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Victor von Bruns.
aus, die in ſchillernder Pracht über die Gegend dahinzog, Thürme, Wälder, Häuſer und Fluren, die Wellen des Rheins und die vielen Oben auf dem Altane des Fährhauſes lehnte an dem laubumrankten Pfeiler des Balkons eine weibliche Geſtalt. Es war Katharina Ricker. Ihre Blicke ſchweiften über den Fluß, der ein belebtes Bild, ein Bild voll Pracht, voll Zauber und Abwechslung bot. Hunderte von Fahrzeugen im bunten Gewirre ſchwankten durcheinander, fröhliches, oft ausgelaſſe⸗ nes Jauchzen tönte aus dieſem Gewimmel. Hier ſchwankte eine Barke, ein Angſtruf der von ihr Getragenen ſchallte empor, durch lautes Ge— lächter anderer geſtraft; hier tönten Guitarrenklänge, dort blieſen Trompeter ein Lied— am Ufer ſtanden viele in Feſttagskleidern, die ſich anſchickten, in die bereitgehaltenen Schiffe zu ſteigen; wieder er⸗ blickte man, ſchon in der Mitte des Fluſſes ſich wiegend, ein großes Ruderboot mit flachem Decke, auf welchem einige zehn oder zwölf junge Leute in Cavalierstracht ſtanden und Kußfinger nach dem Fähr⸗ hauſe warfen. Es war aber nicht das Fährhaus, welches ſie grüß⸗ ten, ſondern die ſchöne Katharina, die auf dem Balkon ſtand, war
der Gegenſtand dieſer Huldigungen. Ein großes Mahl war beendet, die eleganteſten Cavaliere des Hofes auf dem Clever Schloſſe hatten heute bei Ricker geſpeiſt, hatten deſſen ſchöne Töchter geſehen, ihnen Huldigungen dargebracht— der Tag neigte ſich zu Ende, und nun zog die ganze luſtige, glänzende Geſellſchaft heimwärts nach dem Schloſſe, gefolgt von hunderten, die ihrem Treiben gelauſcht hatten. Katharine heftete ihre Augen auf dieſes Gewimmel. Ein Seufzer entrang ſich der Bruſt des Mädchens. Noch wenige Tage, und das heitere, glänzende Leben war vorüber, der Rhein wimmelte nicht mehr von Schiffchen, mit herrlich gekleideten Leuten beſetzt, keine wallenden Federn, keine Spitzen und Demanten waren in der Schenke zu ſehen, die Kaufleute, Studenten und jungen Landedelleute bildeten wieder den Umgang der ſchönen Katharina. Die Schiffertochter ſeufzte noch einmal. Ein Hurrahruf ſchreckte ſie aus ihren Träumen. Er galt ihr, es war ein Lebehoch, welches die begeiſterten Cavaliere beim Fortfahren der ſchönen Katharina brachten. Sie dankte unwillkürlich durch einen Gruß der Hand, und als ſie dieſe Bewegung machte, ſiel ihr Blick auf die Schweſter Martha, welche leiſe zu ihr getreten war.„Du biſt allein


