Jahrgang 
13-26 (1867)
Seite
353
Einzelbild herunterladen

am bekannta Ind ihre faute⸗ tnd ihre herah⸗ ſe im Kreiſe he⸗

ann ein au dermochte, da

der Leichnan des Franzoſtu ſgeſehen zu wer hochte er allein Feinde? im Boden hin ſidergen. Ver ſbör ſo überau ſie ſüürzen den ei dem erwähr ſeinen Weg fan irgt ſich darin

z3 nahe hört a itzlich fill. E ein wenig her .niemand nah ig vorwärts. Schreien und di eutwiſcht zu ſei r.. da, als e der auf ein Mu an Flucht wa üm nichts übri gegen eine Eich,

eichen machend aden zu werden

h;wit wolla

glſch viel beſt den. Da warſa der folgte ihren e indes noch 4l erfen berdäch

en, ſagte un 2 vit ſo

,

Vlden drah g Sie, W Liſſen Sie, i en Bote mi v San Plas a

nühungen.

M 4

Ein deutſches Familienblatt mit Illuſtrationen.

Erſcheint wöchentlich und iſt durch alle Buchhandlungen und Poſtämter vierteljährlich für 18 Sgr. zu beziehen. Kann im Wege des Buchhandels auch in Monatsheften bezogen werden.

III. Jahrgang. Ausgegeben am 9. März 1867. Ber Jahrgang läuſt vom Ortober 1866 bis duhin 18617. 1867 No. 23.

Das Geheimniß des Jürſtenhauſes. Novelle von Georg Hiltl. (Fortſetzung.)

Der Pater beflügelte ſeine Schritte und lenkte ſie auf die Spitze von Neu⸗Köln. Oelvens Geſicht glühte, er wollte ſich ſofort gegen den Mann w aden, aber er beſann ſich eines beſſeren. Jetzt konnte er den Schlupfwinkel des geheimnißvollen Agenten erſpähen; wenn der Pater merkte, daß er verfolgt würde, ſo vereitelte er die Be⸗ Vorſichtig ſchlüpfte Oelven in den Schatten der Hecke zurück einige Minuten wartete er, deutlich bemerkte er die Geſtalt des Paters, welche ſich gegen den halbdunkeln Nachthimmel abzeich⸗

ſete. Sie lief an dem Rande des mit einer Böſchung verſehenen

Spreeufers hin und her, ſtand einige Minuten ſtill und ſtieg dann in tie Tiefe hinunter. Oelven wußte nun, woran er war. Der Pater wollte über den Spreearm ſetzen, der hier ziemlich breit ſich aus⸗ hehnte. Unten in der Böſchung war ein kleines Gemach. Hier vohnte der Fährmann, der an Markttagen die Gemüſe⸗, Fleiſch⸗ und Holzladungen vom Stralauer Thore aus nach Cöln zu Waſſer beför⸗ zerte. Offenbar hatte der Pater ſeinen Schlupfwinkel alſo jenſeits

ſes Fluſſes, er wagte nicht, durch die Straßen zurückzukehren. Oelven aauderte nicht länger.

Mit einigen Sätzen befand er ſich auf dem Rande der Böſchung. Dicht vor ihm lief die ſteile Treppe hinab, pelche bis zum Ufer des Fluſſes führte, neben dieſer Treppe befand

ſich das Fährhäus en. Er hörte die Stimme des Paters.Schnell 7

das Boot beraus! rief der Pater. Schon war der Schiffer bereit, der Kahn ward freigemacht, und zwei Männer ſtiegen ein.Hollah, nehmt mich mit! rief Oelven.Nichts da, ich will allein hin⸗

über! entgegnete eine Stimme, und das Boot ſchoß ins Waſſer.

Der Secretär, welcher ſchon ſo nahe dem Ziele ſeiner Wünſche ge⸗ peſen, war in der größten Aufregung. e halblaut und ſprang die Treppe hinab in den Schlamm des

Ich muß ihn haben, rief

lſers. Er tappte bis an das Waſſer, und ohne ſich weiter zu be⸗ ennen, löſte er eilig die Stricke eines zweiten Kahnes, der unten am

Ffahle feſtgebunden war, dann ſprang er hinein, ergriff eine der im

Zoote liegenden Ruderſtangen, ſtieß b und kam bald in die Mitte hes Fluſſes. Vor ihm bewegte ſich das Fahrzeug, in welchem der

Schiffer und Wolff ſaßen. Oelven hielt ſeine Blicke feſt auf den ihm ſo wichtigen Gegenſtand gerichtet.Euch ſoll ein Donnerwetter regieren! ſchrie der Fährmann,wie könnt Ihr Euch unterſtehen, meinen Kahn zu nehmen?Zieht die Ruder an, ermunterte Wolff,vorwärts. Der Schiffer handhabte ſeine Ruder mit großer Kraft, Oelven ließ ſich nicht irre machen. Seine Stange in den Grund ſtoßend, trieb er ſein Boot hinter das Fahrzeug, welches den Pater trug. Allein die Arme des Fährmanns waren doch den Kräften des Schreibers überlegen. Das Boot Oelvens blieb zurück. Er ſah, wie der Pater anlandete, dem Schiffer Geld in die Hand drückte, aus dem Kahne ſprang und haſtig die Treppe hinaufſtürzte, welche ſich vor der Stralower Brücke in das Waſſer ſenkte. Oelven behielt den Forteilenden im Auge, ſeine Kräfte verdoppelnd, trieb er mit einer Art von Verzweiflung den Kahn in den Sand des Ufers, dann that er einen kecken Sprung und ſtand auf dem Lande. Schlamm und Waſſer ſpritzten um ſeine Füße und ſchlugen ihm ins Geſicht, aber ohne darauf zu achten, ohne die Flüche und Rufe des wüthenden Schiffers, der ebenfalls Anſtalt ihn zu verfolgen machte, weiter zu hören, arbeitete der Secretär ſich die Treppe hinauf. Er ſchwang ſich auf die Böſchung und ſah gerade noch, wie die dunkle Geſtalt des Paters in dem Bogen des Holzthores verſchwand, der die Brücke über⸗ wölbte. Ohne Zaudern eilte er nach. Das Seitenpförtchen des Stralower Thores war geöffnet, der Verfolgte ſchlüpfte hindurch, eben wollte der Wächter wieder ſchließen, als Oelven ankam. Einige Reden Nachfragen und Einwendungen hielten auf endlich öffnete das Thor ſich wieder vor dem Secretär, er ſtürzte in das Freie, blieb einen Augenblick ſtehen, ſah nicht weit vor ſich die Geſtalt über das Feld huſcen und lief mit größter Haſt hinterdrein. Der Verfolgte hatte jetzt ſeinen Späher ins Auge gefaßt. Oelven konnte nicht mehr zweifeln, daß der Pater in ihm einen Feind erkannt hatte, denn er ſuchte auf jede Weiſe die Verfolgung irre zu leiten. Bald bog er links ab, dann wieder rechts, lief eine kleine Strecke gerade aus, kehrte einige Schritte zurück und verſchwand in der Tiefe eines Wie⸗

21 4EE

V