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Der Capitän kam am nächſten Tage unverrichteter Sache von dem Tafelberge zurück. Durch das Aufgebot der Gouvernements⸗ polizei, durch die Arbeiter des botaniſchen Gartens und den Anſchluß vieler Freiwilligen war die Expedition bis auf mehr als hundert, zum großen Theil ortskundiger Männer, angewachſen. Dieſe hatten das Plateau nach Möglichkeit abgeſucht, durch Schüſſe, Rufen, wäh⸗ rend der Nacht durch Fanale, ſich nach allen Richtungen hin bemerkbar zu machen geſucht— aber ohne jedes Ergebniß. Nicht einmal die leiſeſte Spur der Verſchwundenen ward entdeckt, und dennoch waren Leute genug unter den Suchern, welche der Fährte geſtohlener Ochſen⸗ heerden hunderte von Meilen weit ins Innere gefolgt waren und an Zeichen, welche ſelbſt der ſcharfſichtigſte Laie nicht entdeckt haben würde, genau wußten, ob Griquas, Damaras, Mamaquas oder Bosjemans die Räuber geweſen, wie ſie gekleidet, bewaffnet waren, was ſie ge⸗ trieben und nicht getrieben hatten. Die meiſten hatten ſich zuletzt in der Annahme vereinigt, der Cadet ſei von Clas Afrikander
denn an einen andern dachte man gar nicht mehr— unter irgend einem Vorwand vom Lager hinweggelockt, in der Nähe einer der un⸗
ergründlichen Spalten mit dem ſicher treffenden Kirie“) niedergeſchlagen, beraubt und in die unzugängliche Tiefe geſtürzt worden, während der Mörder auf unbekannten Pfaden nordöſtlich ins Innere entflohen ſei. Anders war es auch kaum denkbar. Nichtsdeſtoweniger war eine abermalige Expedition angeordnet, zugleich aber auch ein Com⸗ mando berittener Polizei nach den ſchwarzen Bergen abgeſandt worden, dem gewöhnlichen nächſten Zufluchtsort entflohener Verbrecher. Der Capitän im Verein mit dem Gouverneur hatte eine Belohnung aus⸗ geſetzt von 1000 Pfund Sterling für Wiederbringung des vermißten Cadetten, ebenſoviel für Ergreifen des Clas Plattkopp, genannt Afri⸗
kander; 500 Pfund für das Auffinden der Leiche des jungen Mannes;
100 Pfund für irgend eine Nachricht in Bezug auf ſein Verſchwinden. Damit war alles geſchehen, was geſchehen konnte. Unſer Capitän war über den unglücklichen Vorfall außer ſich, wie ich ihn nie geſehen hatte; er überhäufte uns mit Vorwürfen über unſere„unſinnige Partie,“ während er uns vorher ſelber freundlichſt dazu aufgemuntert hatte. Aber wir ließen ſeinen Kummer über uns ergehen; fühlten wir doch mit ihm. Am Abend wagte ich ihm trotzdem die Epiſode aus der Neujahrsnacht von dem ſeltſamen Erwachen des Verlorenen mitzutheilen, aber er ſchnob mich an:„Herr, unterſtehen Sie ſich nicht, ſolches Zeug unter Seiner Majeſtät Bemannung zu verbreiten, oder es ſoll Sie der„Andere“ regieren! Die Kerle ſind ohnedies ſchon abergläubiſch genug und es fehlte blos noch, daß Sie auch noch von ihren Vorgeſetzten dergleichen Alfanzereien in den Kopf geſetzt bekämen!“— Ich verbeugte mich und ſchwieg gegen Jedermann. Noch über eine Woche lagen wir auf der Rhede der Capſtadt — von unſeren Vermißten kam nicht die geringſte Kunde. Die Höhe der ausgeſetzten Belohnungen hatte begreiflicherweiſe alles in Bewegung gebracht, was ſich nur irgend zutraute, etwas davon ver⸗ dienen zu können. Allein jede Mühe war umſonſt— als ob die Erde ſie verſchlungen hätte, ſo waren und blieben die beiden Menſchen verſchwunden. Endlich durften wir nicht mehr länger verweilen; wir hatten noch Aufgaben zu löſen; wir mußten die Anker heben; ein ſteifer Südwind ſtrich über die Tafelbai, und ſcharf züngelte der Wimpel nach Norden hin. Aber ſo lang er in Sicht blieb, hing manches Auge an Bord düſter an dem düſteren Tafelberg!—— Damit wäre eigentlich meine Erzählung von der Neujahrsnacht auf dem Tafelberg und ihren traurigen Folgen beendigt. Allein ſie hat noch ein Nachſpiel, oder vielmehr deren zwei. Ehe ich jedoch an die Mittheilung derſelben gehe, halte ich es für nothwendig, auf das beſtimmteſte zu verſichern, daß ſie durchaus auf Thatſachen beruht, Thatſachen, welche in den betreffenden Kreiſen der großen Reſidenz⸗ ſtadt wohlbekannt, auch ihrer Zeit durch viele Blätter gegangen ſind; mancher Leſer wird ſich derſelben ſofort erinnern. Wir hatten längere Zeit hindurch die Weſtküſte von Afrika ex⸗ plorirt; von Ascenſion erreichten wir nach einer Fahrt von zweiund⸗ *) Ein Stock mit dickem Knopf, welcher geworfen wird und zwar mit unfehlbarer Sicherheit.
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zwanzig Tagen die Capverdiſchen Inſeln, und gingen in der Bucht Porto Praia von San Jago vor Anker. Hier fanden wir zum erſten Male wieder ſeit der Capſtadt die Poſt für uns. Spät am Abend ließ mich der Capitän in ſeine Cajüte rufen; ich fand ihn geiſterbleich und ganz verſtört in ſeinem Lehnſtuhl; er hielt ein Zeitungsblatt in der Hand.„Ich habe Sie um Verzeihung zu bitten,“ ſagte er, „leſen Sie hier!“ Und ich las, während ſich mir das Haar ſträubte, folgendes:„Ein entſetzliches Ereigniß hat nicht blos pie bevorzugten Kreiſe, ſondern alle Bewohner der Reſidenz tief erſchüttert und in Trauer verſetzt. Geſtern Abend war eine glänzende Geſell⸗ ſchaft in den Salons Sr. Excellenz des geheimen Hofraths v. G. zur feſtlichen Begehung des Jahreswechſels verſammelt; einmüthig wurden als die Blüthen derſelben anerkannt und bewundert die Nichten des Feſtgebers, ein reizendes Zwillingspaar. Man unterhielt ſich vortrefflich, ein ſehr animirter Ball hatte rauſchend vom alten ins neue Jahr hinübergeführt und mit einem feenhaften Cotillon ſollte das Feſt beſchloſſen werden. Da entfernten ſich lachend die beiden Schweſtern aus dem Kreis ihrer Verehrer und Freundinnen, um ihre ſchon etwas zerdrückte Toilette zu ordnen; ſie begaben ſich ſcherzend und zärtlich ſich umfaßt haltend in ein entfernteres Zimmer, deſſen Thüre, wie ſämmtliche der Etage, auf eine breite Galerie führt, welche nach der Seite des Hofes die Gemächer verbindet und zugängig macht. Plötzlich ertönt ein furchtbarer Schrei, alles ſtürzt hinaus— welch ein markdurchbebender Anblick! Die beiden Mädchen ſtehen in hellen Flammen, ſie umſchlingen ſich verzweifelnd um Hilfe rufend, ſie kommen vom unteren Ende der Galerie nach den Sälen zu gelaufen —„Willy, Willy, zu Hilfe!“ ruft eine der Unglücklichen ſchon im Delirium der Todesangſt nach ihrem ferne Meere durchkreuzenden Verlobten— ehe man ihnen zu Hilfe kommen konnte, haben die armen, geblendeten, ſinnlos verwirrten Kinder ſich über die niedere Brüſtung hinab in den gepflaſterten Hof geſtürzt. Eine der Schweſtern, die Braut, blieb auf der Stelle todt, die andere liegt mit gebrochenen Gliedern und den gefährlichſten Brandwunden unrettbar in den letzten Zügen. Wie das entſetzliche Unglück hat entſtehen können, darüber kann man nur Vermuthungen äußern. Wahrſcheinlich ſind die Mädchen mit ihren bauſchigen Ballkleidern der Flamme des Kamins zu nahe gekommen, haben ſofort die Beſinnung verloren und ſomit ein bejammernswerthes Ende gefunden. Die allgemeinſte Theilnahme wendet ſich den ehrwürdigen Pflegeeltern und dem im Dienſte ſeines Monarchen in fremdem Welttheil weilenden Bräutigam zu.“— Mehrere Jahre waren ſeit der erzählten Kataſtrophe vergangen, da empfing eines Tages die Admiralität ein direct an ſie adreſſirtes Packet vom Gouvernement der Capſtadt. Es enthielt— die Brief⸗ taſche des verſchollenen Cadetten Willy, kunſtreich in eine Taſche von Leopardenfell eingenäht, mit ganz kleinen Schildkrötenſchalen verziert. Ein ſehr lakoniſcher Bericht ſagte weiter nichts, als:„Beifolgende Taſche iſt uns zu Händen gelangt, und hat der Ueberbringer Anſpruch erhoben auf die Belohnung von 100 Pfund Sterling, welche für jede authentiſche Nachricht über den vermißten Cadetten W. v. H. ſeiner Zeit ausgeſetzt worden iſt. Derſelbe iſt ein wohl beleumundeter Tochtgänger, d. i. reiſender Handelsmann, der alljährlich mit Waaren das Innere beſucht. Weit jenſeits der Niuweveldberge kehrte er bei einem Booren ein, welcher ihm u. a. dieſe Brieftaſche zeigte, mit der Frage, was ſie wohl enthalten möchte? Da jedoch blos deutſche No⸗ tizen darin verzeichnet waren, ſo vermochte der Tochtgänger den In⸗ halt ebenfalls nicht zu enträthſeln, dagegen fiel ihm der mit engliſchen Buchſtaben eingeſchriebene Name des ehemaligen Eigenthümers auf, und alsbald erinnerte er ſich deſſelben in Verbindung mit der ver⸗ ſprochenen Belohnung. ſich und drang nunmehr in den Boor, ihm zu ſagen, woher er ſie habe. Das war bald erzählt; ſie war als Kriegsbeute gewonnen worden, auf einem Bosjemanscommando, d. i. ein freiwilliger Kriegs⸗ und Vernichtungszug der oft aufs äußerſte getriebenen Booren gegen die diebiſchen Buſchmänner und Hottentotten. Ein Kraal war über⸗ fallen und alles Lebendige darin ſchonungslos niedergemacht worden; unter den Erſchlagenen lag auch ein Tſanuſe oder Zauberer in ſeinem phantaſtiſchen Aufputz, und dieſer hatte die geſchmückte Taſche um den Hals getragen. Als der Tochtgänger den Booren fragte, ob er den Namen des Tſanuſen gekannt habe, nickte er mit dem Kopfe, aber lange beſann er ſich, bis endlich mit einem Stoße Tabakrauch vun han wulſtigen Lippen die Worte kamen:„Clas Afrikander.“———
Für ein Billiges brachte er die Taſche an f


