Jahrgang 
27-38 (1867)
Seite
576
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zu verkennende, oft frappante Aehnlichkeit. Sie kamen aus den Ne⸗ ſtern von 18 Arten Inſecten fütternder Singvögel.

Daß nun auch gewöhnlich gefärbte Kukkukseier zu Neſteiern von ſehr verſchiedener Färbung gelegt werden, kann nicht auffallen, da ſich in dem Reviere eines Paares nicht allemal zu rechter Zeit ein paſſendes Neſt findet und ſomit die Wahl nicht frei ſteht. Dieſe ſogar häufig vorkommende Ausnahme ſtößt aber das Geſetz nicht um: daß die Kukkukseier den Eiern der Vögel ähnlich ſind, in deren Neſter ſie gelegt werden, und von allen möglichen Fol⸗ gerungen aus dieſer Thatſache iſt die natürlichſte, dies geſchehe, damit die Pflegeeltern das untergeſchobene Ei nicht ſo leicht erkennen ſollen.

Daß dieſer Zweck dem Kukkuk ein bewußter ſei, hat man zwar direct nicht zu behaupten gewagt; aber indirect liegt dieſe Vorausſetzung in der Erklärung:der Kukkukverſehe ſich in die Eier des Neſtes und infolge deſſen nähmen die ſeinigen die Fär⸗ bung und Zeichnung dieſer Neſteier an. Wir folgen nicht auf dieſe ſehr glatte Schlittſchuhbahn und bemerken nur, daß in dieſem Falle ſämmtliche Kukkukseier den Neſteiern ähneln müß⸗ ten, beſonders auch, wenn zwei oder drei in daſſelbe Neſt gelegt werden. Dies iſt aber thatſächlich nicht der Fall.

Und wie erklärſt Du die Sache? fragt der wißbegierige Leſer. Ich muß hier bekennen, daß ich lieber exacte Thatſachen als Erklärungen ſuche. Es ſteht mir ja freilich unerſchütterlich feſt, daß eine un⸗ endliche Allweisheit dieſe Welt geſchaffen und regiert, aber ich habe eine gewiſſe Scheu, die großen Pläne und Ziele und Mittel dieſer unendlichen Allweisheit vorlaut klar zu legen.

Aber Du haſt ja Eingangs geſagt, Shakeſpeare

Wohl, ich will Dir unter vier Augen denn ſagen, wie ich mir das Wie der Sache erkläre. Ich überſetze mir die Dichterworte: der Himmel legt in alles Zweck, für dieſen Zweck mit dem Worte Inſtinkt.Aha! denn wo Begriffe fehlen, da ſtellt ein Wort zur rechten Zeit ſich ein.

Ja, beſter aller Leſer, wenn Du mich immer unterbrichſt! An dem Worte Inſtinkt darfſt Du mir nicht rütteln, ſonſt Alſo der

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Inſtinkt, weißt Du, leitet die Schwalbe aus Afrika über Land und

Meer, über Berg und Thal, in denſelben Bauernhof, in daſſelbe un⸗ ſcheinbare Haus der großen Stadt, und dort fliegt ſie ſchon am erſten Morgen ihrer Ankunft ohne Schwanken und Zaudern in daſſelbe

Neſt, in dem ſie gebrütet hat oder ausgebrütet iſt, und wäre es unter

Dutzenden gleich ausſehender verſteckt. Mein traulicher Fliegen⸗

ſchnäpper, deſſen Du Dich vielleicht noch aus dieſen Blättern er⸗ I

innerſt, ſaß jedesmal am Morgen ſeiner nächtlichen, nicht minder weiten Rückreiſe in dem Flugloche deſſelben Niſtkäſtchens.

Auch der Kukkuk findet ſeine Heimat wieder. Das haben andere,

das habe ich ſelbſt beobachtet. Ein in die Quarte überſchlagender Kukkuksruf war es, der mich zuerſt auf einige der oben mitgetheilten Beobachtungen leitete, als er im nächſten Jahre genau an derſelben Stelle ertönte.

Trotz Inſtinkt und Thierſeele paſſirt es dem Kukkuk doch zu⸗ weilen, daß er ohne Shakeſpeare ins Geſicht zu ſchlagen ſein Ei in ein in einer Baumhöhle befindliches Neſt gelegt, deren Eingang zu enge iſt, um dem erwachſenen Jungen den Ausgang zu ermöglichen. So fand der Landjäger Pauli in Thale einſt im ſpäten Herbſte eine einzelne Bachſtelze, die mit ängſtlicher Eile ihr kümmer⸗ liches Futter ſuchte, und ſobald ſie etwas gefangen hatte, einer benachbarten Eiche zuflog.

hervorragen. Man holte ein Beil, um die Oeffnung zu vergrößern, und fand einen jungen Kukkuk, der zu groß war, um herausſchlüpfen zu können. Die Bachſtelze umflatterte den Baum mit allen Zeichen der höchſten Angſt. Sie war allein zurückgeblieben, während alle ihresgleichen längſt fortgezogen waren.

Und ſollte ſelbſt in dieſem irregeleiteten Inſtinkt nicht Zweckſein?

Ich ſelbſt fand zweimal die Skelette junger Kukkuke in ſolchen Baumhöhlen mit zu engem Eingange, die offenbar darin verhungert waren. Auch ſah ich einmal einen jungen ausgeflogenen Kukkuk, der von vier Bachſtelzen geäzt wurde. Noch eine intereſſante Kukkuks⸗ geſchichte, die aber nicht hierher gehört, vielleicht ein anderes Mal.

Am Jamilientiſche.

Die Katze im Feldkeſſel.

Von Mexiko nach Chihuaha marſchirt ein Heer üher vierzig Tage ein höchſt ermüdender Weg in dem unfruchtbaren, eintönigen Lande, das weder Bäume noch irgend welche Cultur beſitzt. Um ſich die Zeit zu ver⸗

treiben, gaben ſich faſt alle Soldaten der franzöſiſchen Armee, die dieſen Marſch zu machen hatten, mit der Zucht und Zähmung aller möglichen Thiere ab von der Schlange bis zum Kakadu fehlte kaum irgend ein nennens⸗ werthes. Da ſetzte mit einem Male ein Tagesbefehl dieſer Phantaſie eine Grenze nur die Vögel fanden Gnade vor den Augen des Diviſionsgenerals, der allerdings mit vollem Rechte Katzen und Hunde für einen Luxusartikel erklärte, ſo lange der Mannſchaft ſelbſt die Lebensmittel fehlten. Katzen und Hunde mußten alſo ihren Abzug nehmen.

zu überſchreiten, und es gelang ihm, ſeine Katze den Blicken des Capitäns zu entziehen. Da geſchah es eines Tages, daß ein unglückliches Miauen die Gegenwart des verbotenen Gaſtes verrieth. Der Capitän, ein Katzenfeind, entrüſtet, ſeine Wachſamkeit ſo getäuſcht zu ſehen, befahl alle Torniſter zu öffnen und begann eine ſorgfältige eigenhändige Unterſuchung derſelben.

Nur einen Augenblick gerieth der Jäger in Verlegenheit, dann ſchoß ihm ein Lichtgedanke durch den Kopf raſch packte er das geächtete Thier und practicirte es gewandt in den Feldkeſſel der Compagnie, wo er es am beſten geborgen meinte. Und wirklich wurde ſein Liebling auf dieſe Weiſe gerettet. Die Torniſter wurden nach der Reviſion wieder geſchloſſen, und der Marſch nahm ſeinen Fortgang unter dem Commando des überliſteten Capitäns.

Der Kochkeſſel wanderte mit auf dem Rücken des Compagniekochs und die durch ihre Einſperrung völlig betäubte Katze hielt ſich anfangs ganz ſtill. Als eine Viertelſtunde vergangen war und die Luft dem armen Thiere zu fehlen begann, tanzte es auf dem Boden ſeines Käfigs eine wüthende Polka, dann miaute es auf eine herzzerreißende Weiſe und nutzte ſeine Krallen vergeblich an dem Eiſen des Keſſels ab. Das Geräuſch der marſchirenden und ſingen den Soldaten erſtickten indes ihre Angſtrufe, die immer leiſer wurden und endlich ganz und gar verſtummten. Der arme Jäger glaubte, ſeine Katze ſei erſtickt und weihte ihr eine ſtille Thräne.

Auf dem nächſten Lagerplatz angekommen, mußte der Feldkeſſel geöffnet werden: die Suppe ſollte darin gekocht werden. Der Jäger eilte herbei, um nach dem Leichnam zu ſehen, mit dem grauſamen Vorſatze die Leſerin erſchrecke nicht! ihn zuverſpeiſen. Die Lebensmittel waren ja ſo rar, und das Katzenfleiſch ſoll an) ſo übel nicht ſchmecken.

Er tritt heran, öffnet den Deckel des Grabes ſeiner Katze, da fährt ſie wüthend und wahnwitzig heraus und ſpringt ihm ins Geſicht und liebkoſt

ihn nicht gerade aufs zarteſte. Zwei Tage lang war das Thier wie beſeſſen. Der Capitän ſchoß nach ihm Schuß auf Schuß, aber tödtete es nicht. Es folgte der Compagnie in

einiger Entfernung durch Gebüſch und über Felſen; und als beſſere Tag⸗ kamen und aufs neue Duldung für die Thiere proclamirt wurde, nahm d3

Jägers Katze wieder ihren Platz auf ſeinem Torniſter ein. Immer aber vermied ſie die Nähe des Feldkeſſels, und wenn ſie auf dem Proviant;

von Schulter zu Schulter der lagernden Soldaten ſprang, machte ſie ſtets

einen großen Umweg, um ja nicht dem Koch und ſeinem ſchrecklichen Geräth

zu nahe zu kommen. L. F. Nur ein einziger Soldat, ein Jäger wagte es, das Verbot ſeiner Oberen

Räthſel.

I. Dort, wo des Ganzen hohe Wipfel rauſchen, Wie ahnungsvoll an Nils geweihter Flut Mag ſich's der Stimme frühſter Zeiten lauſchen. Doch auf der Mitte, wann in Roſenglut Stillfeierlich die hohen Ferner prangen, Indes die Nacht ſchon auf den Thälern ruht, Da wäre mir heimatlicher zu Muth, Dahin trüg' ich noch ſehnlicher Verlangen.

II. Vorwärts, Volk im alten Bunde; Rückwärts, Kind der jüngſten Stunde.

Auflöſung des Rebus in Nr. 35. Wer ſeine Theuren nicht im Herzen trägt, Hat ſich umſonſt ein Stammbuch angelegt.

Junker. mauer. Mit Illuſtr. v. Mosengel. Ein Beſuch bei Juſtus Perthes.

Er näherte ſich dem Baume und ſah durch eine darin befindliche Oeffnung den Kopf eines großen Vogels

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III. Ja

Solch an einem in dieſer A dem Wage Es war ei

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