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Concordia. 319
war, ſaß die Bewohnerin der Portiers⸗Loge am Eingange des das Schloß umgebenden Parkes, das Weib mit der braunen Haut, die faſt wie Mahagoniholz ausſah, mit ihren nachtſchwarzen Augen und dunklen Brauen, auf der Thürſchwelle ihrer Hütte und beobachtete die raſch wechſelnden Lichterſcheinungen im Weſten, wo der Horizont noch ſchimmerte von den letzten Strahlen der untergegangenen Sonne. Der rothe Lichtſchein berührte ihre braune Haut und ſchimmerte in den düſteren Augen, während das Weib daſaß, weſtwärts gewendet.
Sie hatte eine ſeltſame Neigung, außerhalb des Hauſes zu leben, und war nicht oft innerhalb der bequemen Hütte zu finden. Sie zog die Thürſchwelle einem Armſtuhle am Herde vor, auch im Winter; ja man hatte ſie, mit einem Shawl über ihrem Kopfe, während eines furchtbaren Ungewitters auf der Schwelle ſitzen geſehen, mit ihren hellen dreiſten Augen die Blitze beobachtend. Ihr Enkelkind Elsbeth hatte dieſelbe Abneigung dagegen, innerhalb vier Mauern gefangen zu ſein. Im Freien, ſagte ſie öfters, brauche ſie keine Thore zu öffnen und könne umherſchweifen, wie es ihr beliebe. Sie machte von dieſem Privileg auch eifrig Gebrauch und wanderte von der Morgendämmerung bis zum Sonnenuntergang umher und manchmal bis ſpät in die ſternenhelle Nacht. Sie hatte all' den freundlichen Verſuchen der Mrs. Penwyn, ſie zum Beſuche der Schule anzuhalten, Widerſtand entgegenſetzt. Sie wollte nicht unter den roſenwangigen Kindern von Cornwall ſitzen oder von der Sonntagsſchule im Zuge der nettgekleideten Kleinen nach der Kirche gehen. Sie war in vielen wiſſens⸗
werthen Dingen fremder als Schüler der erſten Klaſſe in der
Dorfſchule, ſie konnte weder leſen noch ſchreiben, kannte kaum den Gebrauch einer Nadel und in Bezug auf Religion war ſie eine kleine Heidin.
Wären ſie und ihre Mutter nicht Schützlinge des Squire's
geweſen, ſie wären längſt von dem Gute Penwyn fortgeſchickt worden. Sie befanden ſich nicht in Uebereinſtimmung mit ihren Umgebungen, ſie waren auf dem Gute ein Mißton in dem ruhigen, ſanften Lebensakkorde. Während alles Andere die Nettigkeit, die ausgeſuchte Reinlichkeit war, hatte die Portiers⸗Loge ein vernachläſſigtes Ausſehen, einen Schmuz, der das Auge des Beobachters unangenehm berührte. Ein Fenſter war mit ſchmuzigen Fetzen verhangen, ein Krug ohne Henkel ſtand auf dem Fenſterbret, die Thürſchwelle war mit Koth bedeckt und zerfetzte Lumpen von Kleidungsſtücken hingen auf dem anſtoßenden Parkgitter. Solche Dinge verdroſſen Mrs. Penwyn, und ſie hatte das braune Weib in der Loge deshalb mehr als einmal zurechtgewieſen. Die Letztere aber hörte ſie ruhig genug an, äußerte kein beleidigendes Wort und verbeugte ſich tief, wenn die Herrin des Gutes weiter⸗ ging. Aber das dunkle Geſicht ward von einem finſteren Ausdruck noch mehr umſchattet und den Ermahnungen folgte keine Beſſerung.
„Ich wünſchte wirklich, daß Du dieſe Leute los würdeſt,“ ſagte Madge eines Tages zu Churchill, nachdem ſie abermals allerlei zerlumpte Kleidungsſtücke neben der Hütte hatte hängen ſehen.„Sie machen, daß jene Gegend des Parkes ausſieht, wie der eines irländiſchen Squire's, der ſeinem Portier erlaubt, neben ſeiner Loge Kartoffeln anzubauen und die Familienwäſche an dem Parkthore zu trocknen. Wenn ſie Deine Wohlthätig keit verdienen, wäre es beſſer, ihnen eine kleine Penſion zu bewilligen und ſie damit leben zu laſſen, wo es ihnen gefällt.“
„Ich will daran denken, meine Liebe, wenn ich ein wenig mehr Zeit zur Verfügung habe,“ antwortete Mr. Penwyn.
Er ſagte niemals ein abſolutes„Nein“ zu ſeinem Weibe; aber eine Bitte, über die er erſt nachdenken wollte, wurde von ihm ſelten gewährt.(Fortſetzung folgt.)
Gefunden!“
Roman von C. Engels.
1. Kapitel. Mutter und LTochter.
Ein ſtürmiſcher, dunkler Novemberabend. heimlich und rauh.—
Der Siegesgöttin auf dem freien Platze, dem Winde von allen Seiten preisgegeben, mochte es entſchieden ſchwer werden, den Ausdruck froher Begeiſterung um die wie zum Jubelruf geöffneten Lippen feſtzuhalten. Am liebſten wohl hätte ſie das lange, an dem bronzenen Rieſenleib in kühnem Falten⸗ wurfe herniederfließende Gewand, das der Wind im flackernden Scheine der Gaslaternen muthwillig hin⸗ und herzuzerren ſchien, ein wenig emporgerafft, um es ſchützend um Arme und Schultern zu legen.
Die Bäume, welche im grünen Blätterſchmucke des Som⸗ mers die Göttliche den Blicken der Vorübergehenden halb ver⸗ hüllen mochten, ſtanden jetzt kahl und entlaubt und ſtreckten die dürren Aeſte traurig in die Luft; ebenſo boten die An⸗ lagen mit den ſtrohumwickelten, zum wärmenden Schoß der Erdenmutter hinabgebogenen Roſenbäumen in ſolcher noth⸗
So recht un⸗
*) Nachdruck verboten.
gedrungenen Verunzierung einen unerfreulichen Anblick.— Der Winter war in dieſem Jahre unverhältnißmäßig früh hereingebrochen.
Die Nordſeite des Platzes wurde von einer Reihe niedriger, unſcheinbarer Häuſer eingerahmt; Häuſer, deren Ausſehen darauf deutete, daß ihre Bewohner der niederen Volksſchicht angehörten.
Manchmal tauchte ein Kinderkopf, von einem Wald un⸗ gekämmter Haare umflattert, hinter blinden, ſchlechtverwahrten Fenſtern auf, ein ſchmuziges, bleichgedunſenes Geſicht legte ſich platt an die Scheiben und blökte den Paſſanten der un⸗ mittelbar davor hinführenden Straße mit anmuthiger Grimaſſe die Zunge heraus. Selten wurde das Auge durch eine Blume, in buntem Thonſcherben auf ſchmalem Simſe prangend, er⸗ freut; ſeltener noch durch einen jener kleinen, gelben, ge⸗ fiederten Sänger, welcher trotz engem Käfige munter von Stange zu Stange hüpfte und mit den ſchwarzen Aeuglein keck und klug aus ſeinem oberen Fenſterwinkel hinab auf die Straße guckte.—


