Tagen ohne Schmerzen von der Haut trennen; von größeren ſchneidet man die abgeſtorbenen Theile bis zur gänzlichen Ver⸗ tilgung derſelben weg. Iſt die Warze ſehr riſſig und tritt deß⸗ halb Entzündung ein, ſo ſetzt man das Betupfen ſo lange aus, bis die Entzündung vorüber iſt.
2. Wie wird der Hausſchwamm am leichteſten und ſicherſten beſeitigt?
Die königl. Regierung zu Merſeburg hat empfohlen, daß man einen Theil Eiſenvitriol und ſechs Theile Waſſer(dem Ge⸗ wichte nach) mit einander vermiſche und dieſe Flüſſigkeit mit einem Pinſel häufig über die vom Schwamm ergriffene Stelle ſtreiche, nachdem ſelbiger durch Bürſten und Abtrocknen von der Ober⸗ fläche weggebracht iſt.
Auch hat ſich als ein gutes Mittel bewährt, die beſchädigten Theile öfter mit einer ſtarken Salzauflöſung zu benetzen. Das Haus eines Kaufmanns ſoll ſchon dadurch völlig vom Schwamm befreit worden ſein, daß zufällig in dieſes Haus eine Salz⸗-Nie⸗ derlage gebracht wurde.
Ferner wird als ſehr probat gerühmt, die angefreſſenen Theile, nachdem ſie mit einem ſcharfen Eiſen abgekratzt ſind, mit Holzſäure ſtark zu beſtreichen und ſelbige auch in die Fugen zu gießen, wo ſich der Schwamm zeigt. Auch als Vorbeugungs⸗ mittel gegen dieſes eben ſo häufige, als läſtige Uebel ſoll die An⸗ wendung des Holzeſſigs ſehr gute Dienſte thun.
3. Mittel gegen Fettflecken in Kleidern.
Darüber könnte ich ein ganzes Buch ſchreiben, denn es gibt deren Legionen. Ich nenne die wirkſamſten und einfachſten, beſchränke mich auch vorläufig nur oder doch hauptſächlich auf Fettflecke und werde andere— nur dürfen ſie ſich nicht bis auf's Gewiſſen eingefreſſen haben!— ſpäter vornehmen.
1. Unter zwei Pfund Brunnenwaſſer thut man Potaſche (eine welſche Nuß groß), ſchneidet eine Citrone in kleine Stücke, miſcht und ſchüttelt es wohl durch einander und läßt es 24 Stun⸗ den in der Sonne ſtehen. Hernach ſeihet man es durch feine Leinwand und wäſcht die fettige Stelle, die man damit angefeuch⸗ tet hat, mit friſchem Waſſer aus.(Wird fortgeſetzt.)
Productenpreiſe.
Biographie nicht ſchickt, ſo kann auch ſein Bild nicht benutzt werden.
Hrn. E. f. in H. Die Expedition des Blattes an Sie iſt längſt beſtellt und ſoll abermals erinnert werden. Ihre gütige Empfehlung wird uns ſehr angenehm ſein. Einige Druckfehler Ihres Aufſatzes werden Sie freund lichſt entſchuldigen. Die genannten Bücher ſind erwünſcht, wenn ſie ge⸗ legentlich geſchickt werden können.
Hrn. W. in K. Es thut uns leid, Ihre Mittheilungen nicht verwenden zu können, indem ſich„der Feierabend“ mit Erörterung religiöſer und poli⸗ tiſcher Fragen nicht befaſſen wird, um nach keiner Richtung bin als Partei⸗ blatt aufzutreten..
Hrn. Dr. 8. in C. Dr. Rathgeber dankt für ſchmeichelhaftes Vertrauen. Anfrage wird brieflich beantwortet werden.
Hrn. B. K. in C. Ihre neueſten Mittheilungen werden bald und gerne benutzt werden. Die abgeſendeten Bücher werden an Sie gelangt ſein?
Hrn. Dr. E. Z=n in fFr. An G. und Dr. Dr. exp. Dank für den Rath! Der andere iſt ſchwerer zu b gen— oder können Sie uns vielleicht Mittel und Wege angeben? Wie gefällt Ihnen die Stellvertretung der ehemaligen politiſchen Rundſchau? Bitte um gelegentl. Antwort. Das Eingeſandte hoffen wir zu benutzen. Von den„kleinen Bildern“ ſenden Sie immerhin einige⸗
Hrn. O. M. d. Z. in Fr. Wir bekennen einſtweilen den Empfang der S'ſchen Piecen. Der Druck des„Schwabenſtreichs“ würde übrigens ein Schwa⸗ benſtreich unſeres Blattes ſein.
Hrn. Dr. W. S. in Paris. Die Artikel erhalten. Großen Dank. Das Weitere brieflich.
Hrn. K. G. in Dresden. Ihrem Wunſche einer Verbindung mit unſerm Blatt kommen wir gerne entgegen. Ob und wann aber das Mitgeſannte zur Verwendung kommen wird, iſt vorläufig noch nicht zu beſtimmen.
Hrn. P. St. in Main. Die Dorfgeſchichte iſt eingegangen. Sie ruhe einſt⸗ weilen. Ihre ältere Arbeit hat das Vorrecht. Ihre Anfrage wegen der Z. wird direct beantwortet.
Hrn. Th. U. in. Sobald die Artikel abgedruckt ſind, was in ganz Kurzem der Fall ſein wird, ſoll ausnahmsweiſe Ihrem Wunſche gewillfahrt werden.
Die
——— ſ Namen Monat Weizen Roggen Gerſte Hafer Erbſen Rüböl Spiritus Kleeſamen Wolle der u. d. berliner d. berliner d berliner d. berliner d. berliner d. preußiſche 180 Quart d. preuß. Ctr. d. preuß. Ctr „ Tag. Schffl. Schffl. Schffl Schffl. Schffl. Centner à 800% weißer rothergeringe feine Marktplätze. April. Thlr. Sgr. Thlr. Sgr. Thlr. Sgr. Thlr. Sgr. Thlr. Sgr. Thlr.] Sgr. Thlr. Sgr. Thlr.] Thlr. Thlr. Thlr. Augsburg.. 9. 2 28 1[27 ½˖ ſ 1 29(—————=—— Herlin 11. 2 21 ¼ ¹0[2o0 0 1 17—[27 ½ 1 20 17 5———— Breztanu 9- 2 13 1 15 1 14— 27 1 1s 17 7 ½— 65 112 Hamburg.. 9. 2[1 1 15 1 17— 22 ½ 1 14 16 10 11 20—— asin... 2 1712 1 18 1 15— 26 ¼ 1 17 16 20 2——— Leipzig. 9. 2[21 1[22 1[17 ½.(/— 26 1[22 2] 17— 12 10o—— Magdeburg 9. 2 22 1 20o 1 18 2 1[24 17 10 12 5———— Mainz...„. 2 20 1 17 ½ 1 16— 28 1 22 ½ 17— 12——— Munchen. 3. 3 2 1 2= 1l=DSASAIZIAn. Uürnberg. 1 S 2 e e 29 1 2 ½———————— raa. V 2 25 1[28 1 2zs ſas1 ſar ½] 17 10 12 15-——— Stettin.. 9. 2[17 ½]— 1[12 ½ 1 12 ½— 4 1 15 16 15 11 25———— Correſpondenz. Hrn. S. U. in D. Wir erwarten Ihr Portrait. Wenn aber Hr. Dr. F. G. ſeine Hrn. O. Sch. in Br. Ihr Artikel iſt für No. 18 beſtimmt. Von dem Offerirten
werden uns die„Wand. d. d. Eſtam“ mit Illuſtr. dazu, und„die Eigenth.
der Binnenländer“ ſehr angenehm ſein. Das Erſte zunächſt.
Hrn. Dr. 4. G-r in St. Wir laſen mit vielem Vergnügen den an den B'ſchen
Aufſaß angeknüpften kleinen Artikel— und knüpfen unſrerſeits unter
„Was beliebt“ wieder an dieſen an. Der Gegenſtand der off. Skizzen ſchon recht. Es käme auf die Behandlung an.
Hrn. Pf. Str. in Ober-A bei Fr. Wir antworten brieflich und ſenden das
Gewünſchte.
Hrn. Dr. B. H. in W— den. Wenden Sie ſich an Herrn Dr. Martiny in L-ſtein. Von Ihren Art. benutzen wir den einen im Ausz., der andere nicht geeignet.
Hrn. O. 9—r in Br. Kein Bock, aber ein Druckfehler. Man leſe alſo in No. 7 des Leſeſtübchens(„Zeichen des Regens“): Dr. Ed. Jenner, ſtatt James.
Hrn. P. Ktz. in H. bei Sonneberg. Wir bitten ſehr um Entſchuldigung wegen der Verſpätung unſres Dankes. Fernere Einſendungen, wie die bereits gemachten, ſehr willkommen. Erhalten Sie dem F. Ihr ſchätzbares Wohlwollen.
Hrn. Pf. Kr—m in f. Dank für das anerkennende urtheil. D. Aufſ. gern accept. Zunächſt die„Seidenzucht“. Zur Beſpr. im C. B. ſenden wir baldigſt Einiges. Wirken und werben Sie fort und rechnen Sie auf unſere Dankbarkeit.
Hrn f. Schm. in B. Sie ſchreiben:„Feierabend und Centralblatt ſind beide ſo vorzüglich in ihrer Anlage und bisherigen Durchführung, daß man ſich über den guten Erfolg nicht wundern darf!“ Vielleicht intereſſirt ſie die Nachricht, daß wir in Kürze einen aus beſter Quelle geſchöpften Artikel über den Lebens⸗ und Entwicklungsgang des berühmt en naturwiſſen⸗ ſchaftlichen Volksſchriftſtellers E. A. Roßmäßler, nebſt deſſen höchſt gelungenem Portrait bringen werden.
Hrn. W. W. in Genua. Sie grüßen uns aus dem Lande„wo die Myrthe ſtill und hoch der Lorbeer ſteht.“ Tauſend Grüße für einen zurück. Wird der „tiefe Eindruck auf den inneren Menſchen“, den Sie dem„Lande Ihrer Sehnſucht“ verdanken, nicht einen Ausdruck für unſer Blatt finden? Laſſen
Sie es uns hoffen. Gruß an Pegli's Zaubergarten.
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