dhöte wird le Rüͤßend reltiſn 6 n wiede ſeiftig leſenr n Verhandlungen de aß er dieſen dld
dem ſich der Speſſe in heran und bring chiedenen Laueuren
Phlegma der Söühme chauervollem Franzd⸗ des Fräuleins.“ ent ſich.— Der Eng
eine Cigarre an undſ dieiren. Er hat du
f einer andern Seit,
Gerichshöfe zu ſta
tt der Kellner wiedet daß er einen günſtt Engländer, und ohne Billet neben ihn au
t die vier Goldſtücke — ſteckt das Bille
Fortgehen—„deu heint das Fieber zu nder faltet ſen Blat en, langen Schritten Zimmer.
hat er die Thür hinter
ung mit ihm vorgehte
nimmt das Billt, ſich geſtecl, mit ude fliegen die mit Blei⸗ beendet, da drück 1 ſſe verlöſchen faſt 8 illet— ſie lauteten
enden Vaters, den 6 icht vor. wen über mich verfügen Auch mir, wie meinen daß Sie es kreu u wohin Sie
Leben danbark
ihre Begleiterin,
3—
Wagen gehen geſehen haben!... Kätzchen!“
Und er zieht den Zettel aus der Taſche und kann ſich des Lachens nicht enthalten, wenn er ſieht, wie ſeine Correſpondentin die Sprache des Petrarcas behandelt.
„Das erſte Mal, daß ich ihre Handſchrift ſehe!“ fährt er fort, „als ſie in Turin war, diente mir jener Hallunke, der Beppo Man⸗ gini, als Meſſagere d'amore.— Ich glaubte, ſie wäre ſeit vorgeſtern ſchon in Bologne!— Abſcheulich, es iſt ½ 5— und niemand kommt!“
Und wiederum läuft Salviati um die Promenade herum— es ſchlägt dreiviertel— es ſchlägt fünf Uhr— niemand kommt;— endlich faßt er den Entſchluß, die Partie aufzugeben und kehrt ins Hotel zurück, im Augenblick, wo jener Engländer, den er ſchon bei Tiſche flüchtig bemerkt hat, das Haus verläßt.
Noch einmal wird er auf der Treppe aufgehalten. Ein dicker Barchettaiolo erwartet ihn und zeigt ihm an, daß er der Kahnführer des Hotels ſei, und bittet, ihm zu ſagen, um wie viel Uhr er das Ge⸗ päck abholen ſolle. Ein zufällig hinzugekommener Kellner beſtätigt
die Ausſage, und der Cavaliere beſtimmt, daß das Gepäck um ½ 8 Uhr bereit ſein ſoll, daß er mit ſeiner Familie ſich aber erſt im letzten Augenblicke, um 8 ¼ Uhr, einſchiffen werde, und befiehlt zu gleicher Zeit, daß der Kahn, der ſie an Bord führe, keine fremde Perſon aufnehme. „Keine fremde Perſon,“ wiederholt der dicke Kahnführer und verläßt das Hotel, indem der Cavaliere ſich zu ſeiner Mutter begibt.
Schöne Orthographie ſchreibt das
Ein überaus reges Leben herrſcht am Hafen,— hunderte von
Booten liegen leicht befeſtigt am Zollhauſe und erwarten die Paſſa⸗ giere. Sowie ein Reiſender ſich zeigt, wird er von einer Unzahl von Bootsleuten umzingelt, jeder ſucht ihn an ſich zu reißen, und es be⸗ darf derber Fäuſte, um ſich einen Weg aus dem Kreiſe der Kahn⸗ führer hinaus zu bahnen. Heute zumal iſt das Gedränge bedeutender denn je, da verſchiedene Dampfer abgehen und der Himmel dermaßen bewölkt iſt, daß man trotz der Gasflammen kaum drei Schritte vor ſich ſehen kann.. und im Hafen von Genua iſt das ein großes Uebel, venn das Gepäck des kurzſichtigen Reiſenden verſchwindet manchmal auf eine ganz merkwürdige Art und Weiſe.
Der Cavaliere hat das Hotel mit ſeinen Begleiterinnen verlaſſen und ſchreitet dem Einſchtffungsorte zu. Seine Mutter lehnt ſich auf ſeinen Arm, Paula iſt einige Schritte vor ihr, und Clelia, die ganz ſchwarz gekleidet iſt, geht ihr zur Seite. Sie treten durch das Thor des Molo und die Bootsleute, die vier Perſonen ſehen, drängen ſich mit aller Gewalt um ihn, um den Herrſchaften ihre Dienſte anzubieten. Er wehrt ſie einige Zeit lang ab und ruft den von ihm gedungenen Kahnführer.
„Hier bin ich, Excellenz,“ ruft dieſer,„fort Canaillen, keiner rühre dieſe Herrſchaften an, ich habe Contract mit der Excellenz—
ich Geronimo— verſteht Ihr— Hundeſöhne!“
Und als wenn er Furcht hätte, daß der Cavaliere ihm entführt
1 werden könne, ergreift er deſſen Hand und reißt ihn in den Kahn
hinunter.
Im ſelben Augenblicke drängen ſich zwei Männer zwiſchen die alte Dame und Clelia... ein Augenblick Geſtoße, Geſchimpfe und Geſchrei— die alte Dame ſieht ſich erſchreckt um— aber ſchon ſteht die einige Secunden von ihr getrennt war, ihr
ia Ginozzi nieder zur Seite. Geronimo ergreift Paula, hebt ſie wie einen Ball in die Höhe und läßt ſie dann im Boote nieder— dann Clelia, BAronenade N der in der Verwirrung der Schleier übers Geſicht gefallen iſt— end⸗ f der pra Spazie lich die alte dame— und zwei Minuten ſpäter theilt er mit kräfti⸗ ( die wen eibt u gen Ruderſchlägen das Waſſer, und die Barke gleitet mit Pfeiles⸗ nden un af den de ſiynelle über die dunkle Flut. en Blic iederum 1„Wir müſſen uns beſchleunigen,“ ruft er mit ſeiner Stentor⸗ ſmacht e Wungul te„wenn ich mich nicht täuſche, kommt da das Boot mit den — vird oſtpacketen, und ſo wie die an Bord ſind, geht es ab— Hu! 4 herm fante!“ e einen eaffe— o, Und im Augenblicke, wo Salviati ihm antworten will, fängt er rricnitegegemms t furchtbarer Stimme an zu ſingen: achen.— laut. 1 La barchetta fermaremo... Der Lieutenant lachte. 7 bm begreiſt Er ſcheint eine Steeplechaſe mit der Poſtbarke vorzuhaben,„Er wird ſchon bis morgen früh acht Uhr warten müſſen,“ ſagte d jctt ihr und ih denn ſeine rieſigen Arme arbeiten mit ungewohnter Energie— und er,„dann kann er in Livorno für einen Franken ſich ans Land rudern. euſu ſin rder zu gewinnt— denn vielleicht eine halbe Minute früher als dieſe iſt laſſen.“ uugſtige—— 3.——
Sott' il ponte del Rialto
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er bei der Falltreppe des Dampfers angelangt und hilft ſeinen Paſſa⸗ gieren dieſelbe erſteigen— dann ſteigt er ſelbſt an Bord und erhält von Salviati ſeine Zahlung.
Man kennt den Wirrwarr, der auf einem Dampfboote im Augenblicke der Abfahrt herrſcht!— Schon hat ſich die Schraube in Bewegung geſetzt und noch hat Salviati den Stewart nicht gefunden, um ihm ſeine und ſeiner Familie Cajüte zu zeigen— die Damen haben ſich auf die Bank geſetzt und betrachten das Leben im Hafen und die Maſſe von Maſten, die— jeder mit einer brennenden Laterne — aus dem Dunkel der Nacht ſich wie ein Wald erheben.
Clelia ſitzt, das Geſicht dem Lande zugewendet, den Kopf in die Hand geſtützt und ſcheint in tiefes Nachdenken verſunken.
Schon hatte das Schiff die Barra paſſirt— beinahe eine Vier⸗ telſtunde war ſeit ſeiner Abfahrt verfloſſen, und man befand ſich auf hohem Meere, als Salviati endlich zu den Damen kam und ihnen anzeigte, daß die Cajüten in Ordnung ſeien. Paula bat, noch etwas auf dem Decke zu bleiben, und der Cavaliere ſetzte ſich neben ſeine Mutter und ſprach leiſe mit ihr.
„Mich friert!“ ſagte Paula endlich, nachdem die Familie wohl eine halbe Stunde ſo dageſeſſen hatte und man ſich auf offener See befand.„Nun, dann wollen wir hinuntergehen!“ erwiderte ihre Mutter,„es wird ſchon empfindlich kalt.“
Sie ſtanden auf,— nur Clelia blieb unbeweglich ſitzen.
„Willſt Du nicht mit hinunter, Clelia?“ fragte die alte Dame.
Clelia antwortete nicht.
„Laſſen wir ſie,“ ſagte ſie leiſe zu ihrem Sohne,„wir ſind am Ziele, quälen wir ſie nicht unnöthig.“
„Ich wünſche nicht, daß ſie hier allein bleibe,“ erwiderte dieſer ebenſo,„es könnten ſich Paſſagiere zu ihr geſellen.... mit ihr ſprechen und...“
„Du haſt Recht!“ meinte die Mutter, und näherte ſich der Träumenden—„komm, Clelia, mein Kind,“ ſagte ſie,„es iſt kühl, komm herunter.“.
Keine Antwort erfolgte.— Die Dame legte endlich die Hand auf die Schulter ihrer Nichte— dieſe fuhr zuſammen.
„Komm Clelia!“ ſagte ſie.
„Was beliebt?“... ertönte plötzlich eine ihr völlig fremde Stimme unter dem Schleier.
Einen Augenblick blieb ſie verwirrt ſtehen, dann, überzeugt, ſich getäuſcht zu haben, wiederholte die Dame die Frage.
„Ich verſtehe nicht,“ ſagte die Stimme im reinen Genueſer Dialekt.
„Tod und Hölle!“ ſchrie plötzlich Salviati,„das iſt nicht Clelia— wo iſt Clelia?“.
Und wie der Wind hatte er den Schleier vom Geſichte des jun⸗ gen Mädchens geriſſen— und Paula und ihre Mutter ſtießen einen Schrei des Erſtaunens aus... ein wildfremdes Geſicht ſah ihnen entgegen.
„Wer ſind Sie— wo iſt Clelia?“ ſchrie Salviati.
„Capis neng,“(verſtehe nicht) wiederholte das junge Mädchen.
„Aber wer ſind Sie?“ rief Salviati im genueſiſchen Dialekte.
„Ich bin Annunziata Peona,“ erwiderte die Fremde,„die Tochter Ihres Barchettaiolo,„ich reiſe zu meiner Tante nach Livorno, und mein Vater hat mich mit Ihnen zuſammen an Bord gebracht.“
„Aber Clelia— wo iſt Clelia?“ riefen die alte Dame und Paula.— Die Genneſerin antwortete nicht.
Wie eine Marmorſtatue— bleich, mit flammenden Augen und geſträubtem Haar ſtand Salviati da— kein Wort kam aus ſeiner zugeſchnürten Kehle... ſeine Mutter trat endlich zu ihm heran.
„Carlo!“ ſagte ſie mit zitternder Stimme, Carlo, wo iſt Clelia?“
Salviati antwortete immer noch nicht— doch plötzlich, ſich mit Gewalt zuſammenraffend, ſtürzte er die Treppe hinunter zur Cajüte des Capitäns.— Nach einigen Minuten verließ er dieſelbe, und der Capitän, der bald darauf heraustrat, ſagte zu ſeinem Lieutenant:
„Wir haben ein Original am Bord— denken Sie ſich, ein Menſch, der mir zweihundert Napoleons geboten hat, um ein Boot auszuſetzen und ihn ans Land zu führen.“
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