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Männer von demſelben Namen und Beruf geben. Tochter muß von dem Alter ſein, wie das hier getaufte Kind, denn ich erinnere mich, daß James mir ſagte, ſie ſei gerade Siebenzehn.“ 4
Das Kind war freilich in dem Taufregiſter als„Emily Jane“ eingetragen, und der Name der jungen Schauſpielerin war Juſtina. Aber Mr. Cliſſold nahm an, daß dies blos eine Fiktion ſei, die man des Wohlklanges wegen angenommen. Er zweifelte nicht, daß das Kind, deſſen Namen er hier in die vergilbten Blätter eingetragen ſah, und das Mädchen, das er den unzeitigen Tod ſeines Freundes hatte beweinen ſehen, ein und daſſelbe ſei. Seltſam, daß das Schätzchen von James Penwyn's Wahl ſo nahe der Wiege ſeines eigenen Stammes geboren worden war. Es war, als ob eine gewiſſe ſubtile Sympathie zwiſchen dieſen Kindern deſſelben Bodens beſtanden und ihre Herzen ſich deshalb ſo ſchnell gefunden hätten.
„Giebt es ein Theater in Seacomb?“ fragte Maurice, verwundert darüber, wie der ruhige, alte Marktflecken ein Feld für Mr. Elgood's Talente geweſen ſein könne.
„Jetzt nicht,“ erwiderte Martin.„Aber vor einigen Jahren gab es ein ſolches. Das Gebäude exiſtirt noch, aber es iſt in eine Kapelle umgewandelt worden. Ich glaube, es rentirt ſich ſo beſſer, wie als Theater.“
Seine
Concordia.
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Die Woche ging zu Ende. Maurice wohnte einem zweiten Gottesdienſte in der Kirche von Penwyn bei und machte am Sonntag Nachmittag eine Abſchiedsviſite im Herrenhauſe. Diesmal lehnte er Mr. Penwyn's herzliche Einladung zum Diner ab und ſagte ſeinen Freunden bald nach dem Gabetfrüh⸗ ſtück Lebewohl, mit herzlichen Aeußerungen der Freundſchaft auf beiden Seiten.
Er ſchritt über die Hügel und überdachte, was Alles ge⸗ ſchehen war, ſeit er das erſte Mal, mit Elsbeth als Führerin, dieſen Weg verfolgte. Er hatte mit zwei Familien nähere Bekanntſchaft gemacht, für die beide er ein lebhaftes Intereſſe fühlte.
„Churchill Penwyn muß ein durchaus guter Mann ſein,“ ſagte er zu ſich ſelbſt,„oder er würde ſich nicht ſo gut gegen mich benommen haben, wie er es that. Es wäre für ihn ſo natürlich geweſen, ein Vorurtheil gegen mich zu haben wegen der Geſchichte in Eborsham. Aber er hat mir nicht nur die Gerechtigkeit erwieſen, die Anſchuldigung vom Anfange an nicht zu glauben, ſondern er gab ſich Mühe, mich ſehen zu laſſen, daß ich in keiner Weiſe in ſeiner Meinung durch den Ver⸗ dacht gelitten, den man auf mich geworfen.“
(Fortſetzung foigt.)
Aus der Börſenwelt.
Erzählung von Karl Schmeling. (Fortſetzung.)
Es iſt ſehr wahrſcheinlich, daß der alte Prokuriſt Römer's noch eine Nebenabſicht dabei hatte, als er den jungen Vetter in das Komptoir des Bankiers zu bringen ſuchte. Der bis⸗ herige Student ſchien ihm vielleicht der rechte Mann zu ſein, das Treiben des Hausdämons auf ein gewiſſes Maß zu be⸗ ſchränken.
Was Paul in den vier Jahren Alles verübte, kann hier nicht ſpeziell aufgeführt werden; zu bemerken iſt jedoch, daß er ſich ſeit Jahresfriſt ungefähr häufig im Komptoir einfand und dort that, als habe er in demſelben eine Kontrole aus⸗ zuüben; auch nahm er wohl die Schlüſſel an ſich, wenn Je⸗ mand anders als der Prokuriſt der Letzte im Komptoir war.
Da dies ſtets geſchah, wenn Römer nicht zugegen, beſonders wenn er durch ſein häufiges Unwohlſein verhindert war, im Komptoir zu erſcheinen, ſo konnte recht wohl angenommen werden, daß der Diener in ſeinem Auftrage handle. Aber ſeit Paul ſich auf dieſe Weiſe im Komptoir zu ſchaffen machte, riſſen die Klagen über fortkommende Schriftſtücke und kleine Geldſummen, welche auf kurze Zeit in den meiſtens offenen Pulten der Komptoiriſten verwahrt wurden, nicht ab. Schon drei junge Leute waren deshalb, wie bereits oben bemerkt, entlaſſen, aber die Sache blieb wie ſie war und nach und nach brachte man jene Erſcheinung mit Herrn Paul in Ver⸗ bindung.
Aber gegen Paul war eben nichts zu machen, wie man nur zu gut wußte, und es beſchränkte ſich daher Jeder darauf, für ſich auf der Hut zu ſein, ſtatt daß Alle gemeinſam gegen den wahrſcheinlichen Uebelthäter hätten vorgehen ſollen. Unter ſolchen Umſtänden trat Wellmann in das Komptoir,
wo er zuerſt häufig, wenn auch nicht immer, in Uniform er⸗ ſchien, je nachdem ſeine Militärdienſtſtunden mit den Komptoir⸗ ſtunden zuſammenfielen oder ihm Zeit ließen, ſich vor Beginn der letzteren noch umzukleiden.
Wahrſcheinlich konnte Paul aus den Verhältniſſen, unter denen Wellmann im Komptoir bei Römer arbeitete, nicht klug werden; aber er mochte dieſelben wohl ſo deuten, daß Jener ein armer Teufel ſei, den er ungenirt zu ſeinem Spielball machen könne. Die erſtere Annahme wäre allerdings ſo richtig geweſen, wie die zweite ſich als falſch erweiſen ſollte.
Sobald Wellmann für ſeine Arbeiten honorirt wurde, hielt er ſich verpflichtet, die durch den Militärdienſt verſäumten Komptoirſtunden Abends nachzuholen. Bei einer ſolchen Ge⸗ legenheit begann Paul ſeine Abſicht in's Werk zu ſetzen. Er erſchien im Komptoir, während Wellmann arbeitete, und that, als ob er daſſelbe ſchließen wolle. Wellmann ſetzte ſeine Ar⸗ beit fort, ohne dem Diener die geringſte Aufmerkſamkeit zu ſchenken. Paul begnügte ſich einige Zeit, den jungen Mann zu beobachten, dann ging er zum Scheine daran, die ver⸗ ſchiedenen Pulte zu ſäubern, beſchäftigte ſich aber nebenbei auch mit dem Leſen der auf den Pulten liegenden und an den Wandhaken hängenden Korreſpondenzen. Einige von dieſen Papieren praktizirte er ſogar, ſtatt ſie wieder an Ort und Stelle zu legen oder zu hängen, nach einem forſchenden Blicke auf Wellmann unter die Pulte. Wellmann ſchien gänz⸗ lich in ſeine Arbeit vertieft zu ſein, beobachtete den Halunken aber trotzdem ſcharf.
Paul näherte ſich ihm endlich mit höchſt unſchuldiger Miene⸗


