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mit glbd. gr. Rtrov n.(für*Xtrrov) od. mit dem unter 1Mull behandelten Wort für«Stauby. Die weißlich od. weißgrau bestäubten Blätter sind d. Melden eigentümlich. Vgl. Zfd W. 2,223.
melden, v.: mitteilend kundgeben. Mhd. melden«verraten, angeben», dann cankündigen, nennen», ahd. meldén u. meldön«verraten); dazu asächs. meldôn canzeigen, verraten»(and. meldari m.«Ankündiger»), ags. meldian«an- klagen, sprechen. Von ahd. melda f.«Verratꝰ, ags. meld«Erklärungs, die vielleicht gehören zu lit. mélas m.«Lüge», gr. ueXec«vergeblich, nichtigs, arm. met«Sünde», ir. mellaim«be- trüges, mell«Sünde, Fehler». 4BL. Mel- dung, f., mhd. meldunge, ahd. meldunga f. Verraty, im 15. Jh.«Verkündigung»; dazu ags. meldung f. Verratꝰ.
melieren, v.: mischen, untereinander mengen. 1703 bei Wächtler, aus frz. méler, afrz. mesler, prov.-span.-port. mesclar, ital. mescolare, mischiare cmischen?, von mlat. mis- culare, einer Abl. von lat. miscére«mischen?.
Melioratiön, f.(Pl.-en): Verbesserung des Ackers. Aus glbd. lat. meliorãtio. 1703 bei Wuächtler Meliorationskosten.
Mélis, m.: eine Sorte Hutzucker, geringer als Raffinade. 1712 bei Hübner 1393 Meliß- zucker, mnd. 1560 melins zucker, aus frz. sucre mélis, mlat. saccharum melitense«maltesischer Zuckery von Malta(gr.-lat.-ital. Melite), aus des- sen Zuckerrohrpflanzungen früher d. Melis kam.
Melisse, f.(Pl.-n): Bienenkraut. 1516 bei Pinicianus prompt. A 5) meliß, aus glbd. gr. mlat. melissa f., von gr. uéhicca f. Bieney, zu ueu n. Honigy.
melk, adj.: Milch gebend, melkbar, mhd. melch, melk, ahd. melch(noch obd. melch), nhd. auch in Zss. alt-, frisch-, neumelk; dazu mnd. melk, ags. melc, meolc, engl. milch, anord. mjoller neben mjaltr«Milch gebendy. Von melken, v.(Präs. mellce, millcst, milkt u. ge- bräuchlicher melkst, melkt, Prät. melkte, molk, Konj. mölke, Part. gemellct, gemolken, Imp. melke): durch drückendes Streichen der Euter von Tieren Milch ziehen; Milch geben(bes. im Part. Präs. melkende Kuh, im 15. Jh.). Das Prät. im 16. Jh. malck, mhd. malc, malch, 1690 bei Bödiker 100 malckh und molck, das Part. mhd. gemulkcen, gemulchen, bei Luther Hiob 10, 10 gemolcken; neben derstarken Flexion seit dem 17. Jh. eine schwache: Prät. melkte (1663 bei Schuppius 422), Part. gemelkt(bei Voß, Bürger). Mhd. melchen, spätmhd. melken,
ahd. melchan; dazu mnd.nndl. melken, mndl.
Meltau 1 66
milken, afries. melka, ags. melcan, isl. mjalta, im Anord. durch n(J)olka(Ableitung von mjolk f.«Milch») ersetzt, wie im engl. milk. Entsprechend glbd. lat. mulgére, gr. AhékTetv (àuokfeöc m.«Melkeimer»), lit. milsti(Präs. méln) abg. mlésti(Präs. mlüzc), air. bligim (ich melke); entsprechend awest. marozaili, aind. mrjäti er wischt, streift, reibt ab, alb. mjel«melkev. Vgl. Milch, Mollce. 4B L. Melker, m., um 1480 im voc. inc. teut. p7² melcher, melcker; Melkerin, f., ebd. melckerin, 1470 md. malkeryn. ZUS. Melkfaß, n., bei Luther Hiob 21, 24. Melkkübel, m., mhd. melkkübel m., ahd. das Dim. melecchubilin, melcubelin n., and. melchkubilin.
Melnecker, m.: einer der besten Rot-
weine Böhmens(Schiller Wall. Lager 11), der bei der Stadt Melnik(an der Moldaumündung) wächst, wo Kaiser Karl IV. Reben aus Bur- gund hatte anpflanzen lassen. Gebräuchlicher ist Melniker m. NMelodie, f.(Pl.-n): Singweise; Wohlklang. Alternhd. Melodey, mhd. mélodie f.; dafür ahd. saozsanc und scönisanc m. Aus gr.-spätlat. melòdia f. cangenehmer Gesang», gr. ueN«Gdia f. cGesang, Singweise», von gr. ué;hoc n. Lied» und q́di f.«Gesangy. 4 L. melõdisch, adj.: wohlklingend, bei Klopstock.
Melodrama, n.(-S, Pl.-en): Schauspiel mit Musikbegleitung. 1777 bei Joh. Christian Brandes Ino M. in einem Aufeuge. Nach frz. melodrame, ital. melodramma m., 2gs. aus gr. ueXoc n. Lied» u. dpâuo n. Schauspiel».
Melõne, f.(Pl.-/): kürbisähnliche Frucht der urspr. südasiatischen Pflanze cucumis melo. Zu Anfang des 15. Jh. melöne f.(Diefenbach gl. 355 ²), 1466 melün(Diefenb. nov. gl. 250 ³), um 1480 im Voc. inc. teut. p6 b melaun. Aus glbd. ital. mellone, frz. melon m., von gr.-lat. mélo m. neben mélopepo m., gr. uexonérwv m. KApfelpfebe?(s. Pfebe), benannt nach d. Apfel- od. Quittenapfelgestalt, zu gr. ufXov n.«Apfel».
Meltau, m.: grau-weißer mehlähnlicher klebriger aus Pilzen bestehender Überzug auf Pflanzen im Sommer. Bei Luther Melthaao, mhd. miltou, ahd. militou m., noch wetterau. mildã, obsächs. mltau; dazu and. milidou n., ags. mele-, mildéaw n. m., engl. mildeno. Die 1. H. des Wortes, an Mehl angelehnt, nicht zu got. milip n.«Honigv, anord. milsa f. csüßes Misch- getränk»(urverw. mit lat. mel, gr. ue*i n.«Ho- nig), denn d. Honigtau(mhd. honectou) unter- scheidet sich durch sein wasserhelles gelbliches Aussehen, sondern wahrscheinlich zu mahlen,
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