Jahrgang 
27-38 (1867)
Seite
545
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2r5 III. Jahrgang.

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Ausgegeben am 1. Juni 1867. Ber Jahrgang läuſt vom October 1866 bis dahin 1867.

Ein deutſches Familienblatt mit Illuſtrationen.

Erſcheint wöchentlich und iſt durch alle Buchhandlungen und Poſtämter vierteljährlich für 18 Sgr. zu beziehen. Kann im Wege des Buchhandels auch in Monatsheften bezogen werden.

1867; 35.

Die Frau des berühmten Mannes.

Novelle von E. Junker.

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ite 576) mſaun Eine heiße Auguſtſonne lag auf der Reſidenz. Die weißen mn nitbiln Hiuſer, an welche ſich die Vorübergehenden drängten, um ein Streif⸗ ſeh ane chen Schatten zu erhaſchen, ſtrömten die empfangene Hitze wieder zu⸗ ſelbenen Pf

t. als Seiten rük, das grelle Licht zitterte in kleinen funkelnden Sternchen in der Nlau auch da Lft, und der feine Staub drängte ſich in alle geblendeten Augen und

Fürſten Kan michſam athmenden Lungen. Selbſt die belebteſten Stadttheile hatten denner, diſ enen Anſtrich von Schläfrigkeitõ. Schläfrig ſchleppten ſich unzählige bütterndes. 30 Tisge über das brennend heiße Pflaſter, ſchläfrig lehnten die Beſitzer

bild(Seit:... 2. 2 aii(Elpemi eleganter Toilettenmagazine in den breiten Glasthüren ihrer Läden, rümaime fan de Stoffe ſelbſt hingen ſchläfrig und blaß in der grellen Beleuchtung

beſtcen. Ai henb. uen us, bes Aus dieſer Atmoſphäre von Staub, Hitze und Müdigkeit eilten ſen Bunln inzwä junge Leute, die Reſidenz hinter ſich laſſend, durch das große,

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Eanteſt Prchtvolle Thor in den unmittelbar daran ſich anſchließenden Park.

den vorführen uar fand man auch hier Spuren der Sonne und des unbarm⸗

4 hiſigen Staubes, aber gegen die ſchutzloſe Stadt war es ein wahres Ekorado von Friſche, und hochaufathmend bogen ſie in eine einſame, ſGattige Allee.

So glaubſt Du mir alſo nicht, Arthur? ſagte der Kleinere pen beiden,wenn ich Dir ſage, daß ſie eine vollendete Kokette iſt, wlche ſich mit Deiner tiefen, innigen Liebe jetzt ſchmückt, weil ſie heer unerſättlichen Eitelkeit ſchmeichelt, um ſie fortzuwerfen wie ein Spſelzeug, wenn ſie derſelben überdrüſſig iſt?

Nein, Eugen, das glaube ich nicht.

Die Worte wurden ruhig, ohne alle Gereiztheit und Ungeduld leſßrochen, und eine ſtolze, ſelbſtbewußte Ruhe war auch der Haupt⸗ in dem regelmäßigen, ernſten Geſicht, welches er jetzt ſeinem Sgleiter zuwandte, und das ſchön geweſen wäre, wenn nicht zuweilen in hochmüthiger Ausdruck ſich entſtellend darüber gelagert hätte.

Nun denn, rief der erſte Sprecher, während er heftig mit

7 Kuge einan Spazierſtock Blätter von den Bäumen ſchlug,wenn nicht 2 an und der ganzen Welt, welche übrigens daſſelbe denkt, ſo wirſt Du wohwenigſtens der Thatſache Glauben ſchenken, die ich geſtern zufällig nurc ihren Notar erfahren habe, der Thatſache, daß ſie in den nächſten SWochen ihre Verbindung mit dem reichen Lord Cowan ſchließen

Voll ilien tiſch

wird, welchen wir in letzter Zeit ſo viel bei ihr geſehen haben. Man ſagt, ſie will durch dieſe zweite, ebenfalls ariſtokratiſche Heirath feſten Fuß in der hohen Geſellſchaft faſſen, welche doch wohl nicht durch⸗ gängig in ihrem ſchönen Geſicht einen Erſatz für die mangelnden Ahnen findet.

Eine Secunde, aber auch nur eine Secunde lang wurde das Antlitz des andern um eine Schattirung bläſſer, dann warf er ver⸗ ächtlich die Lippen auf und murmelte:Müßiges Geſchwätz müßiger Leute. Nicht, als ob ich Dich damit meinte, Freund, und Deine wohlmeinende Abſicht verkennte, fuhr er begütigend fort, indem er ſeine Hand auf die Schulter ſeines Begleiters legte,aber Du ſiehſt Geſpenſter am hellen Tage, und hältſt in Deiner Sorge für mich und in Deinem ungerechten Vorurtheil gegen ſie die allerabſurdeſten Dinge für möglich. Den Lord aber, der unzählig oft das Stichblatt ihrer Laune und ihres Spottes geweſen, als ihren künftigen Gatten pro⸗ clamiren, heißt nicht, mich kränken, wohl aber ſie beleidigen. Ich brauche Dich alſo nicht erſt zu bitten, hierauf nie mehr zurückzu⸗ kommen, Eugen, um der Ehre der Dame willen, die ich liebe.

Es entſtand eine Pauſe auf beiden Seiten. Endlich ſagte Eugen, während er aufmerkſam den Blick auf die Wipfel der Bäume richtete, als läſe er dort die Worte ab:

Du haſt niemals zu ihr von Heirath geſprochen?

Nie!

Die Augen noch immer nach oben gewendet, und mehr zu den Bäumen, als zu ſeinem Begleiter ſprechend, fuhr Eugen fort:

Angenommen, ein Mann, der durch den Verlauf ſeines Lebens, das ihm jeden zarten, weiblichen Einfluß fern gehalten, ernſt geworden, der durch den Eifer, mit dem er ſeinem intereſſanten Beruf

obliegt, keinen Blick für die gewöhnlichen Dinge, die um ihn vor⸗

gehen, beſitzt, der, weil er ſelbſt offen und ohne Falſch, auch keinem andern eine niedrige Abſicht zutraut, angenommen, ein ſolcher Mann liebte eine Frau und ſetzte die ganze Macht ſeiner Hoffnung, den ganzen Reichthum ſeines Herzens auf dieſe eine Karte und verlöre was glaubſt Du, das aus dieſem Manne würde?

Wenn je der Ausdruck übermüthigen Selbſtbewußtſeins auf