—
—
Werk 1 zeigen, ſchaftn auf di glaube, Sehen erhall lang di mir v — ja orga
ich f ene
ſagte Zeit 1
1u nice auf do thum Deutſ Deutſ jetzt t erſte G
Intere“
*
8*
er mich 4 Triun Weltk eiferſüö auf A¹10. Unter ſich mite werder ihre Ge und hit 1 Almal
ich mi glänzen⸗ Neugie lingt, welche. Kräfte Schem de 69G nicht bn on 6
Hakenſ ſ in den
iſt bal „ in ein einem Se. k
dienet
angehhh Kurfun
Der Greif iſt oben ſchwarz, unten golden und bekanntlich der Schild⸗ halter des kaiſerlichen Wappens. Die Säulen hatte Kaiſer Carl V. ſich als Symbole erwählt. Sie bedeuteten die Säulen des Herkules und trugen die Namen:„Zeuta und Gibraltar“. Man könnte den berühmten Wahlſpruch des Kaiſers„Plus ultra“, der ſich häufig auf Münzen und Geräthſchaften, einſt im Gebrauche Carls V., befindet, vermiſſen. Allein ebenſo oft als ſich dieſer Spruch findet, wird er auch ver mißt.
Die Arbeit iſt, wie geſagt, eine der ſchönſten, welche der Waffen⸗ und Kunſtfreund betrachten kann. Den ſilberhell blinkenden Stahl überſpannen breite Bänder trefflicher Vergoldung, in deren Mitte die reizendſten und geſchmackvollſten Verzierungen laufen. An dieſem Meiſterſtücke läßt ſich die Trefflichkeit der alten Eiſenarbeiter recht ſchlagend darthun, und man wird daſſelbe nicht nur deshalb mit In⸗ tereſſe betrachten, weil es eine Antiquität iſt, ſondern weil es den
Körper eines der bedeutendſten Menſchen bedeckte, zugleich aber auch“
eine Probe großen Kunſtfleißes iſt. Es liegt die Vermuthung nicht fern, daß dieſe Rüſtung dieſelbe ſei, welche der große Kaiſer bei Mühlberg, an dem denkwürdigen Schlachttage getragen. Stimmt ſchon die Nachricht der Chroniken, daß der Kaiſer einen hellblinkenden Stahlharniſch mit verguldetem Helm„an jenem Tage getragen“ mit unſerer Reliquie überein, ſo wird die Annahme dadurch noch wahr⸗ ſcheinlicher, daß die prächtige Rüſtung der Sammlung des Prinzen Carl von Preußen eine deutſche Arbeit iſt. Kaiſer Carl V. blieb, trotz ſeiner Entſagung und ſeines Kloſterlebens in St. Juſt, dennoch den ritterlichen Dingen zugethan. Er ſammelte im Kloſter noch Waffen, und nach ſeinem Tode fand man unter vielen ſeltnen Waffen⸗ ſtücken ſiebzehn Harniſche, welche ihm gehörten, d. h. für ſeinen Kör⸗ per gearbeitet worden waren. Unter dieſen ſchönen Arbeiten waren die Erzeugniſſe aller berühmten Waffenſchmiede damaliger Zeit ver⸗ treten. Dieſe Arbeiter formten aber ihre Harniſche nach der Mode des Landes, denn die Rüſtungen haben genau eben ſolche Wandlungen erleiden müſſen, als heutzutage unſere Fracks, Weſten oder Jaquettes. So findet der Waffenkenner auf den erſten Blick die italieniſche Form heraus, welche ſich weſentlich von andern unterſcheidet. Der Har⸗ niſch Kaiſer Carls iſt die von deutſchen Rittern beliebte Form. Es läßt ſich annehmen, daß der Kaiſer bei den verſchiedenen Gewerken Beſtellungen gemacht habe, woher ſich auch wohl die große Zahl der ihm paſſenden Rüſtungen ſchreibt. In der Fertigung ſolcher Har⸗ niſche, wie ſie die Illuſtration zeigt, waren nun die deutſchen Arbeiter beſonders berühmt, und die Vergoldungen fertigte man überhaupt nirgends ſchöner als in Augsburg. Dieſe Stadt lieferte die herr⸗ lichſten Waffen, ihre Waffenſchmiede waren weit und breit geſucht; da der Kaiſer nach Ausbruch des ſchmalkaldiſchen Krieges längere Zeit in Augsburg verweilte, ſo iſt es nicht unwahrſcheinlich, daß er ſich ein Erzeugniß der berühmten Plattnerzunft anfertigen ließ. Leider iſt bis jetzt an dem Harniſche noch kein Tannenzapfen, das Fabrik⸗ zeichen von Augsburg, entoeckt worden, auch ſonſtige Hinweiſe auf die
574
Werkſtätten fehlen, doch laſſen Form und namentlich die herrliche Ver⸗ goldung auf Augsburger Arbeit ſchließen.
Der Rüſtungen Kaiſer Carls V., welche auf unſere Zeiten ge⸗ kommen ſind, gibt es, trotz der Hinterlaſſenſchaft des Monarchen, nicht viele. Wohin mögen ſie gebracht ſein? auf welchem Trödel, in welchem Auctionslocale roſten oder wurden vielleicht umherge⸗ ſchleudert, mit ſchmutzigen Händen berührt die Rüſtſtücke, welche einſt den Leib eines der größten Fürſten in den Stunden ſeiner glorreichen Siege oder bei triumphirendem Einzuge deckten?— Plus ultra, war des Kaiſers Wahlſpruch— und wie wenig iſt von dem Glanze ge⸗ blieben? aber alles, was da geblieben, zeugt von der wahrhaft kaiſer⸗ lichen Pracht, die den großen Monarchen umgeben haben muß. Alle ſeine Waffenſtücke, das Geſchirr der Tafel, die Harniſche ſeiner Pferde, ſind prächtig— kaiſerlich und mit großem Geſchmacke ausgeſtattet. Die Ambraſer Sammlung zu Wien weiſet drei Harniſche des Kaiſers auf, einen darunter aus ſeiner Jugendzeit. Sie ſind ſchön gearbeitet und geziert. Verſchiedene Armbrüſte, mit des Kaiſers Wahlſpruch verſehen, dabei eine deutſche, mit Elfenbein ausgelegte, welche der große Meiſter Albrecht Dürer herrlich gravirt und mit ſeinem Mono⸗ gramme verſehen hat. Prächtige Schilde in getriebener Arbeit, Sporen, Steigbügel und Kommandoſtab, überdeckt von incruſtirten
1
Spech anzuſch Frpet und die und die armen und jauchzen boten alle: St Aber der Kukku und Alt, o fe leute, ob der daß er verfolgt
„Der Hin Schüpfer und, Vertilger vieler uns möglich gewoll, deren
wollen einfach
Der Kul
von den beh⸗
Verzierungen, ein ſpaniſches Rappier von Cellini gearbeitet, der Griff„ B von den
von emaillirtem Golde, den Primißer„den Triumph der Gold⸗ ſchmiedekunſt“ nennt. In Dresden bewahrt man ſechs Speiſeteller des Kaiſers. In Madrid Degen, Helme und beſonders prächtige Schilde von ihm, endlich Rüſtung für Mann und Pferd. Dieſes Exemplar iſt eines der ſchönſten, welches eine Sammlung aufzuweiſen vermag. Der Sage nach ſoll dieſe Rüſtung dieſelbe ſein, welche der Kaiſer am Tage ſeines Einzugs in Tunis trug.
Die Rüſtung Carls in der Sammlung des Prinzen Carl iſt
ſo aufgeſtellt, wie die Illuſtration es zeigt. Sie wird, wie jedes Waffenſtück des Cabinets, ſorgfältig gehalten und gewährt dem Be ſchauer einen prachtvollen Anblick. Die Sammlung enthält noch allerlei
Schönes und Intereſſantes, aber für heute möge die Betrachtung des
glänzenden Kriegesſchmuckes des gewaltigſten Fürſten der Erde nicht unwillkommen geweſen ſein, des Fürſten, der ſich freiwillig aller dieſer Pracht entäußerte und, in Laredo an das Land ſteigend, niederfiel, den Boden küßte und die Worte ausrief:„Theure Mutter, ich bin nackt zu dir gekommen, nackt will ich wieder zu dir zurückkehren.“ Welch
eine Kluft, ausgefüllt durch die gewaltigſten Begebenheiten liegt
zwiſchen dem Harniſch von Mühlberg und der härenen Kutte des Mönches von St. Juſt? und in beiden Trachten ſteckte ein mächtiger Mann, ebenſo groß, da er in blinkendem Stahlgewande der Krieger aufritt, als da, wo er im Kloſterhabit die Uhren vergeblich regeln wollte
ceſſions⸗Bären Die Haan
und mit Wide rührung in die hafte, zuweilen Der Ma ſten Theil de vollgepfropft, eingebohrt habe ſieht. Durch normale Au Die Eier en zur vollen klein und err Normalgröß
zu gleichmäßigem Gange, und beſchämt das große Wort ſprach:, Ich
Thor wollte, vermeſſen genug, die Geiſter der Menſchen regeln, und ver⸗ mag nicht ein Mal zwei elende Uhren in Uebereinſtimmung zu bringen!“
Kus dem Leben des Kukkuks.
Von Dr. E. Baldamus.
Ein Mahnbrief von der Redaction, ein Bogen Papier mit vor⸗ ſtehender Ueberſchrift und Shakeſpeare liegen auf meinem Schreibtiſche — in der Heſſenmühle in Friedrichroda— verdrießlich neben einander. Zehn Schritte von meinem Fenſter geradeüber erhebt ſich ſteil der allen Fremden belobte„Gottlob.“ Aber ſeit einer Woche habe ich kaum die waldige Bruſt, geſchweige das Haupt des ſchönen, tannen⸗ grünen Berges erblickt. Schwere, dichte Regenwolken hängen in den Fichten und Ebereſchen. Tief verſchleiert iſt jede Ausſicht auf die prächtige Landſchaft und deren Genuß.
„Arbeitswetter!“ ruft mir Prof. N. zu, der trotz Regenſchirm und ſonſtigem Selbſtſchutz madennaß von einem forcirten Bewegungs⸗ verſuche zurückkehrt.
„Arbeitswetter? Ja aber nicht für mich! Ich brauche Sonnen⸗ ſchein und klare Luft— oder Troſt gegen deren Mangel!“ Ich lege die müßige Feder nieder und greife zum Dichter.„Der Himmel legt in alles Zweck!“„Selbſt in den wochenlangen Landregen?“ frage ich etwas unwirrſch meinen alten treuen Freund und ſchlage ihn zu.„Ja, in alles! und auch in Deine Kukkuksgeſchichten!“ lautet die Antwort des Sehers.
Ich nehme die Feder wieder auf, und Du wirſt ſehen, mein
———————
geneigter Leſer, daß Shakeſpeare auch diesmal Recht hat. Alſo aus dem Leben unſeres Kukkuks.
Bunt genug iſt es, und abenteuerlich dazu, auffordernd zu manchem Wie und Warum, und deshalb auch von Ariſtoteles bis auf meinen„Finſterberger Vogeltobies“*) herab mit den bunteſten Fabeln ausgeſchmückt und entſtellt. Der erſtere macht ihn, den Kukkuk meine ich, zum Sprößlinge von Habicht und— Taube; der Ornitho⸗ log vom Finſterberge ſchwört darauf, der Kukkuk wandle ſich im Herbſte zum Sperber um! Plinius und Frorieps„Notizen“ — noch im Jahr 1823!— laſſen unſeren Heißſporn in einen langen, tiefen Winterſchlaf verſinken— ein Zuſtand, der zwar der Abkühlung ſeines choleriſchen Blutes, nicht aber dem Anziehen des nagelneuen Federkleides dienlich ſein möchte, das er bei ſeinem Er⸗ ſcheinen von Mitte April bis Anfangs Mai vollendet mitbringt, mit⸗ bringt aus Afrika und Südaſien, wohin er gegen Ende Auguſt und im Anfange des September auswandert, einſam, allein, abgeſondert von ſeinesgleichen; der liſtige, ſcheue, mörderiſche, gall⸗ und eifer⸗ ſüchtige Egoiſt, der zwar das Weib, nicht aber Mutter und Kinder
*) Siehe Nr. 11 S. 169.
menden Kuk Ringvögeln. Kulkukzeie


