Ausgabe 
15.8.1918
Seite
6
 
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Tnzavekk-Zcikung.

wesend waren jedeSmal 5060 Verwundete. Der Beifall, den die Vorführungen fanden, zeigte, daß die Vortragenden Mühe und Zeit nicht ver­geben« geopfert hatten. Dr. Henneberg.

Wenvundeten-AnterricKt

Kreis- uitd Ortsausschuß, Kicßen, für

die Kriegsöeschädigteu-Aürsorge,

Geschäftsstelle: Gewerbehaus, Kirchstr. 16 (Fernsprecher 635). Geöffnet täglich, außer Sonntag und Samstag nachmittag, von 812 und 25 Uhr.

Werkst atte. Gewerbehaus, Erdgeschoß. Ge­öffnet Montag bis Freitag von 8 12 und 26 Uhr.

Unterrichtsräume: Gewerbehaus, 1. und 2. Obergeschoß. Geöffnet täglich, außer Samstag und Sonntag von 812 Uhr. -

Berufsberatung: GewerbehauS, Erd ge- schoß. Sprechstunde Mittwoch von 56 Uhr.

Stellenvermittelung: Gewerbehaus, Erd- geschoß. Täglich von 812 und 26 Uhr. v

Keweröeschule (KirMraße

Ba uzeichnen, ' /

Fachzeichnen, ) Dienstag, Mittwoch, Donnerstag u. Samstag

Freihandzeichnen, \ von 912 Uhr.

v Deutsch, Mittwoch und Donnerstag von 24 Uhr.

WechseUehre,' Montag und Mittwoch von 2-5 Uhr.

Rechnen. Montag von 25 Uhr.

Projektionszeichnen, Mittwoch von 26 Uhr.

roitb e r eitt oon den Herren Appel. Bert. Klein, Fritzel. Haggen Mull er, Prof. Dr. Krausmüller uitb 2 Architekten.

Welbiingett werden bei der Schulleitung der Gewerbeschule, abends von 56 Uhr. entaeaen genommen. Der Unterricht ist unentgeltlich. 9 9

Vandksausschich für Irriegsbeschädigtkn- Jürsorge im Ueg.-Besirlr Wesliaden

Geschüftsstelle: Frankfurt a. M., Bleichstr .18 pt.

Sprechstunde 83 Uhr.

Fernruf Amt Hansa 7396, 7397 und 7398.

Bewerber für unten ausgeschriebene Stellen wenden sich an die Geschäftsstelle des LandeSauSschusfes für Kriegsbeschä- digten-Fürsorge. Ebendaselbst wird auch unentgeltlich Aus­kunft in allen Rentenfragen erteilt.

lks wird gebeten, bei etwaigen Rückfragen die Tagebuchnummer mit anzugeben.

Gesucht werden für

87j7. Speditionfdeschart einige Expedienten.

88|7. vergleichen ein Buchhalter.

89|7. Vlletallwerke in der nähe Jrankfurti ein

Lagerverwalter.

90(7. Gapeziergeicbäft ein Tapeziergehilse.

9117. UJeingroubandlung in Reuen ein Weinküser.

9217. ßbemiKbe Fabrik am Rhein ein Lagerverwalter. 93|7. verglelcben einige Kaufleute.

94>7. vribopldiicber Sercbalt ein zuverlässiger Ausläufer.

9517. Krfegiindustriellen Betrieb ein Platzmeister. 9617. Konditorei ein Konditor. ^

9717. Kriegsindustriellen Betrieb ein Werkzeugaus-

geber. .

9817. Desgleichen mehrere Schlosser oder Spengler.

99/7. Lirentvarenbandlung ein Ausläufer für leichte Arbeiten. .

10017. rcbubmacberei ein Schuhmacher.

101|7. Tubrgeicbäft ein Mnschinenführer.

1 02|7. CobnkutKberei ein Kutscher.

103|7. Cebrer in Ort am Kbein ein Hauslehrer, bet englisch und französisch kann, bei freier Station.

10417. Fubrgercbält ein Fuhrmann.

105>7. Inrtallationrgercblft ein Spengler oder Schlosser.

1067. Kriegsindustriellen Betrieb ein Werkstatt-

schreiber.

10717. Rommunalverwaltung ein vertrauenswürdiger junger Kaufmann für Büroarbeiten.

1|8. ScbubmacbcrmeUtcr in Ottenbach a. m. ein

Schuhmachergehilse.

2|8. Perlen-und Kranzfabrik ein Ausläufer, welcher gleichzeitig packen kann.

3>8. cuxurwarengerebalt ein Ausläufer.

416. Cicbtipieltbeater ein Portier.

5|8. Zündbolzfabrik am Rhein ein Schlosser, welcher Zündholzmaschinen reparieren kann.

6>8. 6rozrberzogl. hessisches Graindepot eine An­zahl Arbeiter.

7 > 8 . Praktizierender Brzt im Kreise Schlüchtern

ein Chauffeur oder Schlosser.

8>8. Efektrophotographische OeielUcbaft ein Kauf­mann für Büro (Schreibmaschine und Stenographie).

8|8a. Desgleichen ein Lagerist und Expediert.

9|8. Desgleichen ein verheirateter Packer, welcher später die Hausmeisterstelle übertragen bekommt.

praktische Aröeiken in den Leyrmerk-Iätlen.

Schreinerei, Schlosserei, Schuhmacherei Schmiede, täglich 8 Korbflechten, täglich von 912 und 2 6 Uhr.

Maschinenschreiben, täglich von 8 12 und 26 Uhr.

-12 und 2-6 Uhr.

II. Unterricht in Lazarette» »ad im Sotbatentiei»,.

S t e n o g r a p h i e (Gabelsberger System). Dienstag und Freitag von 89 Uhr abends.

Polizeik.-Aspirant Karnbach.

Versich erungs- und Fürso rgewesen. Dienstag und Freitag 2^-3H Uhr Beratung der

Kriegsteilnehmer über alle Fragen der Kranken-, Invaliden- und Hinterbliebenenver­sicherung. Kciegsoersorgung usw. Im Soldatenheim. Bürobeamter Kirchner.

Schnitz-, Flecht- und Papparbeiten. Vormittags und nachmittags; in den Räumen des Roten

Kreuzes und in den Lazaretten.

Kießener ^Lazareltöeratung.

Seit Juni 1916 ist mit Genehmigung der Militär-Sanitätsbehörde in den Gießener Lazaretten die Lazarettberatung eingeführt, wie solche Ein­richtung auch an anderen Orten besteht. Von einer Anzahl Gießener Herren, die sich in dankenswert-ster Weise freiwillig zur Verfügung stellten, hat je einer ein Lazarett übernommen, das er wöchentlich ein- oder zweimal besucht, um mit den Verwundeten in Verkehr zu treten und diesen in persönlichen Ange­legenheiten Auskunft und Rat zu erteilen, wenn solcher gewünscht wird. Die Lazarettberater über­nehmen die Vermittlung zwischen ihren Schutzbe­fohlenen und der Berufsberatung, dem Stellen und Arbeitsnachweis sowie der Beratungsstelle für Verstcherungs- und Fürsorgewesen. Sie korgen auch, wenn sie darum gebeten werden, für Anregung und Unterhaltung der Lazarettinsassen. Verschiedent­lich haben sie mit diesen Spaziergänge unternom­men und haben sie in die Museen der Stadt ge­führt. Endlich weisen sie die Verwundeten auf die Benutzung der Lazarettbibliotheken, auf die Lazarett­zeitung, den Verwundetenunterricht und die Vor­träge oder Abendunterhaltungen hin.

Zur Zeit sind folgende Herren als Lazarett­berater tätig:

Dr. Berger: Ohrenklinik Prof. Eger: Medizinische Klinik Kaufmann Horst: Eoangel. Schwesternhaus Prof. Koob: Kath. Schwesternhausu. Vereinshaus Rechtsanwalt Leun: Frauen- und chicurg. Klinik Prof. Michel: Knabenschule Geh Rat Mittermaier: Alte Klinik Dr. Rhotert: Alte Klinik Dr. Schneider: Alte Kiinil Prof. Trapp: Siechenhaus Pccsessor Bousset: Steins Garten.

Für Akademiker, die in Angelegenheiten ihres Studiums Rat suchen, ist Herr Sekretär Erle auf dem Unioersitätssekretariat (Sismarckstr.) während seiner Dienststunden zu sprechen.

Dr. Henneberg.

Ausstellung von Arbeiten Kriegs­beschädigter, Aewerbeyaus, Kirchür. 16

geöffnet: Werktags von 8-12 und 3-6 Uhr.

Zutritt unentgeltlich. Kinder sind nicht zugelassen.

Kreis- und Ortsausschuß Gießen für die Kriegsbeschädigteu-Mrsorge.

Der Vorsitzende: Keller, Oberbürgermeister.

Das Kießener Sotdatenyeim.

Im früheren Kaffeehaus Ebel, Burg grabe n 9, Eingang von der Marktstraße aus, nahe am Markt. Zeitungen. Zeitschriften, Kriegskarten, Bücher und Gesellschafts­spiele stehen zur Verfügung, ebenso ein gutes Klavier sowie Schreibtische mit Briefpapier. Ein­fache Erfrischungen werden zum Selbstkosten­preise gereicht. Für den Aufenthalt im Freien bietet der hübsche Hausgarten Gelegenheit. Auch eine Kegelbahn ist für die Besucher neu herge­richtet. Bis aus weiteres sollen an jedem Donnerstag nachmilttags von 35 Uhr Konzerte der Kapelle des Ersatz-Bataillons des Infanterie-Regiments 116 stattfinden. Die Räume sind täglich von 10 Uhr vor­mittags bis 9 Uhr abends geöffnet.

Kießener Sehenswürdigkeiten.

1. Sammlungen des Höerhessischen Heschichts- Vereins und der Wilhelm Haitschen Stiftung. Im

alten Schloß, Brandplatz. Sonntag von 111 Uhr.

2. Vötkermuseum, neben der alten Kaserne. Zugänglich Sonntag von 111 Uhr.

3. Hießener Kunstsammlung, im neuen Schloß über dem Völkermuseum, Sonntag 111 Uhr.

4. Botanischer Harten der Universität am Brandplatz. An Werktagen freier Eintritt von 8 12 und 25 Uhr, Sonntags von 912 Uhr.

5. Lesehalle des Kießener Leseöallen-Bereins im Forhaus, Settersweg 93. Täglich geöffnet von 10 Uhr vormittags bis 10 Uhr abends.

Schriftleitung der Gießener Beilage:

Geh. Hofrat Dr.J?. H aup t. Gießen. Keplerstraße 1. und 1 rofeffor Dr. Karl Helm, Gießen, Stefanstraße 7.