1297 Yak
Zahl 1298
V
Yak, m.(*I, Pl.-s): Grunzochse. Tibetisches Wort. Erst im 19. Jh.
Yankee(spr. Jänkii), m.(, Pl.-s): Spott- name der Nordamerikaner, erscheint 1765 in Nordamerika. Herkunft unsicher.
IYSsop, m.(-S, Pl.-g): die Pflanze hyssopus officinalis. Bei Luther 3. Mos. 14, 49 180p, 1540
b. Alberus dict. FF 1 Garteneisop, mhd. isôpe, 180p m., 18pe f., im 14. Jh. bei Megenberg 405, 16 ips, spätahd. isio m.; dazu mnd.„sopp m., ags. vsope f. Aus mlat. sopus, lat. hyssopum n. u. hssopus f., gr. öccwrroc f. m., von hebr. 520b, syrisch-arab. 2⁵†.
Z
zuach, s. 2ähe.
Zacke, f.(Pl.-n), bayr. nur so, Zacken, m. (-H, Pl. wie Sg.): hervorstehende(starre) Spitze, in die ein Körper ausläuft. 1664 bei Duez zak- k(en) m. Md. zacken pl.«auslaufende oder ge- kerbte starre Spitzes, auch vom Dorne(Köpkes Passional 84,71; 219, 81); dazu mnd. tacke, tagge, nd. tack(e) f. auch«zweig», ndl. fakk m.«zZweig, Ende eines Hirschgeweihs», 1598 b. Kilian fack «Ast, Zweig», engl. tack(Stift), schwed.-norw. tagg. Viell. zu gr. ddxvetv cbeißeny. 43L. zacken, v., 1691 bei Stieler. zackicht, zak- kig, adj., 1768 bei Moerbeck zuckig, 1678 bei Kramer zackigt.
zackern, v.: pflügen. Noch mundartl., z. B. wetterau. obhess.mrhein. els.; 1678 b. Kramer, 1550 b. Alberus Fab. 25, 240, spätmhd.(Weist. 1, 413 u. ö.) zackern, aus ze acker gén czu Acker gehen, pflügen. Mundart., z. B. els. auch«zan- keno, nordd. zackerieren, gehört wohl zu Zacken.
zag, adj.: unentschlossen, furchtsam. Nicht bei Adelung, aber b. Luther 1. Sam. 13, 7. Erst im 19. Jh. wieder aufgenommen. Mhd. zage, ahd. zagi«unentschlossen, unentschlossen zaudernd 06. furchtsam? sind selten, häufiger mhd. zage m., ahd. 2ago«unentschloßner, zurückhaltender Mensch». Mhd. auch als ehrenrühriges Schimpf- wort. Von zagen. 4BL. zaghaft, mhd. zage- haft; dazu zaghaftig, adj., mhd. zagehaftic; Zaghaftigkeit, f., 1678 bei Kramer. Dafür früher Zagheit, f.(noch bei Wieland Ob., Musäus Volksm. 4, 64, Voß Ovid Nr. 43, 11; 53, 95 und neuerdings wieder aufgenommen), mhd.-md. zag(e)heit f.«Verzagtheit, Mutlosig- keity, ahd. zagaheit f. Saumseligkeit».
Zagel, m.(-s, Pl. wie Sg.): Schwanz, Zopf. Noch mundartl., z. B. hess.-thür.-preuß.-bayr.,
Weigand, Deutsches wörterbuch. 5. Aufl. II. Bd.
vielfach zsgez. Zahl, s. auch Rübezahl. Mhd. zagel m.«Schwanz», danm«Stachel, männliches Glied, Baumwipfel, Nachtrab des Heeres, der Letzte einer Menge», ahd. zagal m.«Schwanz); dazu mnd. tagel m.«Endstück eines Taues», ags. Iœgl m., engl. tail«Schwanz», anord. tagl n. Pferdeschwanz, schwed. tagel«Mähnen- od. Schweifhaar des Pferdes», norw. tagl«langes steifes Haary, got. tagl n.«Haary. Viell. verw. mit aind. daçã f.«Zettelfäden am Ende eines Gewebes, Franse, Lampendocht» oder zu dem Stamm von Zacke. Das Wort schwand aus dem Hochd. wegen der obszönen Bed., die es im Mhd. annahm.
zagen, v.: furchtsam sein. Nach Adelung fast nur in æittern u. z. u. in verzagen. Bei Luther u. aus ihm wohl wieder aufgenommen. Mhd. zagen, ahd. erzagén«verzagen». Viell. zu ir. ad- agur«ich fürchte?, zgs. aus der Präp. ad, lat. ad, got. at u. dem Stamme ag in got. agis n. Furchty, ahd. egiso m., egesa f.«Schreckeny, verw. mit gr. äxoc n. Beängstigung, Schmerzy.
züh(e), adj.: fähig, sich ausdehnenod. ziehen zu lassen, schwer zerreißbar; ausdauernd; zu- rückhaltend in bezug auf Ausgaben. 1716 bei Ludwig zach od. zähe, mhd. œhe(auch«ge- schmeidig», 1429 im lib. ord. rer. 20 a. 20 b czach (noch in md. Ma. zach), ahd. zähi; dazu ndl. kaai, ags. fõôh, engl. tough«zähe» aus einem*tan- huz; dazu mit gramm. Wechsel asächs. bitengi «nahe an jem. befindlich, verbundenꝰ, ags. ge- tenge, die wohl zu Zange gehören. 4BL. Zäh- heit, f., 1780 b. Adelung. Zähigkeit, f., 1678 bei Kramer.
Zahl, f.(Pl.-en): eine Einheit wie eine Ge- samtheit von Einheiten, Ziffer; 10, auch 20 mal 20 Fäden, jeder von 4 Ellen. Mhd. 2a(e) f.«Zahl
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