Fel⸗ llles
der ücck⸗ vir, en
Rung päer, dem ingen daint⸗ innen e bei jeder inder
chten
teiſten
unten s ſie
ender uſſelin varzen von Stirn bulich
ndend
— A E=EE 2 RSDDas.
3 8—— 5 8 a ℳ△ 227 AM G
X 4 W
4 1
—y
A
Die Herrin von Benwyn. Frei bearbeitet nach dem Engliſchen von Javer Riedl. (Fortſetzung.)
2
„Keineswegs ein ſehr heiter ausſehendes Zimmer, auch nicht mit Hilfe des leuchtenden Kaminfeuers,“ dachte Maurice.
Er öffnete einen der Fenſterflügel und ſah hinaus. Die Nachtluft war ſanft und balſamiſch und duftete von Klee und dem jüngſt in Schober aufgerichteten Heu. Der atlantiſche Ozean lag vor ihm, ſchimmernd unter dem röthlichen Vollmonde, welcher ſich eben erhoben hatte. Dieſe Ausſicht war jedenfalls angenehmer als ſeine Umgebung im Zimmer.
Maurice zogerte eine Weile an dem Fenſter und ſeine Gedanken ſchweiften umher— ſie wanderten um ein Jahr zurück, er erinnerte ſich des Mondlichtes, das auf die Kathe⸗ drale zu Eborsham gefallen, auf den Garten der Schänke zum Waſſervogel“ und auf den gewundenen Fluß.
„Armer James!“ flüſterte er.„Wie glücklich der leicht⸗ herzige Junge auf dem Gute Penwyn hätte ſein können! Wie glücklich und wie populär! Er hätte es gewiß verſtanden, den Leuten zu gefallen mit ſeiner freimüthigen Gutherzigkeit, die Bewohner der halben Grafſchaft hätten ſich in ſeine Freunde verwandelt. Und wenn er jene Schauſpielerin geheiratet? Eine Thorheit, kein Zweifel; aber wer weiß, ob nicht Alles glücklich geendet hätte? Es war nichts Gemeines oder Nied⸗ riges in dem Mädchen— ſie hatte wahrlich eine edle weib⸗ liche Natur. Es wäre für ſie vielleicht etwas ſchwierig geweſen, alle Pflichten einer Gutsbeſitzerin zu lernen— wie ein Diner zu ordnen, wer dazu einzuladen geweſen wäre— wer da den Vorrang hat— wie Morgenbeſuche zu machen, und ſo weiter. Aber wenn James ſie liebte und ſie vor allen anderen Frauen zu ſeiner Gattin erwählte, warum ſollte er mit ihr nicht glücklich geweſen ſein? Ich war ein Thor, ſeiner Neigung entgegen⸗ zutreten, und noch mehr ein Thor, als ich ihn verließ. Er könnte vielleicht noch leben, hätte ich damals nicht jene wahn⸗ ſinnige Reiſe angetreten.“
Hier nahmen ſeine Gedanken eine andere Richtung. Sie kamen auf eine Reihe von Umſtänden zurück, die in der Nacht der Ermordung James' ſeine Abweſenheit von Eborsham ver⸗ anlaßt hatten.
Es war Mitternacht vorüber, als Maurice Cliſſold ſich von ſeinem langen Nachſinnen losriß und ſich für einen fried⸗ lichen Schlummer in dem düſteren gewichtigen Bette vor⸗ bereitete. Das Feuer war um dieſe Zeit tief herabgebrannt und die rothe Gluth erloſch nach und nach im vollen Glanze des ſich erhebenden Mondes, deſſen Licht wie flüſſiges Silber auf den Fußboden ſich ergoß und die dunklen Flecke darauf mehr und mehr hervortreten ließ, die wie alte Blutflecke aus⸗ ſahen oder wenigſtens von einer lebhaften Phantaſie dafür gehalten werden konnten. Das Bett war weich genug, denn es gab keinen Mangel an Federn zu Borcel⸗End; aber Mau⸗ rice ſuchte den Schlaf vergebens.
„Ich meinte, ich ſei ermüdet genug, um auf einem härteren Bette zu ſchlafen,“ dachte er.
Vielleicht war er übermüdet, oder es war das helle Mond⸗ licht, das ihn wach hielt. Was immer der Grund ſeiner Ruheloſigkeit geweſen, der Schlaf kam nicht, um ſeine Glieder zu ſtärken und ſeinen Geiſt in Ruhe zu bringen.
Er hörte eine ferne Uhr— die ſich wahrſcheinlich in der Halle befand, wo er ſein Abendmahl gehalten— Zwei ſchlagen, und gerade um dieſe Zeit begann ihn eine ſanfte Schlaf⸗ neigung zu überkommen. Plötzlich glaubte er ein Geräuſch zu hören. Es war, als ob die Thür von vorſichtiger Hand ge⸗ öffnet würde, und leichte Schritte folgten. Er war im ſelben Augenblick wieder ganz wach, und ohne ſich aus dem Bett zu erheben, zog er die dunkle Gardine des Bettes ein wenig zurück und blickte nach der Thür. Der Schatten der Gardine fiel auf ihn.
„Der Geiſt!“ ſagte er zu ſich ſelbſt mit einem etwas ſchaudernden Gefühle.„Ich wußte, daß in einem ſolchen Zimmer einer ſein müſſe— oder vielleicht brennt das Haus und es kommt Jemand, mich zu warnen.“
So war es nicht; der Wanderer in der ſtillen Nacht hatte augenſcheinlich mit Mr. Cliſſold nichts zu thun— die That⸗ ſache ſeiner Exiſtenz war ihm entweder unbekannt oder gleich⸗ giltig. Die Geſtalt durchkreuzte langſam Vid uuß leichtem
3


