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Concordia.
Verfügung, doch natürlic nur unter der Bedingung, daß Sie eben nuw meinen Namen tragen— ohne aber— doch das verſteht ſich ja bei Ihren mir bekaunten Anſichten von ſelbſt — und um uns gegenſeitig zu ſichern, können wir die Be⸗ dingungen mit unſerem Namen, unſerem Siegel verſehen, und Derjenige, der ſie brechen will, ſoll zur Strafe die Koſten des Prozeſſes tragen.
„Nicht wahr, mein Fräulein, mein Vertrauen zu Ihnen iſt enorm umd Sie werden mir das Zeugniß geben, daß Sie keinen treueren, aufopfernderen Freund haben als
Ihren ergebenen Hans Schmidt.“
Cornelie las mit immer regerem Intereſſe den ſonderbaren Brief des Doktors, bis ſie in ein heiteres Lachen ausbrach und ohne weitere Bedenken gleich zur Antwort ſchritt, obgleich
hr weiblicher Stolz, ihre Eitelkeit fich bei den Zeilen, die ſie eben geleſen, aufbäumte und der Schalk ihr zuraunte, daß der gute Hans Schmidt nur ſelber bei der Abfaſſung des ſelt⸗ ſamen Kontraktes auf ſeiner Hut ſein ſolle, da es ihr nicht ſchwer fallen würde, die Paragraphen zu halten; denn Hans Schmidt war ihr als Mann noch nie gefährlich erſchienen.
Mit raſchen Zügen warf fie die Antwort hin, die lautete:
„Ihre Aufopferung rührt mich faſt zu Thränen, und ich nehme die dargebotene Hand mit Freuden an, ſobald Sie mir die Klauſel zur Einſicht und Unterſchrift vorgelegt haben werden.
„Ihr Name, beſter Doktor, iſt für unſeren Zweck von fabelhafter Trefflichkeit, da er ſo viel wie nichts bedeutet, und mit Stolz will ich mich künftig nennen„Cornelie Winter⸗ Schmidt“; aber Eins bitte ich mir aus, daß Sie genau und deutlich unſer gegenſeitiges Verhältniß feſtſtellen und ebenſo⸗ wenig wie ich bei Ihnen je verſuchen werden, es zu ändern.
— Sonſt bin ich von Ihrem Plane entzückt und werde bei
meinem baldigen Beſuche in der Redaktion Ihnen erzählen, was ich meinen lieben Freunden und Bekannten für ein Hiſtörchen aufbinden will.
„Für Ihr eite dei das ich im höchſten, allerhöchſten Maße in dieſer Richtung verdiene, meinen tiefgefühlteſten Dank.“
Selten war ein Heiratskontrakt mit ſo viel Lachen und Scherzen aufgeſetzt worden, wie der, den Hans Schmidt mit Cornelie Winter ſtipulirte, und während der heiter ver⸗ lebten Unterhaltungſtunden lernten ſich die beiden Leutch beſſer kennen, und der gute Doktor wurde bei dem» Leben, das Cornelie um ſich verbreitete, ordentlich jung und oft fühlte er einen Uebermuth in ſich der ihn an ſeine toll verlebten Studentenjahre„ bei dem frohen Lachen des Mädchens, wenn e⸗ was die Bekaunten dazu ſagen würden, w⸗ ihrem Klingelzuge: Frau Cornelie Wintz und ſie darüber Bericht erſtatten müſſe gekommen und wodurch eine zeitweilige Gemahl bedingt worden ſei— da ſt triumphirend ſeinen Bart, indem er ir
„Sehen Sie, Cornelie, ſo einen auch nur ein ehemaliger Korpsſtudent mir auf dieſ nuin ſchat nicht wenig ei nelie luſtig
ſag
„Nun müſſen Sie aber auch Ihrem ſetzen und mich möglichſt bald zur Witt wieder intereſſanter werde. Verlaſſen( tor, in nicht allzu langer Zeit laſſe ich Su Amerika's, wohin ich Sie erbſchaftshalber unglücken, betrauere meinen heißgeliebten Ge. grauſame Geſchick gleich nach der Trauung aus mei riß, drei Monate aufrichtig, kohlſchwarz mit langem Flo⸗, der meinen entſetzlichen Schmerz deutlich bekunden muß, uno trete von Neuem da auf, wo ich bereits als alte Jungfer ab⸗ getreten bin. Doktor, eine reizende Perſpektive eröffnet ſiche mir und ich fühle mich bei dem Gedanken wie neu geboren.“
„Dann deklamiren Sie mit Marthen:„„O Pein, hält' ich nur einen Todtenſchein““. Aber das können Sie wahrhaftig nicht von mir verlangen, daß ich Ihnen zu Gefallen gleich ſterbe, das wäre meine Gutaichigkeis zu weit getrieben, das werden Sie hoffentlich einſehe
„Selbſtverſtändlich!“ rief ſie übermüthig,„und ich denke, wir fügen unſerem Kontrakt noch den Paſſus bei, daß ich Ihnen geſtatte, ſo lange wie irgend möglich zu leben und u ih der ſüßen Gepohnbet des Daſeins zu freuen. Aber Sie ver⸗ geſſen ſchon wieder, daß mein theurer Gatte ſich u 3 keiſen befindet und da—“
„Mag ihm immer'was Menſchliches begegnen, ich habe nichts dagegen, und ich bin der Erſte, der Ihnen ſeine Kon⸗ dolenzviſite abſtattet.“
Die alte Amme Corneliens konnte ſich nicht erklären, was mit ihrem Fräulein vorging, ſie bemerkte, daß ſie viel luſtiger als ehemals war und gar oft ein ſchalkhaftes Lächeln um ihren Mund ſchwebte, das ſich die Alte gar nicht zu deuten⸗ wußte, bis denn endlich eines ſchönen Tages die Herrin ſie zu ſich berief.
„Minna, ich habe Dir eine große Neuigkeit mitzutheilen,“ beganu ſie.
„Na, wat kann denn det ſind, Fräulein? Ick kenne doch ſo ziemlich Alles, wat Ihnen betrifft, und wüßte nich, wat Sie mir zu ſagen hätten.“
„Denke Dir, Minna, ich heirate morgen!“
Die Alte ſtarrte die Sprecherin mit ihren gvoßen runden, braunen Augen verdutzt an; eine hohe Röteldte g in ihre anger⸗ und indem ſie ſich zum Weggehe&
„Uzen dürfen Sie mir nich! Des is 2
un mit ſo ernſten Dingen eene alte Frau, wie id
Fornelie d


