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Geschichte der mundartlichen Literatur in Hessen und Nassau
Entstehung
Seite
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Un die Jahrhundertnende.

Gegen unde dee 19. Jahrhundorts natte die nundartliche Lyrik el- ne Blüte erlebt, wie kaun vorhner, aber dann sank sie rasch herab und an- Stelle des Lyriechen Iichters tritt der Spassnacher, der Philieter, der seine Vereinsfeste uit kundartlichen Gedichten preist und sich 11 eber den

Kopf abreisst als einen itz verbeisst. Rur hnin und ieder kornen noch ein paar 1yrische Töne, nur selten ein uirslicher Hunorist.

d11heln Kanineki, der 1857 in Pfungstadt geboren ist, und ale

Kaufmann in Darmetadt l1ebt, veröffentlichte 1892 unter dem 71 te1 Spusze un Bosse eine Gedichtsarmlung in Ffungs tädter und Darrstädter xundart, denen in nichsten Jahre bereite ein zweites Bändchen folgte. Er ohreibt darin un bekannte"itse eine Anzahl oft falsch betonter Reine, die ganz wertlos annd. Auch die xundart iet oft afark sohlirm verstünmelt. reimt Quettöhe auf nett-che, und versündigt sich auch sonst fortgosetat wider den DHialekt, der ihm nur ein virksames 8tilmi ttel sein 8011. um die Dirftigkeit seinen 1i1tzes zu verhüllen.

ait woit wehr urepriinglichem ralent vosant 846 deriosbadanar Buehhändler Eranz 1192-1914). adar auoh er Sns: 41b u.