Entſchluß gefaßt—
aber tief vibrirenden n; aber“... und ſi ſeen.
itt erhobenem Hauyte r Stunde der Gefaht ich gehe nicht allin eil.. beginnen Se gleiten Sie mich;— uch ich!“
zu haben. Intwort?“
ſie.
die Ihre Dankbarket men Güd Kaubend immer röther— ſe Geſicht in ire hande
ers... ſondern.. Raurienne!“
zGewüchs zur Vu
wachen aus der 5 der Blütenknospe beſtiumtes Quantu V verloren, wie über
₰ S — = —½— = —₰½ = —2
=— — —— Sö=— 8—2 —— — — ☚ —
auf ſeinen Verlauf kein Einfluß geſtattet iſt. ſlbſt aber ragt es durch ſeinen Reichthum an Combinationen in 1 emem ſo hohen Maße hervor, daß ihm unbedingt der erſte Platz bührt.
großen Beifalls erfreut.
Die Energie, mit welcher der Frühlingsſaft in Stengeln und Zweigen emporſteigt, iſt in verſchiedenen Gewächſen verſchieden ſtark. Es iſt noch nicht berechnet worden, wie hoch ſich jene Kraft etwa in einer 100 Fuß hohen Buche, Eiche oder Tanne beläuft,— daß ſie aber in einem ganzen Walde nach Millionen von Pferdekräften zu veranſchlagen ſein würde, iſt ſicher.— Es iſt verſucht worden, das Aufſteigen des Frühlingsſaftes auf einfache phyſikaliſche und chemiſche Vorgänge zurückzuführen. Man hat die Haarröhrchen⸗Anziehung, die Ausgleichung ſpecifiſch ſchwerer und leichter Flüſſigkeiten, die chemiſche Thätigkeit der Zellenhäute und die Verdunſtung der Blätter als wirkende Urſachen dabei bezeichnet. Möglich iſt es, daß ſie alle in ihrer Weiſe mithelfen, obſchon die Blätter ſelbſtredend noch nicht thätig ſein können, ſo lange ſie noch nicht vorhanden ſind. Alle bis⸗ herigen Erklärungsverſuche reichen nicht aus; alle jene Kräfte treiben den Saft der Rebe nicht über die Schnittfläche hinaus. Wir ſtehen teben noch am Anfange des Alphabetes und können die Lebenskraft wer Gewächſe noch nicht gänzlich miſſen. Wie ſich das geſteigerte Kicht⸗ und Wärmequantum des Frühlings in magnetiſche und elek⸗ triſche Strömungen umſetzt? ꝛc. ꝛc. darüber ſind ſelbſt die Fragen moch nicht einmal ſicher geſtellt, geſchweige die Antworten. Der Frühling iſt immer noch das ſchöne Räthſel, welches in demſelben Grade an Intereſſe gewinnt, ja ſich vervielfacht, je mehr wiſſen⸗ ſchaftliches Forſchen es zu verſtehen verſucht.
Das alte Laub des Waldes raſchelt zu unſern Füßen; die Stürme der Nachtgleiche ſchüttelten es herab. Es mahnt an die auf⸗ ſſpringenden Knospen, an das jung hervorquellende liebliche Grün! Zugleich aber auch an einen zweiten Laubfall im Lenze, dem man freilich ob aller übrigen Herrlichkeit nie Theilnahme ſchenkt, ja den man meiſt kaum beachtet. Die Winterblätter, die Schuppen der Knospen ſinken zu Boden, ebenſo fallen bei der Buche und zahlreichen andern Bäumen und Sträuchern die zarten Nebenblätter ſofort ab, ſo wie wie Laubblätter ſich ausbreiten.
Es herrſcht in den Gewächſen des Waldes eine gewaltige und wielfältige Thätigkeit des Wachsthums. Die Nahrungsvorräthe, welche in Form von Stärkemehl, Gerbſäure, Oel u. ſ. w. in Stamm, Wurzelſtöcken und Samen aufgeſpeichert lagen und, in dieſer Geſtalt uhend, die Einflüſſe des Winters überdauerten,— ſie werden jetzt in andere Formen umgeſetzt, flüſſig gemacht und dem aufſteigenden Safte beigemiſcht. Den bereits in den Knospen angelegten winzigen Zweig⸗ und Blatttheilen wird jener Nahrungsſtrom zugeführt. Sie zehnen ſich raſch aus und erzeugen dadurch das ſchnelle Emportreiben der Blüthenſtengel, das raſche Hervorſchießen der Zweigſproſſen. Im Pnnern der Stämme und anderer Pflanzentheile findet aber gleich⸗ ritig auch eine Zellenvermehrung ſtatt, eine Neubildung von Jahres⸗ jingen und anderen Gewebetheilen.— Wir betrachten wohl mit In⸗ ereſſe das Entſtehen der Luftbläschen in einer mouſſirenden Flüſſig⸗ eit, wie ſie zu tauſenden ſich an den Wänden des Trinkglaſes bil⸗ en, in raſtloſer Eile aufſteigen und ſich zu lebendigem Schaume ver⸗
519
einigen. Würden die Vorgänge in den Gewächſen des Frühlings⸗ waldes nicht unter undurchſichtigen Borken und Häuten verborgen liegen, würden unſere Augen dazu einmal die Schärfe eines Ver⸗ größerungsglaſes beſitzen,— wahrlich, der Anblick des unaufhörlichen Entſtehens von Millionen und aber Millionen neuer Zellen und Gefäße, das Strecken und Recken derſelben, das Anſchwellen und Ausdehnen, ja ſelbſt Zerreißen, würde uns wie ein Vulkan vegeta⸗ biliſchen Lebens anmuthen, der ganze Frühlingswald wie ein ſchäu⸗ mender Rieſenbecher.
Die Neubildungen innerhalb der Stämme und Zweige bedürfen natürlich größere Räume, welche die umhüllenden Rindengewebe nicht ſofort in gleichem Grade zu ſchaffen vermögen. Schält man einen Rindenring von ſolchem ſchwellenden Zweige ab und paßt ihn ſofort dann wieder darum— ſiehe, es fehlt ein merkliches Stück, welches das Maaß der Spannung bezeichnet. Wir ſehen die zerriſſenen Borken alter Stämme, die abblätternden Rindenſtücke; es ſind Wunden, welche die gewaltige Frühlingskraft ſchlug.
Gelbe Citronenfalter, bunte Pfauenaugen und Neſſelfalter gaukeln an uns vorüber und mahnen uns an die Auferſtehung der kleinen Thierwelt. Der vielſtimmige Geſang der zurückgekehrten Waldvögel, das Rufen der Kraniche und Wildgänſe hoch droben am blauen Himmel weckt uns ſelber zur Jugendluſt. Luſtige Märchen der Kindheit, heitere Reiſelieder des Lebensfrühlings verſchmolzen einſtens damit, ſie werden jetzt wieder wach. Iſt's nicht ein ver⸗ wandter Drang, der den Jüngling im erwachenden Frühling hinaus⸗ treibt ins Leben, wie es den Zugvogel treibt von einem Erdtheile zum andern und ſchließlich zurück zur alten trauten Heimat?
Auch hier liegen noch zahlreiche ungelöſte Räthſel. Allherbſtlich ziehen die meiſten unſerer Waldvögel davon, nach Süd und Südweſt, — was treibt ſie? Iſt's Nahrungsmangel oder Ahnung künftiger Noth? Was führt ſie ſpäter wieder zurück aus den Ländern, in denen ſie Ueberfluß an Nahrung gefunden?— Wiſſen wir ja leider von manchen der kleinen Reiſenden, z. B. den Schwalben, noch heute nicht den Ort, an welchem ſie während des Winters verweilten. Die Zeit, wann unſere Mauerſegler uns verlaſſen, die außerordentliche Fluggeſchwindigkeit und Ausdauer dieſer Vögel und die Zeit, zu welcher dieſelbe Vogelart am Cap der guten Hoffnung eintrifft, laſſen es wenigſtens der Berechnung nach denkbar erſcheinen, daß ſie jähr⸗ lich eine Reiſe von uns bis zur Südſpitze Afrikas ausführen, von einem Ende der Erde zum andern und wieder zurück. Keiner unſerer Zugvögel aber niſtet im fernen Lande, ſo üppig und geſegnet daſſelbe unſerer Phantaſie auch dünken mag. Niemand wird es deshalb dem Freund der heimatlichen Natur wehren können, wenn er etwa daraus den Schluß zieht, daß doch keine Herrlichkeit der Tropen geht über die Pracht und den Reichthum an Leben unſeres Frühlingswaldes, in welchem alle die kleinen Sänger ihre Liebeslieder anſtimmen, ihre Neſter bauen und ihre Jungen groß ziehen. Alles jubelt und ſingt im deutſchen lieblichen Frühlingswald!— gehe hinaus, höre es ſelbſt und thue desgleichen!
Das edelſte der Brelſpiele.
Das Schachſpiel hat mit den übrigen Bretſpielen den gemein⸗ ſemen Vorzug vor den Spielen anderer Gattung, daß dem Zufall Unter den Bretſpielen
Aus dieſem Grunde hat es ſich auch zu allen Zeiten eines Schon über die Ehren ſeiner Erfindung, de in das graue Alterthum hineinreicht, und durch verſchiedene poetiſch
ausgeſchmückte Sagen verherrlicht worden iſt, ſtreiten ſich Indien,
Von G. R. Neumann.
angenommen iſt. Erſt nach und nach hat es ſich zu derſelben heran⸗ gebildet, wenn auch die ihm zu Grunde liegende Idee ſtets dieſelbe geblieben iſt. Die letzte weſentliche Veränderung hat es vor etwa dreihundert Jahren erfahren und dürfte ſchwerlich eine neue gewärtigen.
Obgleich ſchon Karl der Große von dem Kalifen Harun al Raſchid, der wie ſeine drei Söhne ausgezeichneter Schachkenner war, Bret und Figuren zum Geſchenk erhalten haben ſoll, ſo wurde in Europa das Schachſpiel doch erſt durch die aus Aſien heimkehrenden Kreuzfahrer verbreitet. Seit dieſer Zeit ging feine Pflege abwechſelnd
2n le luj 3 Ehina, Perſien, Griechenland und Italien. Die Anſprüche der letzten auf die verſchiedenen Völker des Abendlandes über. So finden wir de ſten ſtig ℳ“ büden Länder darauf ſind jedoch bereits zurückgewieſen, indem(durch es zu Anfange des ſechszehnten Jahrhunderts auf der pyrenäiſchen Phen len Wun di zeitigen preußiſchen Geſandten am däniſchen Hofe, v. d. Laſa, Halbinſel in hohem Anſehen, wovon ſchon die beiden literariſchen lhe Früͤhlingi dm Herausgeber des bedeutendſten aller Schachwerke) zur Genüge Denkmäler, das Werk des Spaniers Lucenor und des Portugieſen er dem Bode 1 ſetgeſtellt worden iſt, daß weder die Griechen noch die Römer das Damiano(die erſten uns überlieferten Aufzeichnungen von Schach⸗ lter dung, 9 Schachſpiel gekannt haben. Nach den Unterſuchungen des Dr. Forbes combinationen nach moderner Spielweiſe) zeugen. Als nun die Ver l cner Ou aus Gründen der Sprachforſchung ſein Urſprung zwiſchen dem ſpaniſche Macht unter Philipp II. ihren höchſten Glanz erreichte, da Er hie dn ol Indus und Ganges zu ſuchen. Man darf aber nicht glauben, daß zeigte ſich auch die Pflege des Schachſpiels in voller Blüthe. Der 1tnar thin ſe ſchon anfangs die Geſtalt hatte, wie ſie gegenwärtig faſt allgemein erſte Monarch, der es ſelbſt praktiſch übte, ertheilte auswärtigen 4 ——
—
———.— — õÿ—, un
—
—


