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lichen Gebrechen ſolch hohen Alters auch an ihm nicht zu verkennen; Auge und Ohr ſind nicht mehr das ſchärfſte, die etwas dumpfe und undeutliche Stimme vermag nicht den Saal zu füllen, und auch das Gedächtniß läßt ihn oft im Stiche, ſo daß er ſich nicht ſelten bei kleinen Vergeßlichkeiten und komiſchen Irrthümern entweder ſelber ertappt oder auf ſolche von den Abgeordneten aufmerkſam gemacht wird, wo er ſich dann ſtets bereitwillig und in launiger Weiſe ver⸗ beſſert, Noch gleicht der Reichstag einer friedlichen Geſellſchaft, aber wahrſcheinlich ſchon in den nächſten Tagen werden ſich die Parteien
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Eſtrade und gegenüber dem Präſidentenſtuhle befindet ſich auchäder Tiſch der Stenographen. Es ſind für den Reichstag die tüchtigſten Schnellſchreiber aus dem Herren- und Abgeordnetenhauſe wie von auswärts ausgewählt worden, indem man zu dieſem Behufe ein Wett⸗ ſchreiben zwiſchen Gabelsbergianern und Stolzianern durcheinander veranſtaltete; ein Turnier, welches ſonach endlich zu Stande kam und worin die Stolzianer Sieger blieben. Da wo die Eſtrade vom eigent⸗ lichen Sitzungsſaale abſchneidet, erheben ſich an ihrem innern Rande die Plätze der Bundescommiſſare, rechts die der preußiſchen Regie⸗
Der zerbrochene Milchtopf. Originalzeichnung nach ſeinem Bilde von Wieſchebrink.
im Kampf der Debatte ſchroff und ſcharf gegenüberſtehen, werden die rung, links in mehreren Reihen die der übrigen norddeutſchen Staaten.
Pfeile der Angriffe und Beſchuldigungen hageldicht hin⸗ und herfliegen, werden ſich Hohngelächter von der einen, Beifallsrufe von der anderen Seite kreuzen und zu lautem Getümmel verſchmelzen: dann bedarf es zur Lenkung der parlamentariſchen Zügel einer kräftigeren und geüb⸗ teren Hand, aber dann wird auch Herr von Frankenberg das ebenſo ſchwierige wie undankbare Amt eines Präſidenten bereits niedergelegt und ſich ruhigen Gemüthes in die Reihen der übrigen Mitglieder zurückgezogen haben.
Zu Seiten der Präſidentenloge ſchließen ſich zwei kleinere für die Schriftführer an. Als ſolche fungiren die vier jüngſten Mit⸗ glieder des Reichstags, welche abwechſelnd das Protokoll und die Rednerliſte führen, und mit denen der Vorſitzende in beſtändigem Verkehr bleibt, ebenſo mit dem Bureaudirector des Hauſes, Geheimen Rath Dr. Metzel, der nebenan ſeinen eignen Tiſch hat. Auf der
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Ihre Seſſel ſind gleich denen der Reichstagsmitglieder einfache Rohr⸗—
ſtühle und davor mit grünem Tuche überzogene Tiſche, wie auf der Journaliſtentribüne. Sonach iſt es vielleicht bezeichnend, daß die preußiſchen Miniſter gegenüber der Rechten, die kleinſtaatlichen Com⸗ miſſare gegenüber der Linken ſitzen.
Wie ſchon geſagt, ſind unter den Abgeordneten nur wenige Uniformen vertreten, und auf dieſe richten ſich aller Blicke. Auf der vierten Bank des rechten Centrums, gerade auf dem Eckplatz nach der äußerſten Rechten hin, ſitzt ein mittelgroßer gedrungener Herr mit ſchon etwas ſpärlichem Haupthaar und ernſten Mienen in blauem Huſarenrock und ſtraffer Haltung. Es iſt kein Geringerer als der Eroberer von Alſen und der Höchſtcommandirende der Erſten Armee im böhmiſchen Feldzug, Prinz Friedrich Karlvon Preußen. Ein oſtpreußiſcher Wahlkreis hat ihn zum Deputirten erkoren, und


