ bald es zu ſieden anfängt, ab. Darauf wirft man eine
glühende, aber nicht mehr rauchende Holzkohle in den Topf
und läßt ſie 2—3 Minuten darin liegen, worauf ſie allen übeln Geruch an ſich gezogen haben wird. Will man ver⸗ dorbenes Fleiſch braten, ſo ſoll man vorher daſſelbe Mittel anwenden. Auch etwas alte Fiſche ſollen dadurch wieder wohlſchmeckend werden.
6. Wie beugt man dem Sauerwerden der Milch im Sommer vor?
Es geſchieht dies dadurch, daß man der Milch etwas kohlenſaueres Natron(gereinigte Soda) zuſetzt, wovon eine Meſſerſpitze voll für eine Maß Milch hinreicht und die der Milch durchaus keinen Beigeſchmack gibt..
7. Was iſt von dengebleichten Waſchſchwämmen zu halten, die von den Hausfrauen lieber als naturfarbene gekauft werden?
Sie haben zwar ein gefälligeres Ausſehen, ſind aber der Geſundheit nachtheilig, da das Bleichen mit Chlor geſchieht, wodurch ſie reizende Eigenſchaften erhalten, die bei Kindern ſehr leicht Augenentzündungen veranlaſſen.
8. Wodurch vertreibt man Ameiſen von den Obſt⸗
bäumen?
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