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Geschichte der mundartlichen Literatur in Hessen und Nassau
Entstehung
Seite
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auch nicht über seine Bauern ninaus. un sioh in ein besseres Light zu rülcken, er bleibt mitten unter ihnen, bleibt durchaus naiv, vahrhaft und schlicht, und wann er lacht, dann ist es gevöhnlich nicht un einen landlufigen Vits sondern aus der schalkhaften Aeisheit eines tiefen Gecdtes. So steht er nah bei Hebel, der 1hn der unarreichte keieter der Dialektdichtung var Ihr nachzueifern verimchte er nicht nur in dam vahren und echten hinkender Doten, den ar wie vordean Theodor Bindena 1d einige Jahre geleitet hat. Fr e¹Terte ihn auchn nneh in den Bestreben, nur das in Tort und vers zu fornen, was çanz aus sftdax tan esseele fl1ose, 80 kam er dazu, und ein 1ehrhafter Zug unterstütste Ihn darin, die alte gute volksweisheit zu samneln und als spruohgediohte an seiner hoimatlichen tundart vorzutragen. Auch in soinen eigenen Gedichten nat er gevissenhaft den Charakter und die Sprache des Odenwa14 s naohge- bildet. Schon gleich aein orates Buch, die 1889 oerschtenenen Gedichte in odenwslder sundart, zelgen oine eretaunliche Sioherheit der For. die offenbar an den besten Vorbildern geschult war, und auch eine über- Teschende delkufigkeit in der Beherrschung des Dialektes. 1891 folgte Bergluft, neue Gedichte, 416 elne gesteiger te Sioharhoit ne1Gen. I

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