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Geschichte der mundartlichen Literatur in Hessen und Nassau
Entstehung
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so steuern merr frehlich uffs Tornerfest!]

Bald komre se aa von Cet un Vest,

Von Nord un 81d(in iswer doe eern,

Gut Reil! A1e ocb se von Frankfort wärn.

Un wann se bei uns sich aresiern,

Dann vwerrd se der Abschl ed doppelt rihrn

Vn geuwe er recht un stinne mit l:

ie kann nor e zensch net von Frankfort sei!

Das Gedicht erschien zuerst als Besrüssungsgedioht der Frankfurter Latern zun fünften duautschen Turnfest in Jahre 1880, das in Frank- furt begangen vurde, und wurde zit Begeisterung aufgenonmen. Fried- rich Stoltzes Bazen wurde weit hiranx gSetragen, und die Anfangsverse, die ich an die Spitze diesee Kapitels geetellt habe. sind in Doutsbh- land wonl allgezein bekannt. Die Hauptursache seiner urfolg 1iegt dei Stoltse, wie bei tk Fritz Reuter, in den politischen Zei tumstan- den. Im Jahre 1848 folgte als Rloksohlag auf dae Streben inse Al1ge- weine nun eine Hinwendung zum Besondern, wouit ein Aufbiſihen der rundartlichen Dichtungen notwendigerweise verkniipft war. Im Gegensetz zu der rhetctischen Lyrik, die vcn politischen Idehlen sang, gelangte in der Literatur der einn für die besondere irklichkeit, für das Volks tümliche zur Herrschaft. Auerbach, Gutskow, Freytag, Schoeffoel,

Keller, Otto Ludwig, Schüleking, Storm, Spielhagen orrongen ihre

ersten Erfolge nit 1ands chaftlich dos timmten. ,tàndisch besrensten

verken. Hedeg.6rdbol. Bi tsius, Kobe11, Nalas, Sauernoin und and ero Dialektdichter urden wieder anes Licht gesogen una fleiseig naohge- anmt. Jadler, Anton Sommer, P. J. Rottaann, Frits Reuter und Llaus 6◻ Groth kanen rasch nacheinander zu vort und Nren.

411 diese Anregungen und Urs tünde virkten noonaltis auf Stoltse oin, sumal er 3 Somwor. der in Nusolstadt 1n. rsohtereohu- 1° 1eitote, persönlich gut bexannt war. 6hr10d und diohtote ml t vormehrtem Bifer, aber 1eider 765r 108 er ni tuntor ungehomt

darauf 1es, donost von der gerge uma 14Eli6n, prot. ait tor gingen

die Bogen nit nasser Linte in 410 Muckarei. und vonn 42⸗ auch der