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Auguſt und abgeſonder
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liebt und von der Würde und den Freuden der Familie nicht den entfernteſten Begriff zu haben ſcheint, verleugnet auch auf der Reiſe ſeinen Charakter nicht. Und dennoch fragt ihn im Lenz manche Jung⸗ frau, wie lauge ſie noch warten, und die Kinder, wie lange ſie noch leben ſollen! Und die Bäuerin wartet auf ſeinen Ruf, um den Speck anzuſchneiden, und die Vogelkapelle auf ihr humoriſtiſches Fagot, und die Maiglöckchen warten, um den Frühling einzuläuten, und die armen Menſchenkinder, die ſo lange darauf gewartet, jubeln und jauchzen dazu, daß es eine Luſt iſt! Die lieben Frühlings⸗ boten alle: Staar und Lerche, Storch und Schwalbe und Nachtigal! Aber der Kukkuk gehört auch dazu! Fragt nur die Landleute, Jung und Alt, ob ſie den Kukkuk miſſen wollen, und die verſtändigen Forſt⸗ leute, ob der Vertilger ſo vieler ſchädlicher Waldraupen ſo fatal iſt, daß er verfolgt werden muß?
„Der Himmel legt in alles Zweck!“ Und wenn der große Schöpfer und Geſetzgeber, der den Kukkuk zum einzigen befiederten Vertilger vieler behaarten Raupenarten beſtimmt hat, unter allen uns möglich erſcheinenden„Ausrüſtungen dazu“ nur gerade dieſe gewollt, deren Folgen uns ſo auffallend, ſo„fatal“ erſcheinen? Wir wollen einfach die Thatſachen zuſammenſtellen.
Der Kukkuk nährt ſich zur Zeit ſeiner Ankunft hauptſächlich von den behaarten Raupen mehrerer Nachtſchmetterlingsarten, z. B. von denen des Ringelſpinners, des Fichten⸗, Weiden⸗, Pro⸗ ceſſions⸗Bären⸗Spinners ꝛc.
Die Haare vieler dieſer Raupen, ſpitz, ſperrig, ſpröde, brüchig und mit Widerhaken verſehen, bohren ſich ſelbſt bei leichter Be⸗ rührung in die Haut und verurſachen Menſchen und Thieren ſchmerz⸗ hafte, zuweilen ſogar gefährliche Hautentzündungen.
Der Magen des Kukkuks iſt ſehr groß, nimmt den größe⸗ ſten Theil der Bauchhöhle ein und iſt von dieſen Raupen meiſt vollgepfropft, deren Haare ſich ſo feſt in die innere Magenhaut eingebohrt haben, daß ſie ſelbſt wie behaart, wie ein Mauſefell aus⸗ ſieht. Durch die unverhältnißmäßige Größe des Magens wird die normale Ausbildung der Fortpflanzungsorgane gehindert. Die Eier entwickeln ſich ſo langſam, daß ſie 6 bis 8 Tage zur vollen Reife gebrauchen. Sie ſind unverhältnißmäßig klein und erreichen kaum den dritten Theil der relativen Normalgröße, d. h. ſie müßten im Vergleich zur Größe des Vogels mindeſtens dreimal ſo groß ſein.
Die Eiſchale iſt überaus dünn und leicht zerbrechlich.
Die Cier ſind in Größe, Geſtalt, Färbung und Zeich⸗ nung unter ſich verſchieden, aber den Eiern mancher Sing⸗ vögel äußerſt ähnlich, oft bis zum Verwechſeln. Man hat dieſe Eier bis jetzt in den Neſtern von 41 oder 42 Arten europäiſcher, Inſekten fütternder Singvögel gefunden.
Die Eier der meiſten Arten dieſer Singvögel ſind von grün⸗ lichweißer oder gelblichweißer Grundfärbungund verſchieden⸗ artig gezeichnet mit Punkten, Flecken und Strichen. Den⸗ ſelben Färbungs⸗ und Zeichnungscharakter zeigt auch die große Mehrzahl der Kukkukseier. Man hat aber auch ſolche von heller oder geſättigter blaugrüner Färbung ohne alle Zeichnung von rein⸗ oder bläulichweißer Färbung mit weni⸗ gen einzelnen Flecken, ferner ſolche von gelb⸗ oder rein braun⸗ röthlicher Grundfarbe mit zerſtreuter oder gehäufter Zeich⸗ nung von ſcharf abgegrenzten oder verwaſchenen Punkten, Flecken, Strichen und Linien, und auch dieſe ſeltener vorkom⸗ menden Kukkukseier entſprechen den Eiern gewiſſer Arten von Singvögeln. Solche von der Färbung der Mehrzahl abweichende Kukkukseier ſind zumeiſt in den Neſtern ſolcher Arten gefunden worden, deren Eiern ſie ähnlich ſind, z. B. die grünen in den Neſtern des Garten⸗Röthlings, des Steinſchmätzers, Wieſenſchmätzers, der Braunelle, der Steindroſſel; reinweiße mit geringer Andeutung von Fleckenzeichnung in denen des Hausröthling; weinröthliche mit ſchwarzbrauner Zeichnung in denen des Gartenlaubvogels u. ſ. w. Sie kommen aber auch neben ſolchen Singvogeleiern vor, denen ſie ſehr unähnlich ſind. Am häufigſten findet man die Kukkuks⸗ eier in Neſtern ſolcher Arten, welche in dem vom Kukkuk eingenom⸗ menen Bezirke am reichſten vertreten ſind: in der Nähe von Waſſer in den Rohrſängerneſtern; in der Nähe der Ortſchaften, in großen Gärten,
und eifer⸗/ Feldhölzern u. dergl. werden beſonders die verſchiedenen Grasmücken
und Kinder
und die weiße Bachſtelze zu Pflegern auserſehen; auf Wieſen Lerchen zund Pieper; im Gebirgswalde Braunelle, Rothkehlchen und Zaunkönig.
Das Kukkuksweibchen ſucht bald nach ſeinem Eintreffen bei uns die Neſter der Vögel ſeines Reviers auf und wählt in den meiſten Fällen ein eben vollendetes ohne oder mit unbebrüteten Eiern und benutzt nur im Nothfalle ein Neſt mit bereits bebrüteten. Iſt das Neſt offen und freiſtehend, ſo wird das Ei unmittelbar in das Neſt gelegt; iſt es aber oben bedeckt oder in einer Höhle, ſo legt der Vogel das Ei vorſichtig auf den Erdboden und trägt es ſodann im Schnabel eben ſo vorſichtig in das Neſt.
Die Eigenthümer des Neſtes verrathen bei Annäherung des Kukkuks nichts weniger als Freude, ſondern vielmehr Angſt und Zorn und ſuchen ihn, obwohl meiſt vergebens, aus der Nähe ihres Neſtes zu vertreiben.
Das Kukkuksei wird trotzdem in den meiſten Fällen mit oder ohne die eigenen Eier der Pflegemutter ausgebrütet. Eins oder mehrere, auch ſämmtliche Eier oder die halberwachſenen Jungen des Neſteigenthümers findet man— erſtere zerbrochen, letztere todt— häufig in der Nähe des Neſtes. Die oft winzig kleinen Pflegeeltern nehmen ſich des jungen Kukkuks mit der aufopferndſten Liebe und Sorgfalt an und ätzen den Pflegling noch wochenlang, nachdem er das Neſt verlaſſen. Ja, ihre Aufopferung geht ſo weit, daß Zug⸗ vögel bis in den Winter hinein geblieben ſind, um das in einer mit zu engem Eingange verſehenen Baumhöhle ausgebrütete Kukkuks⸗ kind vor dem Hungertode zu ſchützen. Zuweilen werden die Pflege⸗ eltern durch andere Vögel ihrer Art bei der Ernährung des gefie⸗ derten Vielfraßes unterſtützt. Man kennt aus der gegen 150 Arten zählenden Familie der Kukkuke 9 bis 10 Arten, ſämmtlich der Unter⸗ familie der wahren Kukkuke angehörend, welche gleich den europäiſchen Familienrepräſentanten ihre verſchiedenartig gefärbten Eier ver⸗ ſchiedenen Vogelarten unterſchieben.
Alle die vorſtehenden Data ſind Reſultateex⸗ acter Beobachtungen, wohlconſtatirte Thatſachen. Ich habe ſie der Reihe nach möglichſt objectiv zuſammengeſtellt. „Aber in dem allen,“ Du haſt es längſt bemerkt, lieber Leſer,„in dem allen iſt Zweck,“ iſt Plan, iſt Conſequenz!
Die überwiegende Ausbildung der Verdauungsorgane bedingt die langſame Entwicklung der Eier. Dieſe letztere verhindert das Selbſtbebrüten der in Zwiſchenräumen von 6 bis 8 Tagen gelegten 5 bis 6 Eier, deren erſte verdorben ſein würden, bevor die letzten gelegt wären. Zum Schutze der Fortexiſtenz des Kukkuks wurde ihm der Inſtinct zu eigen, die Sorge für die Ernährung ſeiner Nach⸗ kommenſchaft andern Vögeln zu übertragen, ſowie die Fähigkeit, die dazu geeigneten Pflegeeltern auszuwählen.
Da die Eier des Kukkuks ganz unverhältnißmäßig klein, meiſt wenig größer als die Eier der am häufigſten von ihm benutzten Neſter ſind, da ferner die Schale ſehr dünn iſt, ſo brauchen die Vögel das Kukkuksei nicht viel länger zu bebrüten, als ihre eigenen; und da endlich die Färbung und Zeichnung der großen Mehrzahl der Kukkukseier nicht an ſich keine beſonders intenſive, hervorſtechende und darin zugleich eine den Eiern der am häufigſten von ihm benutz⸗ ten Neſtern ähnliche iſt: ſo ſollte, meine ich, der Schluß ziemlich nahe liegen, daß das alles nicht angeordnetſei, damit die Pflege⸗ eltern das untergeſchobene Ei recht leicht bemerken, ſondern im Gegentheil, daß ſie es nicht ſo leicht bemerken! Dafür ſpricht denn nun auch beſonders die ſehr abweichende Färbung der Minder zahl der Kukkukseier, welche in ſolchen Neſtern gefunden worden ſind, denen ſie minder oft anvertraut werden, und die eben durch dieſe ſehr abweichende Färbung den Eiern ſolcher Neſter ſehr ähnlich ſind.
Ich habe weit über 300 Kukkukseier in verſchiedenen Ländern Europas zu vergleichen Gelegenheit gehabt. Vor mir liegen jetzt außer 98 Stücken aus verſchiedenen Ländern unſeres Erdtheiles noch 62 aus einer ſehr localen Sammlung: ein Material, wie es ſich ſo leicht nicht wieder beiſammen finden dürfte.
Von dieſen 160 Eiern ſind 84 in den Neſtern derjenigen Vögel gefunden worden, die überall oder local am häufigſten ſind: die Arten der Bachſtelzen, Grasmücken, Rohrſänger, Würger, der Heckenbraunelle und des Zaunkönigs. Die gewöhnliche Färbung der Kukkukseier iſt der dieſer Vögel, mit Ausnahme der beiden letzten Arten, an ſich ziem⸗ lich ähnlich, die Abweichung mindeſtens keine grell in die Augen fallende. Von den übrigen 76 ſind 21 abzuziehen, deren Herkommen nicht völlig ſicher iſt; 55 aber ſind aus den Neſtern ſolcher Arten, in denen ſie ſeltener gefunden werden, und 37 davon haben mit den ſo ver⸗
ſchieden gefärbten und gezeichneten Eiern dieſer Vogelarten— S
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