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Geschichte der mundartlichen versdichtung in Hefsen.
1. Bie auf ctoltse.
Ist in der hochdeutschen Literatur in der Regel das Prana „1s die höchte kunstforn anzusehen und die Lyrik ale die ureprüngl ich-
ste und voraussetaungslcseste, vae schen daraus hervorgeht, dass 4e-
der nd. Dchter it lyris ehen vrgüssen beginnt, so iat es in der nund artlichen i terstur gerade urcekehrt, denn es 1st vI1 schwieriger innerhalb der durch den Dialent gezogenen Grenzen, die notwendiger- weise recht eng sein müssen, eine reine Stinrung vollendet aus sudrük- Kken, als ein Dialewtdrana zu sehreiben, in den sich die Personen a schon in ihrer Nundart charakterisieren. Die zahl der wirklieh vol*1- endeter mundartlichen Ge*⁴ͥiehte i1st denn auch verhältnisnäiseig klei- ner, als die Zahl der guten nundartlichen pranen, und so worden wir (Lenn bei dieser treilfe durch die zundartliche versdichtung in Hessen zwar ganchen Dichter treffen, der ein schönes nundartliches Godicht gelungen ist, sogar manches, das sich neben die beesten lyrischen Poe- 3 sien Hebels stoellen kann, aber das. 1e te nat nur nooch venig 221 t der
eigentlichen Dialektliteratur zu tun, venn 08 nioht gar Dhutigster
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Dilettantisnus i1st. 4 Das erste sicher datierbare 9ediont in Dossisoher and-
art 18t ein Spottgedicht aus dem Bussecker Tal. das aus dem Fakr.
1725 stamt und beim Abbruch eines fauses in Beuern in einer Ab- schrift zutag kam. Tilheln Lindenstrult würdigt es in den hoesischan Blättern Lür Volkskunde(7, 137 1*) ofngehend und rrAhat dort, daes 9 es ein Boattor der giesaanor vniversitktsbibliothek ufallih auoch
in einen Tungat vergossenen pHohloin ³otundan nabe, in kXarl Goorg von 1 4729⸗ Deytrusan: sum Tentoohen R,hd
ven. ai sden 1788)


