1183 Kux
Kyrie eleison 1184
als Copert«Uberzug» bei Krämer und noch bed. tschech. kulcus m., dazu verhält, ist
1711 als Copert«Umschlagy bei Rädlein; das franz. couvert dringt gegen Ende des 17. Jh. ein(bei Nehring 1710), 1716 als Covert eines Briefes bei Ludwig.
Kux, m.(-es, Pl.-e): ⁄1 28 einer Zeche im Bergbau. 1562 bei Mathesius Sarepta 35 b Kauxæ, 1595 bei Rollenhagen Froschm. 1, 2, 14 Kuchs, m., zusammengezogen aus Kuckes (Luther Tischreden 226 b), Kukus(sächs. Urkunde von 1478 bei Veith 311, lat. cuccus, in einer böhm. Urk. von 1327 ebd.), daneben Guckes(H. Sachs Fastn. 8, 309), Guckus (Brant Narr. 102, 56). Wie sich das gleich-
unklar.
Kyrie eléison,«Herr, erbarme dich). Mhd. und md. karjelé?son, Kyrjeléison, aus gr.-kirchenlat. Kemie eleison, Wyrieleison, kirch- lich-gr. xõpie e&éncov, das, schon im Ahd. der Anfang der Litanei, bald Kirchen- und reli- giöser Volksgesang, selbst Schlachtruf und Schlachtgesang geworden, später der Schluß- vers(Refrain) der meisten geistl. Lieder wurde. Daher mhd. kyrleise, kirleis m.«geistliches mit kyrie eleison schließendes Lied»; auch gekürzt leise, leis m.:«geistlicher Gesang», dann«Ge- sangy überhaupt.


