Ausgabe 
15.6.1918
Seite
6
 
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Unzavckt-Zcikurig.

^erwnndeten-Mnterricht.

I. Unterricht in der Gewerbeschule (Kirchstraße 16 ).

Dienstag, Mittwoch, Donnerstag u. SamStag

von %912 Uhr.

B a uzeich ne n ,

Fachzeichnen,

Fre ihandzeichnen,

Deutsch, Mittwoch und Donnerstag von 24 Uhr.

Buchführung,! '

Wechsel l^ehre, | Montag und Mittwoch von 2 5 Uhr.

Rechnen, Montag von 26 Uhr.

Projektionszeichnen, Mittwoch von 25 Uhr.

Der Unterricht wird erteilt von den Herren Appel, Bert, Klein, Fritzel, Haggen­müller, Pcof. Dr. Krausmüller und 2 Architekten.

Meldungen werden bei der Schulleitung der Gewerbeschule, abends von 56 Uhr, entgegen­genommen. Der Unterricht ist unentgeltlich.

praktische Arbeiten in den Lehrwerkstätten.

Schreinerei, Schlosserei. Schuhmacherei Schmiede, täglich 3-12 und 2-6 Uhr. Korbflechten, täglich von 912 und 26 Uhr.

Maschinenschreiben, täglich von 812 und 26 Uhr.

II. Unterricht in Lazaretten und im Sotdatenßeim.

Stenographie (Gabelsbergec System). Polizeik.-Aspirant K a r n b a cfj.

Versich erungs- und Fürsorgewesen. Dienstag und Freitag 2tz3tz Uhr Beratung der

Kriegsteilnehmer über alle Fragen der Kranken-, Invaliden- und Hinterbliebenenver­sicherung, Kciegsversorgung usw. Im Soldatenheim. Bürobeamter Kirchner.

Schnitz-, Flecht- und Papparbeiten. Vormittags und nachmittags; in den Räumen des Roten

Kreuzes und in den Lazaretten.

?andesausschulj für Kriegsbeschädigten- Jürsorge im Aeg.-Be;irlr Wiesbaden.

Geschäftsstelle: Frankfurt a. M., Bleichstr.18.pt.

Sprechstunde 83 Uhr.

Fernruf Amt Hansa 7396 und 7397.

Bewerber für unten ausgeschrieben Stellen wenden sich an die Geschäftsstelle des LandeSausschusfes für Kriegsbeschä- digten-Fürsorge. Ebendaselbst wird auch unentgeltlich Aus­kunft in allen Nentenfragen erteilt.

Es Wird gebeten, bei etwaigen Rückfragen die Tagebnchnummer mitanzugeben.

Gesucht werden für:

124>5. Speditionsgeschäft, Uorort Jrankfurts, ein

Kriegsbeschädigter für Büro und Außendienst.

125|5. Korbmacberei verschiedene Korbmacher, evtl, auch geeignete Leute zum Anlernen.

12615. Eisenhandlung in Usedakkenburg ein Kauf, mann aus der Elsenbranche für Verkauf und Vertretung.

12715. Kriegsindustriellen Betrieb ein Nachtwächter.

128j5. KommaiutitdeselUcbaft ein Kassenbote.

129>5. Bootbauanstalt. Beilbronn a. d. Habe, ein

Kriegsbeschädigter, welcher die Bootvermietung überwacht. Stellung dauernd. Bevorzugt einschlägiger Handwerker.

13015. Kunst- und Steindruckerei ein Ausläufer.

1|6. fioizbandlung ein vertrauenswürdiger Bote, welcher gleichzeitig die Kassengänge besorgt.

2|6. Jlascbcnbierbandlung ein Ausfahrer. Stunden­weise für vormittags.

3|6. Büro einer pharmazeutischen Tabrik ein Kauf, mann für alle Büroarbeiten (Maschinenschreiben und Steno- lypist). ^

4|6 Desgleichen ein Kaufmann für Buchhaltung rc.

516. kriegsindustriellen Betrieb in Rbeinbessen ein

Kaufmann für Büro. Stenographie, Maschinenschreiben Bedingung.

616. Druckerei und Ucrlag zwei Ausläufer.

716. Magistrat. Stadt am Rhein, ein gewandter Re­gistrator. Schriftliche ausführliche Bewerbungen.

816. Uillenbesitz in Jrankfurt a. M. ein verhei- rateter Hausmeister für die Sommermonate, während Ab­wesenheit der Herrschaft.

916. Kartonagenfabrik ein Dreher.

10(6. Obst-und Dartenbauverein,Stadt Oberhessens,

ein Obstbautechniker. Der Bewerber muß eine sorgfältige sachliche Vorbildung Nachweisen können und in der kauf­männischen Geschäftsführung bewandert sein. Radfahren und große Strecken in gebirgigem Gelände sind zu' Fuß zurückzulegen.

1116. Grosse Ünstallationsfirma ein Spengler.

12J6. Desgleichen ein Autogenschweißer.

. 1316. Uerwaltnng eines Schauspielhauses aushilfs-

weise für zwei bis drei Wochen ein Aussetzer zur Beauf­sichtigung der Gefangenen. Mitarbeit erwünscht.

14(6. Eisenbahnwerkstättenamt ein Geräteverwalter. Bewerber soll möglichst technische oder kaufmännisch-tech­nische Vorbildung haben und fähig sein, den Schriftver­kehr mit den liefernden Firmen zu^führen.

1516. Kriegsindustriellen Betrieb ein Techniker,

welcher mit einschlägigen Zeichnungsentwürfen der Kriegs­industrie beschäftigt wird.

1616. Kriegsindustriellen Betrieb. Stadt in Ober­hessen, eine technisch gebildete Kraft. '

1716. Chemische Tabrik in der Häbe Trankfurts ein

verheirateter Hausmeister, welcher die Registratur mitführt.

1816. Rittergut in der nähe von Lasse! rin zuver­lässiger tüchtiger Jagdaufseher, für ca. 3000 Morgen Wald- und Feldjagd. Forstliche Kenntnisse erforderlich. Eintritt sofort.

1916. Kurzwarengrosshandlung eine möglichst branche- kundige kaufmännische Kraft für alle vorkommenden Büro- und Lagerarbeiten. Dauerstellung. Gehalt 2400 bis 3000 Mk.

20(6. Benachbartes Gestüt in Ressen ein verhei­rateter und zwei ledige landwirtschaftliche Arbeiter.

21|6. Gasfabrik drei bis vier Heizer.

22>6. Berrscbaftsbesitz, Badeort i. Gaunus, ein

zuverlässiger Haus- und Gartenarbeiter.

Kießener Seyenswürdigkeiten.

1. Sammlungen des Höerhestilchen Heschichts- vereins und der Wilhelm Hailfchen Stiftung.

Im alten Schloß auf dem Brandplatz. Zugänglich Sonntag von 111 Uhr.

2. Uölkeruruleum, neben der alten Kaserne. Zugänglich Sonntag von 111 Uhr.

3. Hießener Kunstsammlung, im neuen Schloß über dem Völkermuseum, Sonntag 111 Uhr.

4. Botanischer Harten der Universität am Brandplatz. An Werktagen freier Eintritt von 85 Uhr (von 121 Uhr geschlossen), Sonntags von 912 Uhr.

5. Lesehalle des Hießener Lesehallen-Pereins im Forhaus, Settersweg 93. Täglich geöffnet von 10 Uhr vormittags bis 10 Uhr abends.

Das Kießener Saldatenyeim

Im früheren Kaffeehaus Ebel, Burggraben 9, Eingang von der Markt st raße aus, nahe am Markt. Zeitungen, Zeitschriften, KriegSkarten, Bücher und Gesellschafts­spiele stehen zur Verfügung, ebenso ein gutes Klavier sowie Schreibtische mit Briefpapier. Ein­fache Erfrischungen werden zum Selbstkosten­preise gereicht. Für den Aufenthalt im Freien bietet der hübsche Hausgarten Gelegenheit. Auch eine Kegelbahn ist für die Besucher neu herge­richtet. Bis auf weiteres sollen an jedem Donnerstag nachmitttags von 35 Uhr Konzerte der Kapelle des Ersatz-Bataillons des Infanterie-Regiments 116 stattfinden. Die Räume sind täglich von 10 Uhr vor­mittags bis 9 Uhr abends geöffnet.

Kreis- und Ortsausschuß, Kießen, für die Kriegsbeschädigteu-Aürsorge.

Geschäftsstelle: Gewerbehaus, Kirchstr. 16 (Fernsprecher 535). Geöffnet täglich, außer Sonntag und Samstagnachmittag, von 8 12 und 2 5 Uhr.

Werkstät te. Gewerbehaus, Erdgeschoß. Ge­öffnet täglich, außer Samstag und Sonntag von 8 12 und 26 Uhr.

Unterrichtsräume: GewerbehauS, 1. und 2. Obergeschoß. Geöffnet täglich, außer Samstag und Sonntag von 812 Uhr.

Berufsberatung: GewerbehauS, Erdge­schoß. Sprechstunde Mittwoch-von 56 Uhr.

Stellenvermittelung: Gewerbehaus, Erd­geschoß. Sprechstunde: Täglich von 812 und 26 Uhr.

Auskeilung von Arbeiten Kriegs­beschädigter, Geweröeyaus, Kirchkr. 16

geöffnet: Werktags von 8 12 und 36 Uhr.

Zutritt unentgeltlich. Kinder sind nicht zugelaffen.

Kreis- und Ortsausschutz Metzen für die Kriegsdeschädigten-Fürsorge.

Der Vorsitzende: Keller, Oberbürgermeister.

Schriftleitung der Gießener Beilage:

Gch. Hofrat Dr. H. Haupt, Gießen. Keplerstraße 1. und Professor Dr. Karl Helm. Gießen, Stefanstraße 7.