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anderes ist, als ein Selbstgesprch in Praesens. Al1l erdings iet das Praeveritun in den oberheseischen undarten noch viel häufiger als in den anderen hessieschen Dialekten; vor hundertzwanzie Dnhren rag es wohl noch öfter verwendet uorden sein ales heute, wo nach zeiner ahrnehmung kr Och oder weniger gut kraach als Praeteritun von Xrie- gen noch gang und gäbe 1st.*) Besondere nundartliche Fornen und ör- ter sind selten, wus durch die tudienzeit des Ferfaspers dedinst sein ag, vielleicht auch durch die Fähe Riddas nit seiner atädti- scheren—ur dart. I Fleischtriser sind sie häufiger als im Nacht- vächter. Da verwendet er beispielsveise: schduurn(Str. 7. rheinhes schdiere), für gespannt detrechten, desk(Otr. 10) für oft, inbete (str. 11) für eben, uffrichtig(Str. 12) fur bieder, vurre(Ebda) für nicht wahr? offgewäkkdüir(Str. 13) für vergniilgster, 12zed(Str. 14) für setzt und endlich väraanärt(Otr. 16) für verheiratet.
Ausser diesen beiden Gelegenheitsgedichten werden Langsdor: noch einige hochdeutsche Gedichte zugeschrieben. Der ungenannte Ge- vährsrann Firneniche nennt vor allen das Bekannte: Hinan, hinan, auf Deutschlande Abendhügel.
Riner der bedeutens ten Aundartdichter des rheinfräünkischen dQebietes ist Iriedrich Lennig. Er erreio ht nit„oinem wunqartliomn
Poesien eine unserunnltohs Höhe, obwohl1 810 a11 aua Larnorlia ti- schen Vorträgen entstanden sind, und ist bis heute der klassiache VA treter der rheinheseischen Dialextdiehtung. Keiner nach ihn hat ihn erreicht, obwohl es ungefähr tausend minzer Fastnachtdichter gege- ben hat. Griedrioh Lennig ist am 3. Novenber 1796 zu ains geboren und dosuohte runiche t das Gymnaslun, dann den philonophiachen kurs dos dischöfliohen Sokinars. r lebte ne ,1n1G Jahre in St. Gal ler un die Kau fmanns ohaft su erlornon. vidwete eich aber schon frühzei- tig gans seinen 14 ephadersien und atarb in winn del einer Wedinie an 6. April 1838.
Soine pobersotau, gen 1° 413 8 letsten dinstrele von.
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