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Ein deutſches Familienblatt mit Illuſtrationen.
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III. Jahrgang.
Ausgegeben am 15. Juni 1867. BDer Jahrgang läuft vom Ortober 1866 bis dahin 1867.
1867 ℳ.h 37.
Die Frau des berühmten Mannes.
Novelle von E. Innker. (Schluß.)
Solche und ähnliche Gedanken beſchäftigten Steinrück, als er an einem ſonnigen Apriltage im Begriff ſtand, zur letzten Conferenz in dieſer Angelegenheit zu fahren. Sein kleiner Knabe ſtand neben dem Wagen und warf zu dem Kutſcher ſehnſüchtige Blicke empor. Es war ein merkwürdiger Zufall, vielleicht erzeugt durch ſeine gute Stimmung, daß er den halb geflüſterten Wunſch Maxens mitzu⸗ fahren hörte und denn auch gnädig gewährte. Er war ſchon wieder längſt in ſeine Pläne vertieft, als die beſorgte Mutter ihren Liebling noch der Obhut des Kutſchers empfahl. Wenn der Knabe ſich übri⸗ gens viel Vergnügen von der Fahrt verſprochen, ſo wurden ſeine Er⸗ wartungen nicht gerechtfertigt. So oft er auch, entzückt über einen unbekannten Vogel oder ein nie geſehenes Gewächs, ſich umwandte, um ſeinen Vater nach Kinderart über das Wie und Warum der Dinge auszuforſchen, ſo oft erſtarb beim Anblick des ernſten, kalten, ſinnenden Geſichts die Frage auf ſeinen Lippen, und es flog der weit über die Jahre hinaus verſtändige Ausdruck über ſeine Züge.
So waren ſie ſchon ein gutes Stück ſchweigend gefahren, als Arthur bemerkte, daß er ſeine Brieftaſche ſammt den Notizen, die er gebrauchte, auf ſeinem Tiſch liegen gelaſſen hatte. Im hohen Grade verſtimmt, hieß er den Kutſcher abſteigen und eilig nach Haus laufen, damit er ſie wenigſtens am Ende der Conferenz noch benutzen könnte.
„Aber werden der Herr Doctor auch mit den jungen Pferden zurechtkommen?“ fragte dieſer.
Es war lächerlich und nur von einem ſo thörichten Menſchen zu entſchuldigen, daß er ſolchen Zweifel auszuſprechen wagte, und Arthur begnügte ſich, ſtatt aller Antwort ungeduldig die Zügel zu ſchütteln, und fort brauſte der Wagen.
Die muthigen Thiere fühlten kaum die fremde, ungewohnte Hand, als ſie auch geſtreckten Laufes vorwärts eilten. Die ſchnelle Bewegung that ihm wohl, ſie ſtimmte ganz mit ſeinen Gedanken überein. Was wollte ihre Geſchwindigkeit im Vergleich zu der Schnelligkeit ſagen, mit der ſich ſein Ruhm von der neuen Anſtalt aus über die Welt verbreitete; auch vermochte kein Hinderniß dieſen
Ruhm zu hemmen, und etwaige Mißgunſt wurde ſiegreich zermalmt, wie der Sand unter den Hufen ſeiner Roſſe. Zwar hatten einige Stimmen ſich geltend gemacht, welche ſagten, der Doctor würde der neuen Aufgabe nicht gewachſen ſein, er zerſplittere ſeine Kräfte und könne ſchließlich keine wiſſenſchaftliche und lehrende Autorität bleiben, wenn er ſolche Laſt von Praxis auf ſeine Schultern lade, aber er wollte dieſe Zweifler vernichten, er wollte ihnen beweiſen, wie ſeine Leiſtungsfähigkeiten die anderer Menſchen um vieles überragten, er mußte, mußte das neue Unternehmen trotz ſeiner anderen Thätigkeiten durchführen, er mußte und ſollte darüber— die Pferde ſtutzten vor einem Prellpfahl, ganz vertieft in ſeinen grandioſen Plan und er⸗ regt, als gälte es der Ausführung deſſelben, hob er ſeine Peitſche und ließ ſie heftig niederfallen,— hochauf bäumten die edlen Thiere, ſtiegen kerzengerade in die Luft, ſetzten ſeitwärts, noch ein Ruck— und in wilder Flucht ſchleifte der Wagen umgeworfen am Boden.
Als der Doctor, durch ein halbes Wunder unverſehrt, ſich nach ſeinem Kinde umſah, fand er es, mit dem Kreuz gegen einen Stein geſchleudert, bewußtlos am Boden. Der Weltruhm ſeines Vaters war dem armen Knaben theuer zu ſtehen gekommen.
In dem Garten, dieſem Lieblingsfeld von Lucys Thätigkeit, war der verblühte Hollunder von dem Jasmin, die Roſen von den Nelken, und glühenden Verbenen abgelöſt worden, und ſchon ent⸗ falteten die duftloſen Königinnen des Herbſtes, Georginen und Aſtern, ihre bunten Kelche, ohne daß ein Auge ſich ihrer Exiſtenz ge⸗ freut hätte.
Das Leben des ganzen Hauſes concentrirte ſich auf ein Zimmer, wo in einem Bettchen, ſelbſt eine gebrochene und ihrer Blüthe be⸗ raubte Knospe, der kleine Sohn des Hauſes lag. Immer an ſeiner Seite, nie ermüdet, ſtets ein tröſtliches Lächeln auf den Lippen, uner⸗ ſchöpflich in der Erfindung neuen angenehmen Zeitvertreibs, und ach, eben ſo blaß wie ihr Ebenbild ſaß ſie, die des Kindes Lippen tauſend⸗ fach in den zärtlichſten Tönen„Mama“ nannten. Was ſie empfun⸗ den— als man ihr den Liebling ihres Herzens bewußtlos ins Haus
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