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zuverlässig 1348
ndl. Sſorren u. dies aus frz. serrer«zusammen- binden?.
zurück, adv.: in der od. in die Richtung nach hinten; in den frühern Zustand; in den frühern geringern Zustand; in den frühern Besitz; wovon wieder weg(zuräcktreten): nach andermu. unter dieses(æurucksetzen); in die Vergangenheit(zu- rückdenken). Unverkürzt zurücke(z. B. Goethe 1, 77, Schiller Karlos 1, 1; 5, 10, Uhland, Cha- misso). Md. uuce, mhd. zericke, ahd. 2truckce snach dem Rücken hin, auf den, hinter den Rük- ken, in der Richtung von der Rückenseite ab»; dazu mnd. forugge, nd. forugge. Zgs. aus 2¹(s. 2u) u. dem Dat. Sg. von Rücken(s. d.). Mit zurück zgs. Verben sind trennbar.
Zusage, f.(Pl.-n): Versprechen. 1487 2u0O- sage. zusagen, v.: versprechen; zu einem als wahr sagen(einem etav. auf den Kopf z.). Mhd. zuosagen, auch«zustimmen, als Eigentum zu- sprechen, bekennen, ankündigeny.
zusmmen, adv.: eins und das andre, ver- einigt. Mhd. zusãmene, md. zusäm(e)ne, ahd. za samand, zisamane u. a. Zu ahd. saman, s. u. sammeln. ZUS. zusämmenhangen,-hän- gen, v., 1642 bei Duez zusammen hangen im eigentl. Sinn. Davon Zusämmenhang, m., 1691 beiStieler.—zusämmenrotten, v., refl., 1664 bei Duez, 1561 bei Maaler zesamen rotten. Zu 1rotten.— zusämmenschießen, v.: in eine gemeinsame Kasse sammeln. 1664 b. Duez.
Zusatz, m.: das Zugesetzte. Mhd. 2uosae m.— zuschanzen, v.: heimlich veranstalten, daß jem. etw. erbält. Bei Lessing Minna 5,10; 12, 291; 1679 b. Chr. Weise Bäur. Mach. 65, 16. Bei Luther 64, 394 Erl.«zufügen». Zgs. mit schan- zen, mhd. schanzen«Hasardspielen, s. Schanze. Vgl. auch die Sache anschanzen bei Wickram 2, 130, 12(Bolte).— zuschreiben, v.: für den Urheber ausgeben; als Eigentum über- weisen(ein Haus z.); zueignen(dedizieren). Davon Zuschrift, f., im 18. Jh.«Zueignungy. Mhd. zuoschriben«schriftlich zusichern».— zuschustern, v.: durch unbemerkte Taätig- keit zuwenden. Das einfache schustern bed. auch«schmeicheln, kriechen». Vgl. auch ein- schustern.— zusehen, v. ungeahndet lassen; Sorge tragen; sich hüten. Mhd. 2uoοsehen. Da- von das adv. Part. zusehends: beim Zusehen, indem man zusieht. Bei Luther W. 8, 218 zu- sehens.— zusetzen, v.: hinzufügen; einbüßen; hart auf jem. eindringen. Mhd. zuosetzen chel- fen, verfolgen».— zusprechen, v.: durch Worte 2u trösten, zu beeinflussen suchen; zu- erkennen; kurze Zeit besuchen; Getränke,
Speisen genießen. Mhd. zuosprechen. Dazu Zuspruch, m.: Zusprechung des Trostes; kur- zer Besuch; Recht auf etw.(veraltet, aber noch bei Adelung). Mhd. zuospruch m.«Anspruch, rechtliche Forderung».
züsseln, v.: in kurzen Hin- u. Herbewegun- gen schütteln. Noch wetterau.-obhess. 1540 bei Alberus dict. Bb 2 b. Wohl zu zausen.
Zustand, m.(-es, Pl.-stände): die Art u. Weise, wie es um eine Person od. Sache steht. Beleg von 1521 bei Diefenb.-Wülcker. Anders 1561 bei Maaler«suppeditatic. Vgl. auch Zfd W. 2, 317; 3, 157.
zuständig, adj., abgel. von zustehen zu- kommeny. 1716 bei Ludwig. Nachweis von 1506 Germ. 29, 398.— zustellen, v.: ver- stellen; übergeben, einhändigen. 1642 bei Duez u. 1561 bei Maaler in 2. Bed. Mhd. 2uostellen «Anstalt machen, in Angriff nehmen».— zustimmen, v.: seine Einwilligung geben. Bei Duez, Maaler u. im voc. inc. teut.— zu- stoßen, v.(unpers. mit sein): plötzlich wider- fahren. 1678 bei Kramer; aber 1642 bei Duez im eigentl. Sinn. Mhd. z2uostõzen«landen, sich zu dem Gegenteil schlagen».— zustutzen, v.: zurechtmachen. Bei Schiller 4, 10.
Zutat, f.: was zur Verfertigung einer Sache erforderlich ist. Nach Adelung«im gemeinen Leben». Zutätig, adj.: durch Beihilfe ge- fällig, anschmiegsam. Bei Goethe 27, 137 u. ö. Mhd. zuotœtic«sich anschmiegend, umgäng- lich, einnehmend.— zutragen, v.:(refl.) sich ereignen. Bei Duez, Maaler, Luther. zuträg- lich, adj.: nützlich, heilsam. 1716 bei Ludwig. Von Zutrag, m.«Nutzen», 1678 b. Kramer.— zutrauen, v.: mit Sicherheit glauben von—; die Befähigung u. Geneigtheit beilegen in Be- ziehung auf—. 1642 bei Duez. Zutrauen, n., der subst. Inf., a. a. O. zutraulich, adj.: Zu- trauen habend(so bei Adelung u. öfter bei Goethe); sich anschmiegend.— zutreffen, v.: einer Sache usw. gemäß sein. 1642 bei Duez.— zutrinken, v., mhd. 2uοtrinken.
zutschen, v.: zullen. Bei Goethe 16, 73. Landschaftlich. Bayr. zuzeln. Viell. durch Ver- einigung von zullen u. nutschen entstanden.
Zutun, n.: Beihilfe. Mhd. auotuon n. Der subst. Inf. zuotuon. zutunlich, auch zutu- lich, adj., 1811 bei Campe zutulich, neben zu- kätig, eig.«behilflich).
zuverlässig(1716 bei Ludwig), auch zu- verläßlich(1691 bei Stieler), adj. von veral- tetem Zuverlaß, mhd. zuοverläz m.«Zuversicht, Zuflucht».—- Zuversicht, f.: der höchste Grad


