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die andere jünger, meinen Namen auf
hätten?“
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483—
dem Corridor ausgeſprochen
Er ſchmunzelte, dann ſagte er mit verſchmitzter Miene: „Es iſt dies ein altes Mittel, welches ich anwende, und das
mir bisher noch nie fehlgeſchlagen hat
z in all den Abenteuern, zu
denen man meine Hilfe in Anſpruch genommen hat, ſpielten Frauen
ſtets die Hauptrolle— ich konnte mir denken,
daß auch bei Ihnen
irgend eine Dame betheiligt war, und deshalb wandte ich dieſes
Mittel an, um mich meines ſo dick wattirten
Ueberrockes, meiner
Perrücke und meines Bartes zu entledigen.“ „Alſo nur deshalb?“ „Mein Wort darauf!— Und jetzt, wenn Sie, mein Herr, durch
meine Antworten befriedigt ſind, möchte ich Sie bitten, mir Ihre
Befehle zu ertheilen; denn Nichtsth
das muß ich Ihnen im
Ich ſann einige Augenblicke nach. Der Men maßen überrumpelt, daß ich nicht zu ordnen fähig war. mich ihm anvertraute, noch einmal mit dem
ſprache zu nehmen. Menſchen jetzt gleich
un liegt nicht in meinem Charakter,
voraus ſagen!“
ſch hatte mich der⸗
die Ideen in meinem Geiſte noch gar Auf jeden Fall beſchloß ich, bevor ich
Marquis über ihn Rück⸗
Doch wer verhinderte mich daran, mich dieſes zu bedienen, um das Geheimniß meiner Unbe⸗
kannten von St. Jean de Maurienne auszukundſchaften? „Hören Sie, Signor Beppo,“ ſagte ich,—„ich will Ihren
Scharfſinn gleich auf die Probe ſtellen
z vor ungefähr zwei Stunden
befanden ſich drei Damen in der Buchhandlung von Loeſcher und
kauften daſelbſt einen Guide V
oyageur der Riviera del Levante—
dieſe Damen ſind erſt vor einigen Tagen aus der Schweiz hier an⸗
gelangt und gleich
von hier nach Genua gefahren, ſcheinlich erſt heute hierher zurückgekehrt ſind.
von o ſie wahr⸗
Können Sie mir bis
morgen früh um 9 Uhr ſagen, wer dieſe Damen ſind, wie ſie heißen,
woher ſie kommen, wo mir ſo viel wie mögliche
„Gewiß Signore!“ ſprang und ſich umzukleiden begann—
näher beſchreiben?“
Ich that es und ſah mit Erſtaunen zu, Sein Ueberrock ſ ſtark wattirt zu ſein; denn als er ih
metamorphoſirte.
unbeholfene Anſehen, erſchienen war.
hin ſie reiſen, in einem Worte, können Sie Details über ihre Verhältniſſe geben? — rief mein Agent, indem er behende auf⸗
„können Sie mir die Damen
wie ſich der Menſch
chien durch und durch und ſehr n anzog, hatte er wiederum dieſes das mir gleich bei ſeinem Eintritt ſo komiſch Er erſchien— ich weiß nicht, ob die improviſirte
Breite ſeines Körpers daran Schuld war, oder ob es ihm gelang,
ſich kleiner zu machen— er erſ
als vorher. Ich ſah,
Geſichte herum.
ſeine Stimme hatte ſich tiefe Baß, als er zu mir
wie er die ſich die frühere wieder aufſetzte, verſchwand und machte dem furchtbar dann trat er in den Alcoven, mit einer Art von Tampon,
den er
Einige Augenblicke zurück, und derſelbe Menſch, Heiterkeit in ſo hohem Grad
ſagte:
„ Excellenz können verſichert ſein, dem Genueſer Bahnhofe die Namen
tereſſiren,
geben, „Vollſtändig!“
„In weſſen Begleitung Sie mich — Sie ſprechen mich nicht eher an, Fall jedoch folgen Sie mir.“
und ſonſtige Details über dieſelben erfahren werden.“
„Gut, aber noch eins, Beppo!— Die Antwort, die Sie mir — werden Sie mir allein geben..
„Verſtanden, Signoxe!“
„Apropos— brauchen Sie Geld?“
„Geld kann niemals ſchaden,“
hellen Zwirnhandſchuhe anzog, die,
waren.—
„Hier nehmen Sie vorläu
echnung machen!“
„Grazie, Signore— aber noch eins! zwungen ſein, eine andere Verk niich nicht wieder erkennen, / geben hätten, Sehen S
wenn Sie
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chien mir wenigſtens einen Fuß kleiner graue Perrücke vom Haupte nahm, ſein ſpärlicher, en ſchwarzen Schnurrbarte Platz, ſtellte ſich vor den Spiegel und arbeitete
der bei ſeinem Eintritte in daſſelbe meine e erregt hatte, ſtand wieder vor mir. vollſtändig verändert—
als bis ich allein bin; auf jeden
wie ich jetzt ſah, gleichfalls wattirt
fig zehn Scudi— ſpäter werden wir
faſt weißer Backenbart aus der Taſche zog, in ſeinem ſpäter trat er in mein Zimmer
Auch es war wieder der
daß Sie morgen um 9 Uhr auf der drei Damen, die Sie in⸗
begegnet, ſich die Aſche ſeiner Cigarre anſieht, dieſelbe hoch hält und mit dem kleinen Finger abklopft— ſo bin ich es— oder wenn ein Menſch ſich Ihnen in den Weg ſtellt und ſich heftig die Naſe reibt, ſo bin ich es, oder....“
„Schon gut— ſchon gut,“ rief ich lachend,— jetzt ſchon trotz Ihres Naſereibens wieder erkennen!“
„Schwören Sie nicht darauf, Signore,“ ſagte er gravitätiſch, indem er ſeinen Hut und den mikroskopiſchen Stock ergriff„meine früheren Schauſpielererfahrungen der Mimik ſind mir von unend⸗ lichem Nutzen in meinem neuen Stande.— Servo Suo, Signore— Ihr Diener, mein Herr! Sie werden mit mir zufrieden ſein— ich gebe Ihnen mein Wort darauf!“
Und der eigenthümliche Menſch verließ mein Zimmer— und wiederum mußte ich herzlich lachen, als ich dieſe Carricatur von einem Menſchen mit einer unvergleichbaren Gravität den Corridor entlang gehen ſah!
Ich öffnete das Fenſter und ſah ihm auf der Straße nach— er ſeien auch hier Aufſehen zu erregen; denn die Leute drehten ſich nach ihm um und lachten.— Ich ſchellte, um dem Kellner einen Auftrag zu geben.
„Waren der Herr mit der Operation zufrieden?“ fragte mich dieſer, indem er die beſtellte Limonade mir heraufbrachte und auf den Tiſch ſtellte— und ohne meine Antwort abzuwarten— fügte er hinzu:„Sie haben ihm aber doch nicht mehr als 5 Franken ge⸗ geben— mehr bekommt er nie?“
„Aber von wem ſprechen Sie denn?“— fragte ich erſtaunt.
„Nun, von dem Hühneraugenoperateur, der eben bei Ihnen Heer iſt ein gar komiſcher Kauz und amüſirt uns alle.“
„Ach ſo...
„ich werde Sie
war-
„So wie ein Fremder ankommt, meldet er ſich gleich die Kundſchaft mehrerer Hotels!“
Alſo einen wirklichen Polizeiſpion hatte Fra Angiolo zu meiner Verfügung geſtellt; denn ich wußte ſeit lange ſchon, wie ſich die italieniſche Polizei aller Fremden ſo zu ſagen ben ächtigte, und ohne ſie im geringſten zu beläſtigen, ſie nie aus den Augen verlor.
Mein erſter Tag in Turin, den ich ſo muthlos begann, hatte reichliche Früchte getragen— die Begegnung des Marquis und die Hilfe des Spions gaben meinen zukünftigen Unternehmungen gegen Salviati einen mächtigen Stützpunkt— ich war zufrieden mit dem Erfolge dieſes erſten Tages.
... Ich hatte ja auch Clelia wiedergeſehen!
VII.
Am nächſten Morgen gegen 9 Uhr befand ich mich auf dem Bahnhofe, und da ich etwas zu früh gekommen war, ging ich, eine Cigarre rauchend, auf dem Perron eine Zeit lang auf und ab. Endlich bemerkte ich Fra Angiolo, der in den Warteſalon erſter Claſſe eintrat, in welchem ſich noch gar keine Paſſagiere befanden und ſich in die Ecke eines Divans ſetzte. Ich ging ihm nach durch eine andere Thür und ſetzte mich ihm zur Seite. Um jegliche Vermuthungen über meine Anweſenheit auf dem Bahnhofe zu zerſtreuen, hatte ich mich wirklich ganz en touriste gekleidet, und ſogar die kleine wachslederne
er hat
verſtehen Sie mich?“
auch auf dem Perron ſehen
ſagte er, indem er ſich ſeine
Vielleicht werde ich ge⸗
leidung anzulegen, und Sie würden
mir irgend einen Auftrag zu
ie dieſes Zeichen— wenn ein Menſch Ihnen
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Umhängetaſche fehlte nicht. Der Marquis ſah mich groß an, als er mich ſo ausſtaffirt ſah.
„Wollen Sie eine Reiſe unternehmen, mein Sohn?“ fragte er mich.’
„Keineswegs; aber die Zeit drängt, wollen wir gleich von unſerer Angelegenheit reden? Ich habe die Bekanntſchaft Beppo Manginis gemacht, und muß Sie vor allem fragen, warum Sie dieſen Menſchen mir geſchickt?“
„Weil ich ihn ſeit beinahe zwanzig Jahren kenne, und wenn der Queſtor ſeinen Scharfſinn und ſeine außergewöhnliche Thätigkeit lobend anerkennt, ſo kann ich Ihnen die Verſicherung geben, daß er treu wie ein Hund iſt— ergeben wie einer jener Diener... die — jetzt nicht mehr exiſtiren.“
„Treu und ergeben einem jeden, der ihm ſeine Dienſte bezahlt?“
„Ja, aber beſonders mir, dem er ſo lange Jahre im Regimente gedient. Sie werden ſehen, daß Beppo in Ihrem Uuternehmen die größten Dienſte leiſten wird.“ 1 „Gott gebe es;— doch was haben Sie ſeit geſtern erfahren, Padre?“
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