Ausgabe 
15.7.1918
Seite
6
 
Einzelbild herunterladen

UnrnvekL-Zeikurig.

^andesausschuß für Knegsbefchädigten- Kürsorge im Aeg.-BczirK Wiesbaden.

Geschäftsstelle: Frankfurt a. M., Bleichstr.18.pt.

Sprechstunde 8-3 Uhr.

Fernruf Amt Hansa 7396 und 7397.

Bewerber für unten ausgeschrieben Stellen wenden sich an die Geschäftsstelle des Landesausschusses für Kriegsbeschä, digten-Fürsorge. Ebendaselbst wird auch unentgeltlich Aus­kunft in allen Rentensragen erteilt.

wird gebeten, bei etwaigen Rückfragen die Tagebuchnummer mitanzugeben.

Gesucht werden für:

20|7. Braucreibetricb in Schwaben ein Brau- und Darrführer.

2017 3 . Vergleichen ein Mann für leichte Arbeiten.

2117. Könlgl. Eehranstalt für UJein-, Obst- und

Gartenbau ein Kanzleihilfsschreiber, Kriegsdaucr. 60 Pfg. für den Bogen Schreibarbeit und 40 Psg. für den Bogen Schreibmaschinenschrift. Gute Allgemeinbildung.

2217. Privatsten einer benachbarten Fabrik Jrank*

furtl ein Gärtner oder tüchtiger Gartenarbeiter.

23|7. färbercispezlalgeschäft ein Kaufmann für Büro, Stenotypist.

24>7. vergleichen ein Mann für das Lager aus der Färbereibranche.

25>7. BenachbartesEmaillicrwerk Jrankfurts einKon- trolleur, gefetzter, zuverlässiger Mann für Dauerstellung.

2617. Vergleichen ein Lagerist, schreibgewandt. Kauf« mann oder Praktiker aus der Emaillierbranche.

2717. Schriktgierrerei in Frankfurt a. M. ein tüch­tiger Stenotypist, möglichst aus der graphischen Branche.

28>7. Grossbrauerei ein Pförtner. Bedingung: ge- sunde Beine.

2917. Eisenwerke in Herren ein Materialausgeber.

3017. Ausschuss in Oberhessen ein junger Drogist, auch in photographischen Artikeln kundig.

31>7. Bohlenhandlung in Frankkurt a. M. ein Lager­aufseher.

32s7. Druckerei und Ucrlag ein Buchdruckmaschinen« Meister.

3317. Kriegsindustriellen Betrieb zwei Leute für schriftliche Lagerarbeiten. Kaufleute oder geeignete Schlosser aus der Kleineisenbranche werden bevorzugt.

34(7. Spezialpapierfabrik ein kräftiger Packer, welcher kleinere Kontorarbeiten verrichten kann.

35)7. Utohnungsgesellschaft ein verheirateter Haus­verwalter kür ein großes zukünftiges Geschäftshaus, frei Brand, Licht und Wohnung, Barbezüge nach Uebereinkunft.

3617. Euxusgcgcnstände-magazin vier Leute für

Lager.

3717. Gasthof benachbarter Stadt Frankfurts im

(Taunus ein Gärtner oder Gartenarbeiter bei freier Verpfle­gung, Wohnung und Barbezügen.

38|7. Büro einer chemischen Fabrik ein Kaufmann für alle Büroarbeiten, besonders auch Maschinenschreiben und Stenographie, kleinere Ausgänge mit verbunden.

3917. fiiiouteriewarenlager ein geeigneter Herr für Büro- und Lagerarbeiten.

40|7. Kriegsleder-JT.-G. ein energischer, zuverlässiger Aufseher.

4i|7 Kriegsindustriellen Betrieb ein Hilfspförtner.

42|7. Buchdruckerei ein Buchbinder.

43]7. Bankhaus ein Kassenbote.

44|7. Antiquitäten- und Kunsthandlung ein zuver­lässiger Mann zur Aufsicht und andere vorkommende ganz leichte Arbeiten. . . -

4517. Zentralkflchenverwaltung einige Leute zum

Essentransport.

46|7. Cederwerkc im Caunus ein Maschinenschlosser.

47>7. Werkstätten für Elektrotechnik in benachbar­ter Stadt Frankfurts ein Mann zum Anlernen als Wickler.

48|7. Schlossverwaltung in der nähe Frankfurts ein

GemÜsegärtner für Dauerstellung.

49|7. Grossbuchdruckerei einige Schriftsetzer.

Aerumndeten-Anterricht.

I. Unterricht in der Heweröeschul'e (Kirchflraße 16 ).

Bauzeichnen, J

« f Dienstag, Mittwoch, Donnerstag u. Samstag

Freihandzeichnen, \ üon 12 Uf)r.

Deutsch, Mittwoch und Donnerstag von 24 Uhr.

Buchführung, j Montag und Mittwoch von 25 Uhr.

Wechsellehre, j

Rechnen, Montag von 25 Uhr.

Projektionszeichnen, Mittwoch von 25 Uhr.

Der Unterricht wird erteilt von den Herren Appel, Bert, Klein, Fritzel, Haggen­müller, Prof. Dr. Krausmüller und 2 Architekten.

Meldungen werden bei der Schulleitung der Gewerbeschule, abends von 56 Uhr, entgegen­genommen. Der Unterricht ist unentgeltlich. -

praktische Arbeite» in den Lehrwerkstätten.

Schreinerei, Schlosserei, Schuhmacherei Schmiede, täglich 812 und 2 6 Uhr. Korbflechten, täglich von 912 und 2 6 Uhr.

Maschinenschreiben, täglich von 812 und 26 Uhr. -

II. Unterricht in Lazaretten und im Sotdatentieim.

Stenographie (Gabelsberger System). Polizeik.-Aspirant Kar nb a ch.

Versicherungs- und Fürsorge wesen. Dienstag und Freitag 2tz 3% Uhr Beratung der

Kriegsteilnehmer über alle Fragen der Kranken-, Invaliden- und Hinterbliebenenver­sicherung, Kriegsversorgung usw. Im Soldatenheim. Bürobeamter Kirchner.

Schnitz-, Flecht- und Papparbeiten. Vormittags und nachmittags; in den Räumen des Roten

Kreuzes und in den Lazaretten.

Kießener Lazarettberatung.

Seit Juni 1916 ist mit Genehmigung der Militär-Sanitätsbehörde in den Gießener Lazaretten die Lazarettberatung eingeführt, wie solche Ein­richtung auch an anderen Orten besteht. Von einer Anzahl Gießener Herren, die sich in dankenswertester Weise freiwillig zur Verfügung stellten, hat jr einer ein Lazarett übernommen, das er wöchentlich ein- oder zweimal besucht, um mit den Verwundeten in Verkehr zu treten und diesen in persönlichen Ange­legenheiten Auskunft und Rat zu erteilen, wenn solcher gewünscht wird. Die Lazarettberater über­nehmen die Vermittlung zwischen ihren Schutzbe­fohlenen und der Berufsberatung, dem Stellen- und Arbeitsnachweis sowie der Beratungsstelle für Versicherungs- und Fürsorgewesen. Sie sorgen auch, wenn sie darum gebeten werden, für Anregung und Unterhaltung der Lazarettinsassen. Verschiedent­lich haben sie mit diesen Spaziergänge unternom­men und haben sie in die Museen der Siadt ge­führt. Endlich weisen sie die Verwundeten auf die Benutzung der Lazarettbibliotheken, auf die Lazarett­zeitung. den Verwundetenunterricht und die Vor­träge oder Abrndunterhaltungen hin.

Zur Zeit sind folgende Herren als Lazarett­berater tätig:

Dr. Berger: Ohrenklinik

Prof. Eger: Medizinische Klinik

Kaufmann Horst: Eoaagel. Schwesternhaus

Prof. Koob: Kath. Schwesternhausu. Vere'mshaus

Rechtsanwalt Leun: Frauen- und chirurg. K.inik

Prof. Michel: Knabenschule

Geh. Rat Mittermaier: Alte Klinik

Dr. Rhotert: Alte Klinik

Dr. Schneider: Alte Klinik

Prof. Trapp: Siechenhaus

LandgerichtSrat Wiener: Steins Garten.

Für Akademiker, die in Angelegenheiten ihres Studiums Rat suchen, ist Herr Sekretär Erle auf dem Unioersnälssekretariat (Bismarckstr.) während seiner Dienststunden zu sprechen.

Dr. Henneberg.

Ausstellung von Arbeiten Kriegs­beschädigter, Geiverbeyaus, Kirchstr. 16

geöffnet: Werktags von 812 und 3-6 Uhr.

Zutritt unentgeltlich. Kinder sind nicht zugelassen.

Kreis- und Ortsausschusz Gietzen für die _ Kriegsbeschädigten-Fürsorge.

Der Vorsitzende: Keller, Oberbürgermeister.

Aas Kießener Soldatenßeim.

Im früheren Kaffeehaus Ebel, Burggraben 9, Eingang von der Markt straße aus, nahe dm Markt. Zeitungen, Zeitschriften, Kriegskarten, Bücher und Gesellschafts­spiele stehen zur Verfügung, ebenso ein gutes Klavier sowie Schreibtische mit Briefpapier. Ein­fache Erfrischungen werden zum Selbstkosten­preise gereicht. Für den Aufenthalt im Freien bietet der hübsche Hausgarten Gelegenheit. Auch eine Kegelbahn ist für die Besucher neu herge­richtet. Bis aus weiteres sollen an jedem Donnerstag nachmitttags von 35 Uhr Konzerte der Kapelle des Ersatz-Bataillons des Infanterie-Regiments 116 stattfinden. Die Räume sind täglich von 10 Uhr vor­mittags bis 9 Uhr abends geöffnet.

Kreis- und Hrtsausfchuß, Hießen, für

die Kriegsbefchädigten-Wrforge.

Geschäftsstelle: Gewerbehaus, Kirchstr. 16 (Fernsprecher 535). Geöffnet täglich, außer Sonntag und Samstag nachmittag, von 3 -*-12 und 2 5 Uhr.

Werkstätte. Gewerbehaus, Erdgeschoß. Ge­öffnet Montag bis Freitag von 812 und 26 Uhr.

Unterrichtsräume: Gewerbehaus. 1. und 2. Obergeschoß. Geöffnet täglich, außer Samstag und Sonntag von 812 Uhr.

Berufsberatung: GewerbehauS, Erdge­schoß. Sprechstunde Mittwoch von 56 Uhr.

Stellenvermittelung: Gewerbehaus, Erd­geschoß. Täglich von 812 und 26 Uhr.

Gießener Sehenswürdigkeiten.

1. Sammlungen des Hberkestischen Heschichts- vereins und der Wilhelm Hailschen Stiftung. Im

alten Schloß, Brandplatz. Sonntag von 111 Uhr.

2. Vötkermuseum, neben der alten Kaserne, j Zugänglich Sonntag von 111 Uhr.

3. Hießener Kunstsammlung, im neuen Schloß über dem Völkermuseum, Sonntag 111 Uhr.

4. Botanischer Harten der Universität am Brandplatz. An Werktagen freier Eintritt von 8 12 und 25 Uhr, Sonntags von 912 Uhr.

5. Lesehalle des Hießener Lesehallen-Bereins im Forhaus, Settersweg 93. Täglich geöffnet von 10 Uhr vormittags bis 10 Uhr abends.

Schriftleitung der Gießener Beilage:

Gch. Hofrat Dr. H. Haupt, Gießen. Keplerstraße 1. und Professor Dr. Karl Helm, Gießen, Etefanstraße 7.