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ſchon ſtürmen, beim Blitzen der Schüſſe weithin ſichtbar, in dichtge⸗ drängter Schar neue Feinde heran; ſie feuern, ſo ſchnell ſie können, drei Mal müſſen ſie dem Feuer der Zündnadelgewehre weichen, aber beim vierten Andringen können die braven Preußen nicht länger wider⸗ ſtehen. Drei ganze Bataillone ſchleudert der Feind gegen eines, zwar hüllt ſich die preußiſche Schar in eine Wolke von Dampf, in einen Gürtel von Feuer, aber es ſind zu viele drüben, ſie können nicht ſchnell genug in den Sand geſtreckt werden, obwohl Schuß auf Schuß in kaum bemerkenswerther Pauſe aus den Reihen der Preußen kracht und die Füſiliere die glühend gewordenen Läufe kaum udch mit den Händen umklammern können.
Die Preußen beginnen langſam bis zur Brücke zurückzugehen. Das Kriegsgeſchrei des Feindes gewinnt an Kraft, mit dieſem Rufe wächſt auch ſein Feuer an Schnelligkeit und Stärke.— Es iſt halb
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Es war aber nur ein Aufſchub. Nur wenige Zeit noch— und die blutige Nacht wird gewonnen ſein. Jenes Hurrahgeſchrei tönte aus den Kehlen der Soldaten vomt
31. und 71. Thüringiſchen Infanterie⸗Regimente, welche um Palb
eilf Uhr bei Podol anlangten, um den ermatteten damen zu bringen. Sie kamen zur rechten Zeit, gerade in dem Außablicke, als die weichenden Jäger und die Infanterie auf der Landſtraße ſich ſammelten, um nach kurzer Raſt einen neuen Verſuch gegen den verſchanzten Feind zu wagen.
Wir müſſen einige Stunden zurückgehen. Während die Jäger (Magdeburger) und die Füſiliere des 72. Regiments gegen Podol als Avantgarde drangen, hatte der Commandeur der 15. Infanterie⸗ brigade, von Boſe, ein Bivouac bei Preper bezogen.
Wie die bei Sichrow raſtende Armee, ſo hatten ſich auch die im
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Generalmajor von Boſe in Podol.
eilf Uhr.— Da ertönt ein neuer Hurrahruf, er ſchallt durch die Lüfte wie ein Jubel, eine Nachricht, daß Hilfe nahe iſt. Sie kommt, ſie naht, ſie iſt da.— Vorwärts dringen die ſchon ermatteten Scharen, welche, bis auf die Landſtraße zurückgegangen, ſich hier mit den Jägern vereinigt hatten, die ebenfalls dem furchtbaren Andrängen des überaus zahlreichen Feindes nicht zu widerſtehen vermocht hatten. Dieſe preußiſchen Männer hatten von acht bis halb eilf Uhr, nicht ſtärker als ein Bataillon und 2 Compagnien, die wüthenden Angriffe von 7000 Mann öſterreichiſcher Truppen, von Truppen der eiſernen Brigade ausgehalten und zurückgeworfen. Das war ſchon außer⸗ ordentlich.— Aber ſie waren auch nicht gewichen vor dem verhee⸗ renden Feuer, das aus den Häuſern und hinter den Barrikaden des Dorfes hervor auf ſie gerichtet ward. Das hieß ſich opfern. Und
gewiß hätten alle dieſe Leute ihr Leben zum Opfer gebracht in
dieſem erſten, ſchweren Gefechte des Krieges von 1866, aber das Opfer wäre nutzlos geweſen. Ein Bataillon und zwei Compagnien
gegen 7000 Mann im verbarrikadirten Dorfe! wie ſoll da ein Er⸗ le rungen wordan? die Nyonßen ginagon fochtend zurück.
Bivouac bei Preper befindlichen Truppen auf den Boden geworfen, um eine kurze Nachtruhe zu genießen, als man in der Richtung gegen Podol zu Gewehrfeuer vernahm. Anfangs glaubte man, nur einen Zuſammenſtoß der Vorpoſten annehmen zu dürfen, aber immer ſtärker tönten die Salven, und das Rollfeuer ſchallte zuletzt faſt ohne die geringſte Unterbrechung.
Da wird plötzlich der Ruf gehört:„Aufbrechen! Marſch! ſchnell!“ Sofort erhebt ſich alles. Die Reihen ſind im Nu gebildet, das Gepäck wird im Bivouac gelaſſen, die Pickelhaube bleibt ebenfalls zurück, mit der Feldmütze ſtirbt es ſich gerade ſo gut.—„Vorwärts! Marſch!“ hinaus geht es in die von dumpfem Lärmen erfüllte Nacht.
Generalmajor von Boſe eilt den bei Podol Kämpfenden zu Hilfe. Er führt mit ſich das 2. Bataillon des Thüringiſchen 1. Infanterie⸗Regiments Nr. 31 und das 2. Bataillon des 3. Thürin⸗ giſchen Infanterie⸗Regiments Nr. 71.— Es iſt eine ſeltſame Haſt, mit welcher die Männer in den Kampf eilen; als ob ſie nicht ſchnell genug zum Tode kommen können, ſo wird ohne Aufenthalt marſchirt. Um 9 ¼ Uhr haben die Truppen das Bivouac bei Preper verlaſſen,
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