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Hochalpen iſt ihr Leben, unten im Thale iſt ihnen zu bang und dumpf
Teichufer gräbt. Daſſelbe gilt von dem europäiſchen Bienenfreſſer,
der im ganzen ſüdlichen Europa, auch im ſüdöſtlichen Deutſchland 1 1.. 5. 6. lch
zuweilen in ſehr zahlreichen Kolonien dicht nebeneinander ſeine oft noch
längern Höhlen minirt.
Aber auch ein Schwalbengeſchlecht, zu dem unſere bekannten Ufer⸗ oder Erdſchwalbe gehört, weiß mit ſeinem ſehr ſchwachen Schnäbelchen und eben ſo ſchwachen Füßchen r zwei Fuß lange horizontale Niſtröhren in die ſenkrechten U fälle von Steinbrüchen, Hohlwegen, Flüſſen und Seen zu
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graben, ſucht ſich aber dazu leichtere, ſandige oder mindeſtens ſand⸗ haltige Schichten aus.
Da das Daheim„Fortſetzung und Schluß“ des Neſtartikels wünſcht, ſo ſchließe ich ihn denn hiermit. Sollten ſich aber die Leſer etwa noch weiter für meine Neſterſammlung intereſſiren, ſo werde ich es wohl erfahren, und ich habe dann auch noch mauches kunſtvolle Neſtchen vorzuzeigen! Ich habe ſo eben wieder eine Sendung von einem deutſchen Reiſenden aus Braſilien erhalten.
Schweizeriſche Verkehrs- und Culturbilder.
II. Meine Freunde, die Führer.
(Mit zwei Illuſtrationen unſeres Specialartiſten.)
Ueberall auf den gewöhnlichen Wegen der tauſend und aber⸗ tauſend Reiſenden, welche alljährlich unſer ſchönes, ſchweize⸗ riſches Vaterland durchwandern, machen ſich eine Legion zudringlicher Burſchen von allen Lebensaltern an die„Fremden“, um ſich als Berg⸗ führer, Träger, Pferdehalter anzuempfehlen. Dieſe Sorte Leute ſind trotz aller Geſetze und Verordnungen zu einer Landplage der Touriſten⸗ welt geworden und können nur durch ſtillſchweigende Mißachtung oder durch derbe Abweiſung vom Halſe geſchafft werden. Dieſelben ſind neiſtens dreſſirte Tagelöhner, die ihre mühſam erlernten engliſchen und franzöſiſchen Redensarten herleiern, aber ſelten einen beſtimmten Beſcheid auf eine an ſie gerichtete Frage geben können, dagegen aber um ſo frecher drauf losſchwadroniren. Die Alpenführer im
ſichten Sinne des Wortes ſind größtentheils höchſt achtungswürdige Männer, die in ihrem gefahrvollen Berufe täglich die Tugenden eines
heldenmüthigen Feldherrn im kleinen entfalten, ausgeprägte Charak⸗ eere und eiſengeſtählte Naturen. Sie drängen ſich den fremden Reiſenden nicht auf, ſondern laſſen ſich von denſelben aufſuchen. Schon als Knaben waren ſie Wildheuer und Geisbuben; erwachſen ſind ſie Gemsjäger geworden. Oben in den ſchwindlichen Höhen der Dort in den Einöden der Eiswüſten und in den Felſenlabyrinthen bedarf es Geiſtesgegenwart, Muth und ruhige Beſonnenheit, um den mannigfach drohenden Gefahren Trotz zu bieten. Nicht der Brot⸗ erwerb allein führt ſie ihre gefahrvollen Bahnen, ſondern der offene, warme Sinn für die ſtille Herrlichkeit der Hochalpenwelt, der Drang der Menſchennatur, bisher Unmögliches dennoch zu erringen und mit reier, männlicher Luſt Außerordentliches muthig zu vollbringen. Das Selbſtbewußtſein, welches in dieſem Vollbringen liegt, überwiegt den materiellen Werth des ſauer verdienten Führerlohns, entſchädigt für elle die Entbehrungen und Mühſale, denen der Alpenführer bei den Gletſcherfahrten ſich unterziehen muß. Steht er im Dienſte der Wiſſenſchaft, dient er als Führer muthvollen Naturforſchern, welche zter ernſte Trieb nach der Erkenntniß des Baues und Lebens der Erde inauf in die unwirthbaren Höhen der Gletſcherwelt führt, dann regt ich auch in dem ungebildeten Alpenführer ein eigenthümliches Hoch⸗ zefühl, dem unekmüdlkchen Ringen der Wiſſenſchaft nach der Erkennt⸗ riß des inneren Zuſammenhanges alles Erſchaffenen als ein ſehr be⸗ feutungsvolles und unentbehxliches Werkzeug zu dienen.
Der ächte Alpenführer wird, wie der Dichter und Feldherr, ge⸗ ſoren und bringt daher ſeinen Lebensberuf mit auf die Welt. Der⸗ ſelbe beſteht neben großer Körpergewandtheit in dem oft ſo wunder⸗ laren Ortsſinn, der den Führer in Nebel und Unwetter, wie in bis⸗ jer unbekannten Alpeneinöden auf gleichſam inſtinctartige Weiſe ſich zurechtfinden läßt. Der gewaltige Aufſchwung, den ſeit Gründung des ſchweizeriſchen Alpenklubs die Erforſchung der Gletſcherwelt unſerer Hochalpen in der Neuzeit gewonnen hat, läßt auch den Werth tlichtiger Alpenführer in erhöhtem Maße erkennen. Der Wetteifer iber, mit dem die kühnen Söhne Albions und des ſtammverwandten Deutſchlands mit unſeren einheimiſchen Bergfahrern ſich anſtrengen,
lisher noch nie erſtiegene Alpenſpitzen zu erklimmen und neue Pfade auf dieſelben aufzufinden, bringt auch immer wieder neue Gefahren für die beſten Alpenführer, und ſelten vergeht ein Jahr, daß nicht aner derſelben das Opfer ſeiner Pflichttreue wird. Beſonders traurig var in dieſer Beziehung das Schickſal des mit Necht berühmten
Führers Niklaus Infanger in Engelberg. Seit vielen
Jahren war Herr H. von Dresden in dem hochgelegenen Bergthal
ein wegen ſeines Wohlthätigkeitsſinns und ſeiner Leutſeligkeit ſehr be⸗
haben.
liebter Stammgaſt. Wiederholt hatte er mit Infanger den Titlis, die Spannörter und die übrigen ſteilen Berge erſtiegen, welche rings das Thal umrahmen. Da faßte der kühne Bergſteiger vor 2 Jahren den Entſchluß, auf einem bisher noch nie betretenen Pfade zum Titlis hinanzuklimmen, und, forderte ſeinen treuen Führer Infanger auf, ihn zu begleiten. In düſterer Ahnung verſuchte dieſer umſonſt, von dem Wagniß abzumahnen. Hr. H. beſtand auf der Ausführung des Unternehmens. Da empfing der treue Alpenſohn die Sterbeſacramente, nahm von ſeinem Weibe und ſeinen acht Kindern tiefbewegten Ab⸗ ſchied und ging. Er kehrte nicht wieder. Den Tag über war zeit⸗ weiſe Regen eingetreten. Die zurückgebliebenen Frauen der kühnen Bergſteiger hatten eine ſchrecklich bange Nacht durchwacht. Als die Männer auch den nächſten Morgen nicht zurückkamen, da war im Thale die Anſicht allgemein, es müſſe ihnen ein Unglück begegnet ſein. Sogleich brach eine Schar junger Männer auf, die Vermißten zu ſuchen. Hoch oben auf einem unzugänglichen Gletſcherfelde, am Fuße eines wandjähen Felſens, entdeckte man ihre grauenhaft verſtümmelten Leichen. Mit Lebensgefahr ließ ſich ein unerſchrockener Gemsjäger an einem Seil über die thurmhohe Wand hinab und befeſtigte die Leichname nach einander in ſogenannten Grasnetzen, wie ſolche die Wildheuer brauchen, an Stricken, worauf ſie mit unſäglicher Mühe über den Felſen hinaufgezogen und dann ins Thal hinabgetragen wurden. Man fand ſie mit einem Stricke zuſammengebunden. Auf dem oberſten Gletſcher des Titlis konnte man über die durch den Regen ſpiegelglatt gewordene Fläche deſſelben genau die Tritte ſehen, welche der voranſchreitende Infanger mit der Axt in das Eis gehauen hatte. Nach wenigen Minuten würden die kühnen Bergſteiger den gewohnten, wohlbekannten Pfad erreicht haben, den ſie ſo oft vorher hinangeſtiegen waren. Da muß höchſt wahrſcheinlich Hr. H. aus⸗ geglitten ſein und den treuen Führer mit ſich in den Abgrund geriſſen Aber nicht ohne die verzweifeltſte Gegenwehr. Nägel, Haut und Fleiſch an den Fingern Infangers waren bis auf die Knochen weggeriſſen, als unzweideutiges Zeichen, mit welcher Anſtrengung er ſich und ſeinen Begleiter durch Anklammern am Gletſcher vor dem Tode zu erretten ſuchte. Milde Gaben wurden für die Familie des Verunglückten geſammelt. Der ſchweizeriſche Alpenclub legte in ſeiner letzten Sitzung zu St. Gallen die hübſche Summe von 1350 Fes. für dieſelbe zuſammen.. Glücklicher als Infanger war der Alpenführer Sournier in Chamouny, der letzter Tage im hohen Alter von 96. Jahren geſtorben iſt. Er war der letzte der ſechszehn Führer, welche Sauſſure im Jahre 1787 bei der erſten Beſteigung des Montblane begleiteten. Sauſſure pflegte jedem ſeiner Führer nach deſſen Eigenſchaften einen Zunamen zu geben. Den Sournier nannte er wegen ſeiner Be⸗ hendigkeit den„Vogel.“ Der berühmteſte Führer ſeiner Zeit war Jakob Leuthold aus Imboden im Haslithal, der wäh⸗ rend des Sommers bei ſeinem Schwager, Peter Zybach im Grimſel⸗ ſpital, wohnte. Leuthold hatte als ebenſo leidenſchaftlicher wie glück⸗ licher Gemsjäger bei 800 Gratthiere erlegt und auf ſeinen Streife⸗ reien die Gletſcherwelt des Berner Oberlandes gründlich kennen ge⸗ lernt. Als Profeſſor Hugi von Solothurn in den zwanziger Jahren ſeine Gletſcherfahrten in den Centralalpen unternahm, war Leuthold ſtets ſein treuer Begleiter und entwickelte dabei ſeinen be⸗ wunderungswürdigen Ortsſinn, ſeine raſche Entſchloſſenheit und ruhige Geiſtesgegenwart. Trotz der ewigen Erſtarrung in der Gletſcherwelt der Hochalpen, zeigt ſich nirgends in verhältnißmäßig kurzer Zeit eine ſolche gewaltige Wandlung der Ortsverhältniſſe in


