Jahrgang 
1 (1879)
Seite
5
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nädchen, Alles, bas ſich ſonſt im Allgemeinen nützlich zu nachen hat, pd das Ballet. Den kleinen Leuten fehlt das Bertrauen in ihren Genius, das den Mann unter allen Fluktuation⸗ eines Gemeinweſens aufrecht erhält, es fehlt ihnen der afflatus, und wenn der Geiſt nicht aufrecht bleibt de Geiſte

8, wenn kein eigentlicher Fond da iſt, keine wöchent⸗ liche Jahlung, auf die man rechnen kann, ſo brechen die kleinen Leyte zuſammen. Die zweite Anſtandsdame und das Kammer⸗ ädchen gehen heim zu ihrer Mutter; und der Zweite, für altere Väter, eröffnet einen Laden mit allerlei ſüßem Back⸗ werk. Sie verſchwinden und geben einen Beruf auf, für den ſſie nichts thaten, ihn zu ſchmücken.

Was iſt ein Gemeinweſen? fragte der jüngere Gentle⸗ man, intereſſirt durch dieſen Blick in eine fremde Welt.

Im theatraliſchen Sinne, ſetzte Cliſſold hinzu. wFEin theatraliſches Gemeinweſen iſt ein Körper ohne Kopf. Es iſt kein verantwortlicher Unternehmer da. Die wöchent⸗ lichen Fonds werden in ſo viele Theile getheilt, daß jeder

(Antheil einen halben Sovereign repräſentirt. Der Schau⸗

ſpieler, deſſen nominelle Gage zwei Pfund beträgt, nimmt

fünf ſolcher Antheile. Der Akteur, deſſen gewöhnliche Be⸗

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ahlung fünfzehn Shillinge per Woche geweſen, erhält nur

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Weinen und einen halben Antheil.

Ich habe Antheile geſehen, die ſich zu vierzehn Pfund und neun und einen halben Penny erhoben, und ich ſah ſie herabſinken zu einem Pfund und ſieben Pence. Danke für die Erklärung. Begünſtigt Euch das Glück in 3Sir, unſere Einnahmen ſind bisher nur mittelmäßig ge⸗ weſen. Unſer Hoffnungsanker iſt die Frühlings⸗Saiſon, die, wie Sie wiſſen, morgen hier beginnt. Bleiben Sie lange hier? fragte Mr. Penwyn, der jüngere Wanderer.

Mindeſtens vierzehn Tage. Unſer nächſtes Engagement

¹ angerford, worauf wir uns trennen, umfriſche Wälder zeue Weiden zu ſuchen.

Penwyn blickte verwundert auf den wandernden

Der Mann ſprach ſo leichthin von einem völlig

ten abhängenden Leben. James Penwyn, von

3 Kenwyn in Cornwall, war auferzogen worden

6 3 inzeſſin, die unter ſieben Federbetten und

Gegenwart einer Erbſe entdeckte. Er

durch irgend etwas beläſtigt worden,

Amit einem Mitgeſchöpfe, das ana⸗

doch zu einer Welt gehörte, die

4 intereſſirte ihn ſofort und ver⸗

en wandernden Komödianten

ſds. 1

nirgends einen beſſer ge⸗

yn. Er hatte nicht die

ſchweifen zu laſſen, er

zekulativer Ideen, wie

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Art, arme Kollege⸗Genoſſen, Kab⸗Kutſcher und Aufwärter in Gaſthäuſern hoch verehrten und dem die Klugen und Weiſen nach einer Jugend voll Verſchwendung und Schwär⸗ merei einen ſpäteren Ruin vorherſagten.

Ich will Euch etwas ſagen, ſprach er mit einer freund⸗ lichen Miene.Wie werden dieſen Abend in's Theater kommen und Euch ſpielen ſehen und die junge Lady, ſetzte er mit einem kritiſchen Blick auf Juſtina hinzu, die nahe neben ihrem Vater ging und ihr Beſtes that, um im Schatten der kräftigen Geſtalt von Mr. Elgood zu verſchwinden. James Penwyn konnte kaum mehr als einen Blick auf das Geſicht des Mäd⸗ chens gewinnen, das jetzt ein bleiches und ermüdetes Aus⸗ ſehen hatte.Hm! dachte James,ſchöne Augen, aber nicht beſonders hübſch; ein etwas abgemüdetes Ausſehen.

Sir, ſagte Mr. Elgood,Sie werden uns armen Schau⸗ ſpielern zugleich eine Ehre und eine weſentliche Wohlthat er⸗ weiſen. Und wenn Sie einen Blick auf das der Szene zu thun wünſchen, ſo verbürgt Ihnen meine Stell⸗ ung in dem Theater den Zulaß in die geheimnißvolle Region. Das würde ich vor Allem wünſchen, und wir können nachher zuſammen ſoupiren. Es giebt eine anſtändige Küche in der Schänke, wo ich und mein Freund. uns aufhalten, ob⸗ gleich es nur eine Schänke an der Landſtraße iſt. Sie kennen ſie vielleicht denWaſſervogel, eine Viertelſtunde vor der Stadt. Es war eine Idee meines Freundes, dort anzuhalten.

Es war für Deinen Freund eine Nothwendigkeit, koſt⸗ ſpielige Hotels zu vermeiden, ſagte Maurice heiter.

Sie waren über einige Wieſen gegangen, wo junge Lämmer bei ihrem Anblick heftig blökend davonliefen, und nun kamen ſie zu einem grünen Gäßchen, einer langen graſigen Vertiefung zwiſchen hohen Hecken, wo die erſten Hageroſen knospeten, milchweiß unter den zarten grünen Blättern. Mr. Penwyn nahm den Vortheil von dieſer Veränderung, hinter Mr. Elgood zu ſchlüpfen und an Juſtina's Seite zu konmen. Maurice ſah ihm finſter nach. Eine zu allgemeine Verehrung des ſchönen Geſchlechtes war eine von James Penwyns Schwächen.

Nein, ſie iſt entſchieden nicht hübſch, dachte James, nachdem er das bleiche junge Antlitz mit dem etwas ſchwer⸗ müthigen Munde und den graublauen Augen etwas genauer betrachtet hatte. Sie erröthete ein wenig, als er ſie anſah. Alle Linien ihres Geſichtes waren zu ſcharf, es mangelte die Ausfüllung und Rundung, welche die Reife der Schön⸗ heit bildet. Sie war wie ein blaßgrüner Pfirſich an der Gartenmauer, frühzeitig im Juni, dem der Juli und Auguſt! erſt Rundung, eine Sammethaut und eine reiche Farbe geben.

Ich hoffe, daß Sie nicht ſehr ſind, James ſanft.

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Seufzer.Wir hatten aber eine lange Probe dieſen Mi⸗

Ja,

Schärfe ein, welche machte, daß die Bemerkung perſön⸗

4 und und Mentor, lich klang. 8 4 engen BegrenzungWir wollen während der Rennen allabendlich eine Bur⸗ 8 5 3 ree. 1 3 3 ſwieler r 5 ach. Sein erſter leske aufführen, Gentlemen, fuhr der Schauſpieler fort reundlichkeit zuFauſt und Margarethe das letzte populäre Stück in Lon⸗ 8 un aeee auten

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Nicht ſehr, antwortete Juſtina mit einem unfreiwich hier⸗

36 3 Probe he 3 8 4 es muß immer lange Proben geben, menn tur e

Leute bei einem Theater ſind, warf Mr. Elgood mit eiert