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dorc gehäufte Er t unglaublichen An⸗ im Bivouac. Daß abeachtet und unge⸗ enkraft, daß oft mi den gekämpft werden n Att, mit der die üittheilen, Lebens⸗ ſche Leiſtungen, fü ergends Renommage, richt autzünreſer, der Armee gefördert zu erleben, war mir ahrt.
ich den Kreis dieſer em Vaterlande einen
ſtehen wir nur zu „, Anſchwellung von in der Lunge, im zzu den inneren ſ. g. „vuſere Kunſt wäre g gewiſſer. In dem recht die Idee ver⸗ Leibe zu gehen. Erhaltung der menſo⸗ Vonſtattengehen der i die ausſondernden mkanal ihre abgenut⸗ nnahme und Ausgabe n des Individuum . Wdetaum mbe⸗ Bilanz in der Sphär e genau unſer körper⸗
ardneten aukäube 3 Wunderwerk der Ver⸗
ſo wahr, daß ſogar Krankheiten, die nicht durch Verdauungsſtörungen entſtanden ſind, durch gleichzeitige Verhaltung der Ausfuhrſtoffe nicht ſelten geſteigert werden, und durch Wegſchaffung derſelben ſofortige Linderung erfahren. Namentlich gilt dies von dem kindlichen Alter, dem bei ſeinem reichen Nahrungsbedürfniß und raſchen Stoff⸗ umſatz eine ſchleunige Entleerung der aus der Verdauungsarbeit ab⸗ geſetzten Nebenproducte doppelt unentbehrlich iſt. Je länger die Zurückhaltung der letzteren andauert, deſto höher ſteigt die Gefahr, um— wie häufig hat das nicht ſchon jede Mutter geſehen!— mit oder kurz nach dem Eintritt der Entleerung wie durch einen Zauber zu verſchwinden.
Daher iſt auch das Klyſtier ein für die Kinderſtube ſo unent⸗ behrlicher Hausfreund, welcher unſeren lieben Kleinen bei den ver⸗ ſchiedenſten Leiden hilfreich und beſchwichtigend beiſteht. Segensreich in den Beſchwerden der Zahnperiode, wo es durch gelinde Ableitung auf den Darmkanal die Stürme des aufgeregten Nerven⸗ und Gefäß⸗ ſyſtems beruhigt, verbreitet es ſeine Wohlthaten auch über die ſpäteren Stadien des Kindesalters. Ueberfüllung des Unterleibs mit ſchäd⸗ lichen, unverdauten Stoffen, Würmern, Blähungen u. ſ. w. erregt bei Kindern oft die gefährlichſten Zufälle: Gehirnreizung, Zuckungen, Aufſpringen, Irrereden, heftige Krampferſcheinungen— das Klyſtier, endem es verhärtete Excremente, Würmer, Blähungen, krankhafte Schleimanhäufungen fortſchafft, beſeitigt oft blitzſchnell die ſchlimmen Symptome. Auch bei Krankheiten entfernter Organe und hitzigen Alusſchlägen wirkt es als Ableitungsmittel mit großem Nutzen, z. B. vei Scharlach, bei Kopf⸗ und Bruſtentzündungen; durch Anſpornung ver Darmthätigkeit vermindert es den Säfteandrang nach Gehirn und runge, beſänftigt das Fieber und lindert die Nervenunruhe.
Gebührt unſerm Hausmittel der Preis als erſte Zuflucht in ſer Kinderpraxis, ſo gewährt es auch in vielen Krankheitszuſtänden ſer Erwachſenen den entſchiedenſten Nutzen. Sei die Krankheit von fitzigem oder ſchleichendem Verlauf, entſpringe ſie unmittelbar aus ſem Unterleib, oder aus Störungen in einem entlegenen Organ,
umer wird die Frage der Reinigung des Darmkanals einen hoch⸗ vichtigen Gegenſtand ärztlicher Fürſorge bilden. Welches Mittel ſäbe es aber, um das Geſchäft milder und unſchädlicher zu vollführen, As das Klyſtier?
Hier kommen wir aber auf ein Kapitel, wo ſo vielfach gegen die erſten Gebote einer vernünftigen Lebensordnung gefehlt wird: ich weine den mit Abführmitteln getriebenen Mißbrauch. Der Arzt kenn dieſe Klaſſe von Medicamenten gar nicht entbehren, aber er be⸗ derf oft ſeines ganzen Scharfſinnes, um im gegebenen Falle aus der Unzahl von Abführmitteln das paſſende zu wählen, da ein ungeeig⸗ netes in ſchweren Krankheiten, z. B. ein draſtiſches in der Unterleibs⸗
rkauten, mit Speichll tzündung tödtliche Folgen herbeiführen kann. Und gewiſſenhafte
den Nagen, wi Fabrikanten von Geheimmitteln wagen es und 8 ben giſerpillen, Lebenstropfen in die Hände des Laien zu geben? eför⸗ us, wb Darm⸗ zlchartigen m milchartige d n genießbar urgtäfte durch die übermäßigen Darmentleerungen vollends zerrüttet
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Sau ader. Eug ruſſ,— der Verd ſo do arms vor ſch
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auungsarben nerden. Zeitung nichts zu leſen.
, ihre Kräuterliqueure, Der unne Schwindſüchtige, der die(vom Fabrikanten bezahlte) Dankſagung dun A. und B. lieſt, welche durch den berühmten Liqueur von gräßlicher Verſchleimung geheilt ſein wollen, denkt:„Verſchleimung!— das ſt ja auch mein Leiden!“— bggierig greift er nach dem Rettungs⸗ nunk, und ſchenkt ſich einen frühzeitigen Tod ein, da ſeine ſchwachen
Von den Mißerfolgen der Wundermittel ſteht freilich in
Selbſt in bloßen Zuſtänden chroniſcher Hartleibigkeit wirken
dine vl⸗ ene angeblichen Heilmittel um ſo heilloſer, als ſie mit der Erfüllung noch mit denat augenblicklichen Zweckes der Entleerung zugleich das trügeriſche
jetzt nngiſcen Haus⸗gefühl einer gewiſſen Erleichterung gewähren, und dadurch den Kranken
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in und zer ich auch die Rückwirkung auf das Gemüth ein; verdrießliche, finſtere
mit Schli thieriſcen Rinmung, Unluſt an geiſtiger Anſtrengung, Gleichgültigkeit gegen
4 de Bedarf Bleibens⸗
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des Maſtdarmes büßen? Hier iſt ſo ganz der Platz für das Klyſtier mit ſeiner nicht blos eröffnenden, ſondern auf Leib und Seele wie neu belebenden Wirkung.
Unvermerkt ſind wir aus dem allgemeinen in den beſonderen Theil unſerer Aufgabe gelangt, d. h. zur Betrachtung einiger Krank⸗ heitszuſtände, für welche das Klyſtier vorzugsweiſe ſich eignet, und zur Erörterung der bei der Einſpritzung in den Maſtdarm in Frage kommenden Subſtanzen. Fangen wir gleich mit den Hämorrhoiden an, dieſer ſo weit verbreiteten Krankheit.
Man verſteht unter dieſem Uebel zunächſt die knotenartigen Auf⸗ reibungen der Maſtdarmöffnung und dem mehr oder weniger häufigen (goldne Ader genannten) Abgang von Blut aus denſelben. Hitze und Jucken in dieſer Gegend, Kreuzſchmerzen, Stuhlverhärtung ſind der örtliche, und eine Unzahl anderer Erſcheinungen, als: Verdauungs⸗ ſtörungen, Gefühl von Vollſein um den Magen, Säure, Gasanſamm⸗ lungen, Blutandrang nach dem Kopf, und wie viel wechſelnde Symp⸗ tome noch, ſind der allgemeine Ausdruck dieſes Leidens. Scharen ſolcher Patienten bevölkern die Badeorte, wie: Carlsbad, Marienbad und Kiſſingen, die meiſten aber bleiben zu Hauſe nnd curiren ſich mit Humbugmedicin. Wäre der herrliche Erfolg der Kaltwaſſer⸗ klyſtiere hinreichend bekannt, viele Brunnen⸗ und Daubitzcuren würden unterbleiben. Der Gebrauch jener Klyſtiere wird durch die ſogenannten Clyſopompes ſo ſehr erleichtert, daß jeder ſie ſich ſelbſt damit beibringen kann. Am zweckmäßigſten wendet man das reine, friſch geſchöpfte Brunnenwaſſer an, welches bei uns jederzeit eine Temperatur von 7— 80 Reaum. hat, und durch dieſe eine ſehr be⸗ deutende Wirkung auf die oft ſehr erſchlafften Darmwände ausübt.
Auch gegen die Madenwürmer, welche ſich im Maſtdarme kleiner Kinder oft zu tauſenden aufhalten, und dort unerträgliches Jucken erregen, ſo wie bedenkliche Nervenzufälle veranlaſſen, zeigt ſich das Kaltwaſſerklyſtier von vorzüglichem Nutzen. Mit einer vier Wochen hindurch zwei Mal täglich fortgeſetzten Einſpritzung kalten Waſſers in den Maſtdarm beſeitigt man dieſe Schmarotzer gründlicher als mit Pfunden von Zittwerſamen, Knoblauch und Zwiebeln, welche dem Kindesmagen beizubringen doch oft einen Ver⸗ zweiflungskampf koſtet.
Dagegen verlangen krampfhafte, ſchmerzhafte und entzünd⸗ liche Zuſtände des Unterleibs entſchieden die Anwendung lauwarmer (25— 300 R. betragender) Einſpritzungen. Wird der Darmſchmerz von unverdauten, ballaſtartig im Leibe verweilenden Stoffen erzeugt, ſo paßt ein Klyſtier von einfach lauwarmem oder von Seifenwaſſer, bei gleichzeitigen Blähungen ein ſolches von einer mäßig ſtarken Kamillenabkochung; noch kräftiger wirkt ein Zuſatz von 1 Eßlöffel voll Lein⸗ oder Ricinusöl mit 1— 2 Eßlöffel voll Salz, bei Kindern von letzterem ein halbes Theelöffelchen voll. Namentlich Kindern in den erſten Lebensmonaten(zumal die aufgefütterten) ſind oft mit heftigen Coliken, gewöhnlich in Folge ſchlechter Nahrung, Magen⸗ überladung, Diätfehler oder Erkältungen der Mütter und Ammen behaftet und zeigen dies durch ein unermüdliches, lautes Schreien und durch Anziehen der Schenkel an den Leib; hier beruhigt die Kamille, ſowohl innerlich, wie auch in der Form eines Klyſtiers.
Größere Kinder winden ſich oft bei Wurmbe ſchwerden (Spulwürmer u. ſ. w.) unter den heftigſten Schmerzen, die ſogar all⸗ gemeine Krämpfe zu Wege bringen können, im Bette umher. Hat man die Gewißheit, daß Würmer dieſe Zufälle verurſachen, ſo ſind Klyſtiere von Zuckerwaſſer, verſüßter oder Knoblauchsmilch angezeigt.
Wir kommen zu der bei ſchwächenden Durchfällen bezweckten, anhaltenden Wirkung des Klyſtiers. Das Stopfen eines Durch⸗ falls erfordert bekanntlich beſonders bei Kindern viel Vorſicht, es darf ohne Noth nicht geſchehen. Dieſe Noth trifft aber doch öfters ein, und die Kinder gehen durch das Uebermaß der Diarrhöe zu Grunde, weil die Mütter letztere durchgängig mit dem Zahnen in Verbindung bringen und als heilſame Naturkriſe betrachten. So ein Durchfall gilt dann oft als ein Rühr' mich nicht an. Wenn aber der Abgang der kleinen Säuglinge 5, 6 und mehr Mal des Tages erfolgt, grünlich ſchleimig und wie mit gehackten Eiern vermiſcht ausſieht, blutige Streifen zeigt, und die Kranken ſehr ſchwächt, dann wird ein anhal⸗ tendes Klyſtier nicht ſchaden, ſondern recht nützlich ſein. Dies be⸗ reite man mit Haferſchleim oder mit weißer Stärke. Von letzterer rührt man einen Theelöffel mit etwas kaltem Waſſer an, gießt ſodann das heiße Waſſer zu, und ſeiht das Ganze durch, nachdem man es einmal hat aufwallen laſſen. Gute Dienſte leiſtet auch in hartnäcki⸗
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