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III. Jahrgang. Ausgegeben am 16. Februar 1867.
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Nach dieſen Worten erſchallte in dem Gemache des Thurmes ein Gepolter, dann ward der Drücker zurückgeſchoben und die Thüre geöffnet, vor den beiden Suchenden ſtand in der Füllung der Thüre ein baumlanger dürrer Mann; ſein im hohen Greiſenalter weißge⸗ wordenes Haar hing in langen Locken um die Schläfen, eine ſchwarze Kappe bedeckte ſein Haupt, ein breites graues Gewand hüllte die Ge⸗ ſtalt ein.„Wer ſind die Leute,“ fragte er,„die mich ſprechen wollen?“ „Cuer Bekannter, Biedekap,“ entgegnete der Kammerdiener vortretend, „wünſcht Euch einen Freund zuzuführen, der Eures Rathes bedarf.“ „Tretet ein,“ ſagte der Alte,„und Du Maria, geh hinab zum Hauſe. Ich komme bald nach.“ Die beiden Herren traten in das Zimmer. Es war mit ungebeiztem Kienholzgetäfel bekleidet. Einige Schränke ſtanden umher; ſie enthielten Bücher und verſchiedene mathematiſche Inſtrumente. Durch eine ſcheibenförmige Oeffnung hatte der Alte ein Fernrohr geſteckt, mit welchem er den Mond betrachtete, die Lampe ſtand auf einer kleinen Erhöhung, ſo daß ſie dem Fenſter gegenüber befindlich war und zugleich das kleine Gemach vollkommen erhellte. Deer Alte hatte ſich ein ſeltſames Wohnzimmer erwählt, denn abge⸗ ſehen von der Unbequemlichkeit, ſtörte der fortwährend brauſende Wind jeden nicht an ſolche Muſik Gewöhnten ganz ungeheuer. Zwei Holz⸗ ſchemel waren für die Gäſte bereit.„Was iſt Eures Freundes Be⸗ gehr?“ fragte Flöricke, denn die Fremden befanden ſich bei dem be⸗ rühmten prophetiſchen Küſter.„Er wird es Euch ſelbſt ſagen“, ent⸗ gegnete Biedekap.„Herr Haino,“ begann der Pater Wolff,„Ihr ſeid ein Mann voll Begeiſterung für die hohen, geheimnißvollen Dinge. Eine ſeltene Gabe hat Euch der Himmel verliehen, indem er Euch in die Zukunft blicken ließ und die Gewalt der Verkündigung in Eure Zunge legte.“
Der alte Küſter blickte den Pater von der Seite an.„Ihr wollt keinen Rath von mir, Herr“, ſagte er,„Ihr wollt einen Dienſt verlangen.“ Wolff rückte ein wenig mit dem Schemel.„Ihr habt es errathen,“ ſagte er,„ich wünſche einen Dienſt von Euch.“—„Ich diene gern, wenn ich darf, wenn der Dienſt ein erlaubter iſt.“—„Gewiß. Ich würde Euch keine unerlaubte Zumuthung ſtellen. Hört mich an.
Ein deutſches Familienblatt mit Illuſtrationen.
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Ber Jahrgang läuſt vom Ortober 1866 bis dahin 1867.
Das Geheimniß des Jürſtenhauſes.
Novelle von Georg Hiltl. (Fortſetzung.)
Kirche Statt. Ohne Zaudern hatte er eingewilligt, als Wolff ihm das
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1867 ℳo 20.
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In den Gewölben dieſer Kirche befindet ſich ein Grabmal tief unten, gerade da, wo ehemals der Hochaltar ſtand, als noch katholiſcher Gottes⸗ dienſt gefeiert ward in der Kirche.“—„Ich weiß es“, ſagte der Alte. „Es iſt ein uralter Grabſtein, darauf ein betender Ritter, deſſen Füße ſich auf Hunde ſtützen. Nach der Tracht des Harniſches iſt der Stein aus dem dreizehnten Säculo, einer der älteſten, die wir beſitzen und die aus dem Brande unverſehrt hervorgingen. Man vermag V aber nicht mehr die Inſchrift zu leſen.“—„Gut denn. Ich weiß, wer unter dieſem Steine ſchlummert. Ihr glaubt an die Wiederkehr der Geiſter aus jener Welt?“—„Gott kann alles zulaſſen.“—„Ge⸗ wiß— gewiß. Alſo hier iſt ein ſolches Zulaſſen. Die Seele des Staubes hat keine Ruhe, bevor nicht ein Gegenſtand, ein Gut, an welchem Unrecht haftet, wieder zurückgegeben ſein wird dem, der es einſt beſeſſen hatte. Wollt Ihr dazu helfen?“ Flöricke erhob ſich. „Ich bin bereit“, ſagte er,„das iſt Pflicht. Wie wollt Ihr die Rück⸗ gabe bewerkſtelligen?“—„Wir gehen in das Gewölbe der Kirche und lüften den Stein ein wenig, ſchieben dieſes Käſtchen in die Gruft und vermauern die Stelle wieder. Nur tiefes Geheimniß muß alles be⸗ decken.“—„Ich gelobe es Euch und will die Stelle hüten; wann wollen wir die Arbeit beginnen?“—„Heut noch, wenn es Euch ge— nehm iſt, die Seele des Armen wandelt im Hauſe ſeiner Väter raſtlos umher.“—„Ich bin bereit“, ſagte Flöricke,„kommt mit mir.“ Pater Wolff hatte während dieſer Zeit ein Käſtchen unter dem Mantel her⸗ vorgezogen, welches von uralter Metallarbeit zu ſein ſchien. Die Form deſſelben war viereckig, es war ganz flach, hatte kaum die Dicke eines mäßig ſtarken Buches und konnte durch drei Klammern ge⸗ ſchloſſen werden. Auf dem Deckel erblickte man kirchliche Verzierungen. Flöricke ging, nachdem er ſeine Lampe ergriffen hatte, den beiden voraus. Man ſtieg genau denſelben Weg wieder hinab, den Marie hinaufge⸗ führt hatte. Der alte Küſter glühte, ſeine Augen ſtrahlten. Er hatte ſich von jeher gern mit ſolchen Dingen befaßt. Eine Seele ſollte beruhigt werden, und dieſer feierliche Vorgang fand in ſeiner
Käſtchen gezeigt und den Grund ſeines Erſcheinens geſagt hatte. Daß
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